Nix Klimaschutz: Riesiges Kohlekraftwerk geht ans Netz

Von | 4. August 2021

Rund 14 Jahre nach dem Baustart und mehrfachen Kosten- und Fristenüberschreitungen haben die Betreiber Vollzug gemeldet. Die 4.764 Megawatt große Anlage Medupi nahe dem Ort Lephalale sei vollständig am Netz, teilte der Energieversorger Eskom mit. In den kommenden zwei Jahren seien lediglich noch Reparaturen und Anpassungen nötig.

Das Kraftwerk gilt weltweit als viertgrößtes seiner Art. Es kostete rund sieben Milliarden Euro und soll eine Lebensdauer von 50 Jahren haben. Trotz des weltweiten Ringens um eine CO2-Reduzierung zum Klimaschutz setzt Südafrika mit seinen reichen Kohlevorkommen weiter auf diese Form der Energiegewinnung, die landesweit einen Anteil von 75 Prozent ausmacht. Der Staat leidet wegen seiner überwiegend überalterten und maroden Kohlekraftwerke unter einer Energiekrise, die die Konjunktur beeinträchtigt und Investoren abschreckt. Der staatliche Stromversorger musste in den vergangenen Jahren immer wieder bestimmte Ortsteile mehrere Stunden lang gezielt vom Netz nehmen, um dessen Überlastung zu vermeiden. mehr hier

3 Gedanken zu „Nix Klimaschutz: Riesiges Kohlekraftwerk geht ans Netz

  1. sokrates9

    Bin neugierig wenn man mit Sanktionen gegen Länder beginnt die sich nicht an die Wertegemeinschaft der EU – halten. Sanktionen sind schließlich der Exporthit der EU!Dass dabei die eigene Bevölkerung verarmt ist egal, hauptsache wir retten das Klima.

  2. Kluftinger

    Was an den GRÜNEN so stört, ist ihr ihr penetranter MACHBARKEITSWAHN!
    Sie glauben allen Ernstes, dass, wenn wir das tun was sie vorschlagen oder anordnen oder verbieten, dann wird das Klima “gerettet”.
    Dabei sind sie ohne Selbstzweifel.
    Zu Ende gedacht, ist die grüne Politik der Weg in den Totalitarismus . Sie reissen Wegweiser aus ohne zu wissen welche Wege in Zukunft erforderlich sind.
    Als Buße für ihr Fehlverhalten sollte jeder “gezwungen “werden, zumindest die “Logik der Forschung ” von K.Popper zu lesen. (a – sie tun es eh nicht; b – sie würden diesen Text auch nicht verstehen).

  3. Thomas F.

    Das Problem für die Südafrikaner wird nun allerdings sein, dass die Verteilung des Stroms nicht gelingen wird, weil das Stromnetz dabei ist zusammenzubrechen, wie dieser Herr ausführt:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.