Nikab-Verbot: 180 Tage für Frankreich, seine Vernunft zu revidieren

Monatlich wissen Beratungsstellen davon zu berichten, wie Frauen um Hilfe bitten, weil sie ihr Kopftuch, wir reden nur vom Kopftuch wohlgemerkt, ablegen möchten und sich nicht trauen. weiter hier

10 comments

  1. sokrates9

    Man muss mal al diese “Menschenrechtsorganisationen” hinterfragen! Unter diesem Schirm der Narrenfreiheit
    wird brutal gegen das Menschenrecht der individuellen Freiheit verstoßen! Wer ein Kopftuch trägt will doch ausdrücken sich nicht integrieren zu wollen! Warum wird das akzeptiert und mit Sozialhilfe gesponsert?
    Die Argumentation es sind nur einige wenige gilt nicht! Wie wenige Tropfen Benzin braucht man um Wasser ungenießbar zu machen?

  2. Falke

    Ich stelle mir folgendes Szenario vor: Bekanntlich gibt es in Afrika und in Südamerika Kulturen und Völker, wo die Frauen ihren Busen nicht bedecken. Wenn jetzt etwa eine Frau von dort bei uns ebenfalls mit nacktem Busen in der Öffentlichkeit auftritt und der Staat ihr das bei bei Strafe verbietet: wäre das auch gegen das Menschenrecht? Nur so mal ganz neutral gefragt.

  3. AD

    @sokrates9
    man muss sich nur die Mitglieder des UN-Menschenrechts Rates anschauen, dann hat man die Antwort zu all den “Menschenrechtsorganisationen”.

    da wurde in Vorarlberg seit Tagen gegen die Abschiebung eines Pakistani Stimmung gemacht – dabei ist Pakistan doch als Mitglied dieses UN-Menschenrechts Rates ein höchst moralisches Land das die Menschenrechte genau einhält – wie sonst käme es in diesen Rat ??

  4. astuga

    Aus dem Artikel…
    Die aktuelle Nachricht lautet (NZZ): „Uno wirft Frankreich wegen Burka-Verbot Verstösse gegen die Menschenrechte vor“.
    Passt auch gut zum jüngsten Entscheid des EMGH laut dem man den Propheten des Islam nicht mit Päderastentum in Verbindung bringen darf. Selbst wenn es wahr sei sollte…
    Über Jesus und alle anderen darf man natürlich weiterhin sagen was man will.

  5. astuga

    @Falke – der Vergleich hinkt.
    Denn 1. ist die Zahl busenbefreiter Kulturen und Frauen dort überschaubar, id. Regel machen die auch keine Fernreisen oder sind Emmigranten. 2. Erwartet man dort nicht von allen anderen Frauen den Busen ebenfalls zu entblößen, und falls sich jemand weigert dies zu tun, ist diese Frau auch nicht Ziel von Gewalt.
    Ansonsten: When in Rome, do as the Romans do. Und Rom ist hier!

  6. Falke

    @astuga
    Sie haben mich offenbar missverstanden, nämlich genau das Gegenteil dessen, was ich sagen wollte: Wenn Gerichte, oder wer immer, Musliminnen als Menschenrecht zugesteht, überall so gekleidet zu gehen, wie in ihrem Heimatland und gemäß ihrem Glauben, müssten die gleichen Gerichte auch einer Afrikanerin zugestehen, dass sie überall barbusig herumgehen darf, weil das eben in ihrer Heimat so üblich ist und ihrer Kiultur entspricht. Ich vermute allerdings, dass sie das in so einem Fall nicht tun werden – weil sie sich dem Islam aus Feigheit unterwerfen, während sie gegenüber einer harmlosen und winzigen Naturreligion großartigen Mut und “Konsequenz” beweisen können. Wie ich aus Ihrem abschließenden englischen Satz entnehme, sind Sie der Meinung, dass man sich den Usancen des Landes oder Ortes anzupassen habe, wo man sich gerade befindet. Grundsätzlich bin ich auch dieser Auffassung; andererseits finde ich es doch erbärmlich, wenn sich europäische Spitzenpolitikerinnen bei Iranbesuchen ein Kopftuch aufsetzen – auch wenn das dort Pflicht (für Einheimische) ist.

  7. astuga

    @Falke – Sehe ich auch so. Oder zumindest könnte man es verstehen und akzeptieren, wenn die selben Politiker(-innen) bei uns ebenfalls auf Einhaltung der Gepflogenheiten bestehen würden.

  8. Johannes

    Wenn Frankreich etwas will aber es nicht darf dann ist Frankreich nicht mehr in der Lage sein Land nach eigenem Wertesystem zu führen. Dann führen andere Frankreich ..(..vor).

    Ein sonderbarer Verlust staatlicher Souveränität, ein paar Kleiderfetzen bringen die Grand Nation in die Situation davor zu kapitulieren. Nicht ahnend das man damit auch vor dem Gedankengut das hinter dieser konservativen, archaischen Kleidung steckt kapituliert.

    Im Namen der Toleranz beugt man sich der Intoleranz, ein folgenschwerer Fehler wie sich herausstellen wird, meiner Meinung nach.

  9. sokrates9

    Johannes@ Man wollte den Polizisten der sich vor ca 3 Monaten gegen eine Geisel austauschen ließ und dann erschossen wurde mit einem Platz mit seinen Namen ehren. Das wurde abgeblasen um die Gefühle der islamischen Mitbürger nicht zu provozieren.. Frankreich hat auch schon kapituliert!

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .