Nizza-Terror: Die Relativierer um die nächste Ecke

Von | 15. Juli 2016

“…. Und dennoch wird man sie auch jetzt wieder hören: Die Relativierer, die Schönredner, diejenigen, die die Toleranz so lange vor sich herhalten werden, bis man ihnen nicht einmal mehr die Möglichkeit zur Toleranz lässt, bis die Freiheit erstick worden ist. Sie werden dafür sorgen, dass man wieder keine ehrliche Diskussion über den Islam und die Kultur dieser Menschen führen wird. Dass man auch Nizza zum Einzelfall von vielen erklären wird. Dass die Parallelgesellschaften unbeirrt weiter vor sich hingären können. Man wird weiter machen, mit dem Kampf gegen Rechts, gegen „Hetze und Hass“ im Netz, aber nur in eine Richtung, denn die Hetze und den Hass der Muslime will man nach wie vor nicht sehen. Und so wird es weiterhin zumindest in Deutschland wahrscheinlicher sein, dass man für seine Islamkritik bespitzelt, auf Facebook gesperrt und verfolgt wird, als dass auch nur einer von ihnen für seine Äußerungen irgendetwas zu befürchten hat. Egal wie fatal sich diese Narrenfreiheit auf uns alle auswirkt….” (weiter hier)

46 Gedanken zu „Nizza-Terror: Die Relativierer um die nächste Ecke

  1. Alfred Reisenberger

    Eigentlich war ja der LKW der Schuldige. Und wieder das selbe Gewaesch aller Politiker rund um den Erdball: Frankreich weint ist aber stark. Die Franzosen werden sich nicht unterkriegen lassen. Blablablablablablablablablablablablablablablablablablabla

  2. Selbstdenker

    Die EU reagiert sicherlich gleich mit einem EU-weit geltenden Fahrverbot für alle LKW mit über 7,5 Tonnen sowie weiteren Geldern für den Kampf gegen “Rechts”.

    Ihr Politiker, “Medienschaffende” und NGO-Aktivisten: Ihr seid die Komplizen der Terroristen! Ihr seid es, die eingesperrt gehören!

  3. Selbstdenker

    @Mona Rieboldt:
    Laut Merkel müssen wir ja akzeptieren, dass die Kriminalität bei den Migranten höher ist.
    > Frau Merkel, wir müssen gar nichts!

    Wenigstens gesteht sie selbst das Verhältnis der Migranten zur Rechtsbefolgung in Deutschland ein. Vor Jahren wären unbescholtene Bürger für diese nüchterne und wahre Behauptung als “rechte Hetzer” gejagt worden.

  4. Thomas Holzer

    Und deswegen holte sich Deutschland 2015 viele, viele Schutzsuchende ins Land:
    Lt. statistischem Bundesamt werden folgen Zahlen ausgewiesen (mit Vorbehalt zu “genießen”)
    Die Zahl der zugewanderten Syrer stieg von 66.000 auf 298.000
    Die der Afghanen von 11.000 auf 80.000
    Die der Iraker von 4.000 auf 60.000

  5. Selbstdenker

    The Truth About The Bastille Day Terrorist Attack (Stefan Molyneux)

  6. Steuerzahler

    Wie Selbstdenker schon schrieb: all jene, die die Wahrheit zu verbreiten verbieten möchten, all jene, die von “rechten Hetzern” sprechen und gleichzeitig keinerlei Worte zu den verübten Taten finden, all jene, die Meinungen zu Verbrechen und Verbrechen zu “Einzelfällen” bzw. “kulturell verständlichen” quasi “Lausbubenstreichen” verniedlichen – all jene sind Komplizen der Terroisten. Im wahrsten Sinne. Hört auf damit, euch von jenen vorschreiben zu lassen was ihr sagen dürft, hört auf damit, zu kuschen!

  7. Marianne

    Hauptsache das Feelgood unserer Bobos wird nicht durch an Zäunen tobenden Flüchtlingen bzw. anderen Schatzsuchenden gestört. Terroropfer in Paris, Brüssel und Nizza stören die Damen und Herren offenbar nicht wirklich. Übrigens wieviele “Flüchtlinge” wurden bisher durch die Hartherzigkeit Ungarns, Mazedoniens etc. hingemetzelt?

  8. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    Man geht von 2,1 Millionen moslemischer Asylanten aus, die hier sind. Viele sind aber nicht registriert, marodieren also irgendwo in Deutschland herum. Die Behörden haben keinen Überblick, wer überhaupt alles in Deutschland ist. Im ersten Halbjahr sind immer noch 230.000 gekommen trotz Schließung der Balkanroute und Schließung der türkischen Grenze zu Syrien.

    Dazu gibt es in D über 7000 Salafisten in D, die ständig mehr Zulauf bekommen. Auch hier tun die Behörden gar nichts, auch nicht gegen die kriminellen Großfamilien, auch nichts gegen die starken Parallelgesellschaften, denen das deutsche Recht völlig egal ist.

  9. Gerald

    Das Problem hat nur einen Namen: ISLAM, dem fehlt nicht nur die Aufklärung! Bereits die sogenannte Heilige Schrift der Muslime strotzt vor Diskriminierung, Gewaltaufrufen und Verherrlichung von Mord, Totschlag und Unterdrückung.
    Wann werden unsere Politiker, Medien, Kulturschaffende etc. das verstehen können und wollen?

  10. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Deswegen habe ich auch geschrieben, daß diese Zahlen mit Vorsicht zu “genießen” sind.
    De facto kann man sagen, daß in D eine Menge von ca. 250.000 – 300.000 herumläuft, von denen niemand etwas genaueres weiß. Ich denke, daß sind mehr Menschen, als die Bundeswehr Mitglieder hat 🙂

    Auf jeden Fall wird jetzt von der EU in Kürze die weitere Verschärfung des Waffenrechtes gefordert und umgesetzt werden, detto die verpflichtende Einführung der Software, mit welcher jedes KFZ in der EU zentral gestoppt werden kann.

  11. sokrates9

    Wieso hat eigentlich Österreich eine Obergrenze von 36.000 Flüchtlingen??Da wird gestern vom Innenminister erklärt dass wir bei 400.000 Arbeitslosen davon ausgehen müssen, dass die Meisten bei unseren Sozialtöpfen hängen bleiben! Aber sind nicht 36.000 potentielle Terroristen – vielleicht auch erst in der 2. Generation- mehr als genug??

  12. Selbstdenker

    “…detto die verpflichtende Einführung der Software, mit welcher jedes KFZ in der EU zentral gestoppt werden kann.”

    Stimmt. Wer z.B. sagen würde, dass “der EU-Chef ist eine inkompetente, korrupte Schnapsnase” sei, dem wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit der Motor abgestellt. Auch Aussagen, wie “viele EU Bonzen sind überbezahlte Hurenböcke”, könnte man damit ahnden.

    Sowas würden wir selbstverständlich nie sagen.

    Da haben die Häckelmützenträger wirklich ein Gespür für das “richtige” Timing.

  13. Mourawetz

    Die Staeten müssen die Sichherheitskräfte – Militär umd Polizei – gehörig aufrüsten, damit sie gegen diese Heere der Heiligen ankommen können.

  14. MM

    Wer öffentlich Massenmörder verherrlicht und als Vorbild anpreist, begeht damit einen Aufruf zu Straftaten. Das muss endlich verfolgt werden; auch dann wenn die entsprechenden Morde 1400 Jahre zurück liegen. Stattdessen wird lieber vefolgt, wer auf das Problem aufmerksam macht.

  15. Geheimrat

    Eine mehrheitlich muslimische Einwanderungswelle sondergleichen sucht seit geraumer Zeit unser Land heim. Kritik daran ist, in welcher Form auch immer, nicht nur unerwünscht, sondern wird unter Umständen auch bestraft.
    Längst haben die Funktionäre der Politischen Korrektheit die Stellen der sozialen Kontrolle dessen besetzt, was als diskutabel gilt. Damit koppeln sie die Moral vom gesunden Menschenverstand ab. Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.

  16. astuga

    @Thomas Holzer
    Bitte nicht vergessen, in Relation zur Bevölkerungsgröße haben wir sogar noch mehr Flüchtilanten aufgenommen als Deutschland.

    Btw Die Frisur von Hollande saß heute wieder perfekt!

  17. Christian Weiss

    Sind wir ehrlich: Gegen diese Art Terror gibt es keine praktikable Antwort. Entgegen jenen Tröten, die jetzt wieder vorjammern, dass alle Muslime unter Generalverdacht gerieten und dass der Islam eigentlich das grösste Opfer dieser Tat sei, hat ja zum Glück auch jetzt niemand vor, alle Muslime in Europa zusammenzutreiben und wie Ungeziefer auszulöschen. (Obwohl es angesichts der immer noch existenten militärischen und logistischen Kapazitäten vergleichsweise ein leichtes wäre.)
    Ich nehme jetzt auch nicht an, dass Barack Obama Lastwagen verbieten will, obwohl bei Anschlägen mit Waffen das Waffenverbot immer seine ausgesprochen beleidigt vorgetragene erste Lösung ist.

    Nein. Tatsächlich werden wir den Terror einfach hinnehmen müssen. Bei rund 600 Millionen Einwohnern in Europa werden die allermeisten von uns nie damit konfrontiert werden.

    Was wir aber sicher nicht hinnehmen müssen, ist die zunehmende kulturelle Invasion durch anti-zivilisatorische Riten und offene Akte der Barbarei. Man kann den Muslimen klar machen, dass es kein Muezzin-Geplärre, keine Perversionen wie vollverhüllte Frauen gibt, dass Schweinefleisch ein hochwertiges Nahrungsmittel ist, dass sie zwar nicht essen, aber gefälligst respektieren müssen. Sie können sich ihren Frauen- und ihren Schwulenhass ebenso verkneifen. Und Schul- und anderweitige Bildungsverweigerer sollte man auch so schnell wie möglich wieder dorthin schaffen, wo sie hergekommen sind.

    Wer als Muslim das alles kapiert hat, darf gerne bleiben. Den anderen wünsche ich gute Heimreise.

    P.S.: Ich erwarte von Muslimen auch keine öffentlichen Verurteilungen dieses Terroraktes. Es reicht völlig, wenn sie nicht ständig behaupten, das habe nichts mit dem Islam zu tun.

  18. Falke

    @astuga
    Na klar, er hat sicher seinen Friseur auch nach Nizza mitgenommen. Schließlich weiß der Mann, was wirklich wichtig ist, deswegen ist er ja auch Präsident.

  19. Selbstdenker

    @Christian Weiss:
    Es gibt nicht das eine, große Allheilmittel gegen den islamischen Terror. Die Probleme sind ja auch nicht von heute auf morgen entstanden, sondern man hat an vielen Stellen die Schalter in die falsche Richtung umgelegt. Das meiste hat sich schon lange angekündigt und wurde von Politikern, Medien und Kirchenvertretern so lange wie möglich geleugnet.

    Dazu zählen Kampfbegriffe wie “Islamophobie”, eine völlig fehlgeleitete Einwanderungs- und Asylpolitik, die politische und mediale Verfolgung von Migrations- und Islamkritikern in Europa, die Förderung terroristischer Organisationen durch die EU und mehreren europäischen Staaten, die Appeasementpolitik, die innere Schwächung der westlichen Gesellschaften durch Cultural Marxism (insbesondere Gender und die CO2-Sekte), etc., etc., etc.

    Um es auf eine einfache Formel zu bringen: man kauft sich Zeit auf Kosten der Zukunft. Dinge, die getan werden müssten, werden soweit in die Zukunft verschoben (und damit anderen umgehängt), bis bestimmte Entwicklungen unumkehrbar werden.

    Je schwächer sich der Westen selbst macht umso mehr wird er von Islamisten gehasst und angegriffen werden. Politik und Medien spielen diesen Kreislauf der Selbstzerstörung mit maximalem Appeasement mit. NGOs und Kirchen schüren zusätzlich gezielt in der dritten Welt den Hass gegen den Westen.

    Die erste und wichtigste Lektion wäre zu wissen, wer der Gegner ist und worauf er sich beruft:
    Der Terror hat mit dem Islam nicht nur etwas zu tun, sondern er wird von diesem ganz klar “legitimiert”.

    Erst wenn man diese erste – für manche sehr verstörende – Erkenntnis gewonnen hat, wird man die richtigen Schlüsse ziehen und effektive Gegenmaßnahmen ergreifen können.

    Das Problem sind nicht die Moslems an sich, sondern der Islam in seiner unrefomierbaren Form.

    Wer die Sharia über das Grundgesetz / die Verfassung stellt, hat in Europa nichts verloren und gehört ausgewiesen. Damit wäre eine klare Grenze gezogen was wir von muslimischen Mitbürgern fordern und was wir uns nicht (mehr) bieten lassen müssen.

  20. Wanderer

    Eine SOS Mitmensch-Kerzerldemo für Solidarität mit den Opfern und Kampf gegen Vorurteile und Fremdenhass wäre dringend erforderlich. Das größte Problem ist nämlich, dass dieser Einzelfall mit zweifellos verwirrtem Täter Le Pen in die Hände spielt. Auch Hofer könnte davon profitieren… wie von jenem “Wiener”, der diese Woche eine Frau mit Messerstichen in den Kopf schwer verletzt hat. “Stoppt die Rechten” ist das Gebot der Stunde für jeden aufrechten Demokraten.

  21. Gerald Steinbach

    Man könnte auch den französischen Nationalfeiertag abschaffen und alles ist dann wieder in Ordnung

  22. waldsee

    muslime lachen über solche sachen und “unsere” unbeholfene reaktion wird als schwäche angesehen.
    solange so viele gläubige alimentiert und millionenweise aufgenommen
    werden,wird es keine pause geben.die anschläge sind botschaften der feindschaft.warum gab es keinen islam in den letzten 1400 jahren in europa?
    einschätzungen und lenkungsversuche von kohn-bendit und maiziere
    ua helden der öffentlichen hand ,sind mit großer wahrscheinlichkeit falsch.

  23. Selbstdenker

    @waldsee:
    “einschätzungen und lenkungsversuche von kohn-bendit”
    Der Hosenlatz-“Literat” schein eine Vorliebe für den Islam zu haben.
    Warum wohl?

  24. astuga

    Ich geh jetzt jedenfalls erst mal in eine Moschee, um den Muslimen in dieser für sie schweren Stunde meine Solidarität auszudrücken.

    So wie hochrangige europäische Politiker bei anderen Anschlägen.

  25. astuga

    @Selbstdenker
    Cohn Bendit und Joschka Fischer waren damals bereits von der islamischen Revolution im Iran begeistert gewesen.

    http://www.fr-online.de/politik/said–noch-nie-war-der-islam-im-iran-so-verpoent-wie-heute-,1472596,3349158.html

    “die westdeutsche Linke hat damals mit Khomeini geliebäugelt: Der spätere Bundesaußenminister Fischer etwa schrieb im Frankfurter Stadtmagazin Pflasterstrand einen Artikel mit der Überschrift “Das wilde Kurdistan”. Darin vertrat er die These, dass ohne Religion keine Revolution mehr möglich sei.

    Die ganze europäische Linke hat in Khomeini sogar eine Art dritten Weg gesehen, also nicht kapitalistisch, nicht sozialistisch. Und ich erinnere mich an eine Rede von Daniel Cohn-Bendit, in der er diesen dritten Weg entschieden begrüßte.”

  26. Christian Peter

    Angesichts der verheerenden Zustände und der Gefahren für die öffentliche Sicherheit durch den Islam kann es nur eine Lösung geben : Der islamischen Glaubensgemeinschaft alle Privilegien zu entziehen (insb. die Anerkennung als Religionsgemeinschaft) und jeglicher Radikalisierung durch Islamisten bereits im Vorfeld mit aller Härte des Gesetzes zu begegnen.

  27. Gerald Steinbach

    In Frankreich rätseln sie jetzt was das Motiv ist, man findet einfach keine dazu passende Terrorzelle für den Mohammed,….man will es einfach nicht wahrhaben oder sind die wirklich so dumm

  28. stiller Mitleser

    @ astuga
    ein kleiner Teil der (extremeren) Linken war sehr skeptisch gegen Khomeini, nicht aber die zentristische Linke;
    außerdem war Khomeini “mal was andres”, charismatisch, asketisch, man sympathisierte auch mit einem gewissen Exotismus, von der so schnell nach seiner Rückkehr so massiv einsetzenden Repression war man überrascht;
    Heinz Nußbaumers Buch zu Khomeini ist immer noch interessant.

  29. mariuslupus

    Wie bereits bei den früheren muslimischen Mordanschlägen werden die Opfer von den Heuchlern missbraucht. Keiner von denen die jetzt den Terror verurteilt , ist bereit etwas gegen diese Art des Terrors etwas zu unternehmen. Es wird nur Mitgefühl geheuchelt, Krokodilstränen werden vergossen und hauptsächlich wird verschleiert. Wichtig ist die wahren Täter nicht zu benennen und schon überhaupt nicht zu bestrafen. Alles im Namen eine absurden Ideologie. Die kurzen Stunden der Heuchler. Das nächste Attentat ist schon in Planung. Aber die Unverabtwortlichen, angeblich Verantwortlichen werden wieder überrascht sein, und werden traurig und betroffen sein.
    Das einzige Ergebnis, ist das dezidierte Vorgehen der Politiker gegen Hass-Postings. So, jetzt haben sie den Feind identifiziert. Tolle Leistung.

  30. gms

    astuga,

    > Darin vertrat [Fischer] die These, dass ohne Religion keine Revolution mehr möglich sei.

    Die Tauglichkeit der mit einigen Parolen und AK47 kurzfristig Aufstachelbaren für xbeliebige Zwecke fand schon Einzug in Bildungsmaterial für Studenten in den USA, das von diversen Regime-Changes im nahen und mittleren Osten handelt. “Der dritte Weg” wiederum ist die rhetorische Formel für den weltweit herzustellenden Sozialismus — Linke entdecken ihre Liebe zu Banken und Kriegen in fernen Ländern, während vormals Bürgerliche selbst zunehmend links abbiegen.

    Für die Bürger Deutschlands ist “der dritte Weg” insofern alternativlos, alsdaß sie von der einen Seite dorthin getrieben, von der anderen dorthin gestolpert werden. Das macht Wahlen auch so irrelvant, solange alle Parteien dasselbe wollen.

  31. Christian Peter

    Jedenfalls wird es Zeit für die Politik, endlich zu handeln. Die Zeiten der Verharmlosungen und Beschwichtigungen im Zusammenhang mit der Bedrohung durch den Islam sind vorüber – die Bürger Europas wollen nun endlich Taten sehen, oder es wird einen Bürgeraufstand geben.

  32. astuga

    stiller Mitleser (@ Gerald Steinbach)
    “laut Aussagen seiner Nachbarn hielt er nicht mal den Ramadan ein, trug kurze Hosen…”

    Zwei Dinge werden oft vergessen.
    1. halten sich Menschen selten an einfache Schemata.
    Und 2. war und ist der Islam seit Anbeginn an eine radikale Reformbewegung – religiöse
    Erweckungserlebnisse von Muslimen sind etwas ganz alltägliches.
    Bei uns wird das dann (eigentlich fälschlich) als Radikalisierung bezeichnet.

    Ich glaube Saint Exupery (der mit dem Kleinen Prinzen) hat das in seinem Buch “Wind, Sand und Sterne” sehr gut beschrieben (er war lange Zeit Postflieger ua. in Nordafrika).
    Eben noch mit den Franzosen Seite an Seite kämpfend, schnitten manche Nordafrikaner ihren langjährigen nichtmuslimischen Aliierten und Freunden im Schlaf die Kehlen durch und verschwanden in der Nacht.
    Sie wurden eben Mujahideen (Kämpfer im Jihad).

    Beim konkreten Fall wäre die richtige Frage: Warum wurde ein kleinkrimineller, gewalttätiger Tunesier nicht schon längst ausgewiesen?
    Völlig egal, ob er schon Islamist war oder nicht.
    Aber ähnliche Fälle haben wir ja in Österreich auch zu Hauf – danke dafür an div. NGO`s und unsere Politik und Justiz!

  33. astuga

    Nachsatz zu Punkt 2.
    Deshalb differenziert man ja im Islam auch oft zwischen Muslim und Mumin.
    Muslim ist jeder der sich zum Islam bekennt, aber ein Rechtgläubiger (eben Mumin) nur einer der seinen persönlichen Glauben (Iman) auch praktiziert wie vorgeschrieben.
    http://www.enfal.at/kann-man.htm

  34. Christian Peter

    @astuga

    ‘Deswegen differenziert man im Islam..’

    Im Islam differenziert man zwischen Gläubigen (Muslime) und Ungläubige (alle Anderen) das ist die einzige Differenzierung, die zählt.

    Koran Sure 2 Vers 191 : ”Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie…”
    Sure 4 Vers 89 : ‘Und so sie den Rücken kehren (die Ungläubigen), so ergreift sie und schlagt sie tot, wo
    immer ihr sie findet.”
    Sure 8 Vers 12 : ”So haut ein auf ihre Hälse (die Ungläubigen) und haut ihnen jeden Finger ab.”

  35. stiller Mitleser

    @ astuga und Christian Peter

    danke für Ihre Hinweise!
    Ich hab “er hielt den Ramadan nicht ein etc…” angeführt um eine Richtung der Diskussion anzudeuten.
    Selbstverständlich kann auch ein wütender, religiös laxer Kleinkrimineller “kippen” und sich der großen Rachetradition anschließen; die Brüsseler Brüder waren auch nur wütende Strizzis.

    gms

    die linke Linke war deswegen gegen Khomeini, weil im Iran auch eine (kleine) KP- Option bestand, ich kann mich an Einzelheiten nicht mehr erinnern und hab auch Nußbaumers (interessantes) Buch nicht zur Hand;
    in diesem Sommer 78 fuhren die Pariser Intellektuellen zum Zeltlager Khomeinis (bei Versailles, die SP-Regierung hatte ihm Asyl gegeben, Frankreich – traditionell antiamerikanisch – unterstützte Anti-Shah Tendenzen, trotzdem gingen die Pahlewis dann ins Exil nach Paris… ) um ihn “predigen” zu hören (es gab Übersetzungen), sein Asketismus und Ernst waren beeindruckend, schließlich hatte man schon genug Revolutionäre gesehen die ganz schnell Gourmands geworden waren!

  36. stiller Mitleser

    die ORF site bringt eine gute Chronologie der nächtlichen Ereignisse in der Türkei,
    (der Militärputsch in der Türkei: politische Folklore und feste Tradition! man tut was man kann/kennt)

  37. mariuslupus

    Der nächste Sieg für die Relativierer. Der Mörder war psychisch krank. Ein politisch korrektes, erwünschtes Ergebnis, der profunden und zuverlässigen Recherchen der Genadarmerie. Der Beruf des Psychiaters scheint weit verbreitet zu sein. Der Gendarm, der Staatsaanwalt, der Journalist – alle sind Psychiater.

  38. gms

    stiller Mitleser,

    > die linke Linke war deswegen gegen Khomeini, weil im Iran auch eine (kleine) KP- Option bestand

    Die im Rückblick für die meisten mit der Materie nicht ganz Vertrauten wohl verblüffendste Unterstützung erhielt Khomeini ausgerechnet aus den USA, nachdem sich der zuvor nach Mossadegh eingesetzte Pahlevi als nicht ganz so dienstbar erwies und deshalb von Carter mit Sanktionen bedroht wurde. Die mediale Euphorie im Westen über die Rückkehr des religiösen Führers spricht für sich [1].

    Gedeckt wird diese Darstellung einer Unterstützung für den Ayatollah durch die USA mit später freigegebenen Dokumenten, die wiederum unter anderem die BBC aufgriff [2]. Manche meinen, die USA wären reingelegt worden [3], was wiederum mit Zbigniew Brzezinski als damaligen Berater Caters ziemlich unwahrscheinlich ist.

    Die nachfolgende Geiselaffaire in der iranischen Botschaft kostet Carter zwar die Wiederwahl, doch sie erlaubte mittelbar seinem republikanischen Nachfolger Reagan, die Iraner gegen den Irak großzügig mit Waffen zu versorgen, nachdem noch am Tag seiner Angelobung die Geiseln freikamen, ein Deal, den Bush senior eingefädelt hatte. Nachdem man zugleich auch den Irak unterstütze [4], kann getrost davon ausgegangen werden, man hätte im Westen ein Interesse an diesem achtjährigen Krieg gehabt, den es niemals gegeben hätte, wäre Pahlevi in Persien noch an der Macht gewesen.

    [1] abcnews.go.com/Archives/video/feb-1979-ayatollah-khomeini-returns-12769714
    news.bbc.co.uk/onthisday/hi/dates/stories/february/1/newsid_2521000/2521003.stm
    [2] bbc.com/news/world-us-canada-36431160
    [3] breitbart.com/national-security/2016/06/05/5-jun-16-world-view-irans-khomeini-fooled-jimmy-carter-great-islamic-revolution/
    [4] .nytimes.com/1992/01/26/world/us-secretly-gave-aid-to-iraq-early-in-its-war-against-iran.html?pagewanted=all

  39. astuga

    @gms
    Alle hatten damals ein Interesse an diesem Krieg.
    Der Westen ebenso wie die Golfstaaten und Saudi Arabien, aber auch die Sowjetunion.
    Die Iraner hatten ja bereits begonnen, im Eifer der noch jungen Revolution diese weltweit zu exportieren.
    Man denke an die bewaffneten Kämpfe in Mekka.

    Der Irak (mit seinem sozialistisch-nationalen Regime der Baath-Partei ein Verbündeter und Freund der Sowjets) hat für alle die Drecksarbeit erledigt, ökonomisch gedankt haben vor allem die arabischen Brüder ihm das aber wenig (Kuwait wollte sich an irakischen Ölfeldern schadlos halten, auch um die Kriegsschulden des Irak zu tilgen, ein Krieg von dem Kuwait profitiert hatte).
    Ergebnis war der 2. Golfkrieg.
    Aber auch für das iranische Regime war der Krieg mit dem Irak eigentlich von Vorteil, trotz der vielen Opfer.
    Oder gerade deswegen.
    Er hat die Macht der Mullahs, Ayathollas und Revolutionsgarden zusätzlich gefestigt und einen nationalen Mythos begründet.

    Übrigens gibt es bis heute unter den Anhängern des Shah die Ansicht, dass anfangs nicht die Polizei auf die Bevölkerung geschossen hat, und so die Revolution erst richtig in Gang kam.
    Sondern eingeschleuste Provokateure (Hisbollah?) im Auftrag von Khomeini und CO.
    Wer weiß, überraschen würde mich nichts.

  40. gms

    astuga,

    “Alle hatten damals ein Interesse an diesem Krieg.”

    Ja, Sie wissen das, ich weiß es und viele andere auch, aber common sense ist das nicht. Für die USA war der Krieg Anlaß, das erstemal offen (!) militärisch im Golf zu operieren, als saudische Tanker unter US-Begleitschutz fuhren und Öl von dort ab 1985 den Weltmarktpreis wieder auf 10 Dollar pro Faß drückte.

    Zbigniew Brzezinski: “Ich habe nichts gegen ein irakisches Vorgegen gegen den Iran einzuwenden gehabt.”
    George Friedman (Stratfor): “Ich empfehle eine Technik, die von Präsident Ronald Reagan eingesetzt wurde gegen Iran und Irak: Er unterstützte beide Kriegsparteien! Dann haben sie gegeneinander und nicht gegen uns gekämpft. Das war zynisch und amoralisch. Aber es funktionierte.”
    Henry Kissinger über Irak und Iran: “Ich hoffe, die bringen sich beide um.”

    ‘Donald Rumsfeld shaking hands with Saddam Hussein circa 1983 in relation to chemical weapons contract’ [1] — Seine eigenen damaligen Worte über Hussein im O-Ton [2]. Zwanzig Jahre später von CNN damit konfrontiert [3] folgt das übliche Gelaber, eingeleitet mit der putzigen Frage: “Where did you get the video from?”

    Warum dieses Herausstreichen der amerikanischen Beteiligung? Ohne konsequente Versaubeutelung der Region hätte St. Angela von Deutschland der BRD keine Willkommenskultur verordnen können. Zugleich wäre selbst berechtigte Kritik an sonstigen vom Abschlachten im mittleren Osten profitierenden Regimen denkbar schwach legitimiert, zumal sich diese nicht in einer Tour heuchlerisch auf Frieden und Menschenrechte berufen.

    [1] infrakshun.files.wordpress.com/2014/03/drsaadam.jpg
    [2] youtube.com/watch?v=of8M-Utjn2o
    Donald Rumsfeld on Saddam Hussein and the partitioning of the Middle East
    [3] youtube.com/watch?v=IXWdBi6fw_k
    When Rumsfeld met Saddam – CNN – Sept. 12, 2002

  41. stiller Mitleser

    gms und astuga

    sehr interessant, danke!

  42. Christian Peter

    Die Politik muss nun endlich handeln : Republikaner fordern nach der Anschlagserie im Westen Gewissenstest für Moslems und Deportierung jener, die diesen nicht bestehen.

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