Nigel Farage, “Brite des Jahres”

Die britische “Times” kürte den Vorsitzenden der EU-kritischen UKIP, Nigel Farage, zum Briten des Jahres und begründet die Entscheidung mit Farages „unleugbarem Einfluss auf die politische Debatte Großbritanniens“. (hier)

8 comments

  1. sokrates9

    Hat mehr politische Intelligenz als sämtliche österreichischen Politiker zusammen!

  2. Marianne

    @sokrates9
    Unsere Politiker (leider nicht nur die) glänzen besonders durch Unintelligenz. Dazu kommt die Eigeheit unserer Politiker, Fehler partout nicht eingestehen zu können. Daher ist das vitale Lernen aus Fehlern unmöglich gemacht und noch schlimmer, Fehler zu korrigieren. Das läßt derzeit immer stärker die Endsieg-Mentalität unseligen Andenkens aufkommen.

  3. Erich

    Man darf auch nicht vergessen, dass das britische Wahlrecht für neue und kleine Parteien sehr ungünstig ist. Wenn sich Kandidaten der UKIP gegen Konservative und Labor durchsetzen, dann zeugt das schon von großer Unzufriedenheit in diesen Wahlkreisen bzw., dass die Wähler und Wählerinnen glauben, dass sie von solchen Leuten besser vertreten werden.

  4. Rennziege

    Selbst der todlangweilige UK-Premier David Cameron entwickelt neuerdings ein ungeahntes Temperament. Nigel Farage hat ihm und den Tories ein kleines Feuerchen unterm Allerwertesten beschert. Rhetorisch ist der UKIP-Chef sowieso unschlagbar.
    https://www.youtube.com/watch?v=kxSgBAfLU08
    Und Ed Miliband, Labour-Ritter von der traurigen Gestalt, hat die Wahlen 1915 schon abgeschrieben.

  5. Rennziege

    Pardon! 2015 war gemeint. Und man beobachte, mit welcher Leichtigkeit Nigel Farage, ohne Zettel und Prompter, klare und mühelos verständliche Sätze sagt.

  6. Thomas Holzer

    @Marianne
    Wenn von “unseren” Politikerdarstellern jegliche Entscheidung als “alternativlos” bezeichnen, bedarf es keines Eingeständnisses mehr, Fehler begangen zu haben. Nebstbei ist auch jegliche politische- und persönliche Verantwortung obsolet geworden, da ja alle Entscheidungen alternativlos waren.
    Ich hoffe, daß in naher Zukunft auch Einbrecher, Bankräuber, Vergewaltiger etc. auf Alternativlosigkeit ihrer Handlungen plädieren, um dieses System endgültig am Müllhaufen der Geschichte entsorgen zu können.

  7. Thomas Holzer

    @all
    Verzeihung, Korrektur:
    “Wenn von “unseren” Politikerdarstellern jegliche Entscheidung als “alternativlos” bezeichnet wird………..”

  8. Rennziege

    Die unverschämte Arroganz der “Alternativlosigkeit” geht so weit, Wesen und Kraftfluss der Demokratie auf den Kopf zu stellen. Für die Regierenden, leider von den Bürgern stillschweigend toleriert, ist nicht das Volk, sondern die Nomenklatura der Souverän über Denken, Handeln und Unterlassen. Dass die Macht in einer Republik ausschließlich von unten nach oben delegiert wird, befristet noch dazu, sehen diese Usurpatoren längst um 180° gedreht.

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