No Gummibärli, we are Muslims!

“…..jüngst hat sich beim Elternabend in einem öffentlichen Kindergarten in Niederösterreich tatsächlich Folgendes zugetragen: Den Eltern wurde kundgetan, dass auf den selbst gebackenen Geburtstagstorten keine Gummibärchen mehr erwünscht seien, da es nun auch muslimische Kinder in der Gruppe gebe und Gummibärchen bekanntlich Schweinsgelatine enthalten (laut Haribo-Homepage „Schweineschwartengelatine“). Aufstand gab es keinen, nur die Nachfrage, ob man denn nicht zumindest die halbe Torte mit den Bärchen belegen dürfe. Antrag abgelehnt….” (“Salzburger Nachrichten”)

33 comments

  1. astuga

    Nachtrag.
    Wer sie nicht essen will kann sie ja runternehmen.
    Denn aus islamischer Sicht sind ja die Torte und ihre Zutaten ohnehin nicht halal-zertifiziert.
    Also nicht vertrauenswürdig…

  2. Thomas Holzer

    Wer sich selbst aufgibt, hat schon längst verloren!
    Und es möge bitte niemand mehr tippen, daß man den Anfängen wehren sollte; die(Selbst)Aufgabe -politisch unterstützt- findet tagtäglich scheibchenweise, fast unbemerkbar statt.

  3. MM

    Genau mit dieser Haltung werden wir dazu beitragen, den toleranten, aufgeklärten, friedliebenden,… Euroislam zu schaffen. Ironie aus.
    Die einzige Periode, in der der Islam relativ tolerant und halbwegs säkular war, war vor etwa 100 Jahren, als der Druck der europäischen Überlegenheit und des europäischen Selbstbewusstseins so überwältigend waren. Damals wurde auch das Dhimmiwesen im Osmanischen Reich abgeschafft. Und die Piraterie und Sklavenjagd im Mittelmeer endete mit der Kolonisierung Algeriens.
    Vielleicht ist es kein Zufall, dass dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und der damit einhergehenden europäischen Selbstschwächung der Armeniergenozid folgte. Der amerikanischen Selbstschwächung unter Jimmy Carter folgte die iranische Revolution, unter Barack H. Obama die arabische Revolution und das neue Kalifat.

  4. Rennziege

    6. Oktober 2015 – 17:38 MM
    Interessantes Posting. In der nahenden Mittagspause werde ich mich ein wenig über den Erdnussfarmer und den islam-affinen “Yes we can”-Onkel klugmachen.

  5. Christian Weiss

    “Anweisung ignorieren – Problem gelöst.”

    Es will mir eh nicht in die Birne, welcher stalinistische Hitler-Taliban auf die Idee kommt, Eltern vorzuschreiben, welche Art Kuchen sie ihren Kindern mitgeben.

  6. Wolf

    Frankreich, du hast es besser! Die Medien haben es – teils empört – vor kurzem gemeldet: in immer mehr französischen Gemeinden werden in den Ganztagsschulen keine Sondermenus mehr für Moslems gekocht. Es gibt Schweinefleisch – wer nicht will, bekommt halt gar nichts. Das läuft streg gesetzlich unter der Devise Trennung von Staat und Religion; und muss eben akzeptiert werden.

  7. Thomas Holzer

    @Ortner
    Ich habe mit allen möglichen Begriffen gesucht, nichts aber in diese Richtung gefunden!
    Gäbe es auch einen link?!

  8. Thomas Holzer

    @astuga
    Danke, aber wenn Sie den Namen Zimmermann Maria auf der Website der SN eingeben, finden Sie nichts dergleichen!

  9. Selbstdenker

    @MM
    Es ist sehr auffällig, dass die zutreffendsten Einschätzungen der Vorgänge in der arabischen Welt ausgerechnet von nicht demokratisch gewählten Regierungsoberhäuptern (Monarchen, Diktatoren, etc.) kommt.

    Wann immer man sich im Westen die Demokratisierung eines islamischen Landes vorgenommen hat, wird das dortige Chaos noch mehr vergrößert. Wer die einschlägigen Studien vom PEW-Institute kennt, ist sich im Klaren, daß dies nicht funktionieren kann.

    Die iranische Revolution wurde von westlichen Intellektuellen als Demokratisierung gefeiert und von Frankreich sogar massiv unterstützt. R. Erdogan wurde von der EU massiv unterstützt, um die Macht vom Militär in der Türkei zu brechen. G. W. Busch leitete die Invasion vom Irak nach anfänglichen Erfolgen in Afghanistan ein um diesen demokratisieren. B. H. Obama und die EU zettelten den Arabischen Frühling an und unterstützten insbesondere die Muslim-Brüder in Ägypten. Etc.

    Wenn ich mittlerweile in angesehenen Zeitungen lesen muß, daß sich Merkel die Demokratisierung vom Islam vorgenommen hat, klingt dies wie eine gefährliche Drohung.

    Das Grundmuster ist immer das gleiche: die Muslim-Brüder halten nach selbstgefälligen westlichen Regierungsoberhäuptern und kirchlichen Würdenträgern Ausschau, die sich die Demokratisierung eines islamischen Landes oder auch vom Islam insgesamt vorgenommen haben.

    Mangels tiefgreifende Kenntnisse (Religion, Sprache, Kultur, Interessenlagen, etc.) sind diese Entscheidungsträger auf Berater angewiesen. Diese Berater arbeiten nur vordergründig für ihre westlichen Auftraggeber. Sie geben Informationen an die Muslim-Brüder weiter und geben Empfehlungen im Sinne der Muslim-Brüder ab. Über diesen Weg wird der Westen zum Handlanger der Muslim-Brüder und zahlt sogar noch dafür.

    Ein für die Muslim-Brüder geniales und für den Westen fatales Geschäftsmodell.

  10. MM

    @Selbstdenker: Ich denke, es ist weniger die Demokratie. Churchill sah zum Beispiel Recht klar bezüglich des Islams. Den darf man heute gar nicht mehr zitieren in England. Und auch Orban oder Vaclav Klaus wurden ja demokratisch gewählt.

    Das Problem ist meiner Meinung nach, dass sich im Westen ein Hegelsches Geschichtsbild durchgesetzt hat. Merkel, Obama, … glauben an den Siegeszug des linken Weltbilds, eine stetige unaufhaltsame Säkularisierung, sexuelle Revolution, den ständigen Ausbau des Sozialstaats, sozusagen als Naturgesetz, ohne zu verstehen, dass bereits die jüngere Vergangenheit das widerlegt.

    Bush selbst war auch kein klassischer Konservativer, sondern war überzeugt vom unaufhaltsamen, naturgesetzmäßigen Triumph der Demokratie, sozusagen Afghanistan und Irak als Neuauflage der Befreiung von Paris.

    Bei den Franzosen war damals im Iran vielleicht auch ein wichtiges Motiv, den Amis eins auszuwischen.

  11. MM

    Zusätzlich kommt noch diese Idee, alles durch Unterdrückung zu erklären: In der arabischen Welt werden die Menschen unterdrückt. Wenn wir den Unterdrücker wegnehmen (-bomben), bricht das Paradies aus. Probleme können nicht mit der Kultur zusammenhängen (man hat ja selbst oft keine und weiß also nicht, was das ist), sondern alles wird in dieses Unterdrückerschema gepresst. Wenn dann der Moslem aus Syrien nach Deutschland kommt, ist dementsprechend auch nicht zu erwarten, dass er weiter Frauen und Andersdenkende attackiert, denn in Deutschland wird er ja nicht von Assad unterdrückt. Wenn es doch zu Problemen kommt, sind die kalten Dunkeldeutschen schuld, die zu wenig Willkommenskultur zeigen, und die Menschen so eng in Kasernen zusammenpferchen, wiesonst nur Soldaten. Denn wo es Probleme gibt, muss es einen Unterdrücker geben, der schuldig ist.

    Das ist auch der Grund, warum kaum über die Christenverfolgung in den islamischen Ländern gesprochen wird: Das würde das ganze Weltbild vom unterdrückten Moslem zum Einsturz bringen. Also lieber wieder unterdrückte Palästinenser gegen böses mächtiges Israel anstatt moslemische Mehrheitsgesellschaft gegen orientalische Christen.

  12. Thomas Holzer

    @MM
    Die sogenannten Vertreter des “Westens” haben keine Ahnung, was das/ein Hegelsche Weltbild bedeutet!
    Die sind alle viel zu ungebildet

  13. MM

    @Thomas Holzer: 😉 Da sag ich doch frei nach Einstein: Auch die Kuh weiß nichts vom Gras und frisst es doch.

  14. MM

    Wobei gerade Obama als alter Marxist das sehr wohl kennt. Faymann vielleicht nicht. Aber wie gesagt, es kommt nicht darauf an, ob man’s kennt, sondern ob man’s verinnerlicht hat.

  15. Thomas Holzer

    Was man nicht kennt, kann man nicht verinnerlichen, zumindest nicht bewusst!

  16. MM

    Doch schon. Nur wissen halt nicht alle, dass es von Hegel und Marx kommt. Aber dieser geschichtliche Determinismus und die Alternativlosigkeit, sowie das “auf der richtigen Seite der Geschichte stehen”, die Idee, dass nicht gewisse Entscheidungen, sondern dubiose Naturgesetze z.B. für die Flüchtlingsströme sorgen, die Geschichte als Einbahnstraße also, das ist in unserer Gesellschaft omnipräsent. Und auch die Kuh verinnerlicht ja das Gras, ohne dass sie vom Gras was versteht.

    Ein weiter Punkt, wo sich die Sozialisten mit den Mohammedanern treffen übrigens: Da ist alles durch Allah vorbestimmt und der freie Wille ist sozusagen negiert.

  17. astuga

    @Selbstdenker
    “Die iranische Revolution wurde (…) als Demokratisierung gefeiert.”

    Richtig, ua. auch Cohn Bendit und Joschka Fischer haben die Revolution im Iran begrüßt.
    Nachzulesen etwa beim Schriftsteller Said.
    Wobei die Linken wohl eher nicht an eine echte Demokratie sondern mehr an eine (natürlich antiimperialistische und antiwestliche) “Volksherrschaft” vergleichbar jener in sozialistischen Systemen gedacht haben.
    Also das Gegenteil von Demokratie.

  18. astuga

    @MM
    Nach meiner Beobachtung sind die meisten linksliberalen “Multikultis” viel zu ungebildet um etwas über das orientalische Christentum zu wissen (viele kennen ja nicht mal wirklich ihre eigene Kultur).
    In deren Weltbild existiert das Christentum vor allem als westliches Phänomen an dem man sich ideologisch abarbeiten kann (die Neos sind ein gutes Beispiel dafür, siehe Niko Alm).
    Dass es auch ein eigenständiges Christentum anderswo in der Welt gibt, das historisch wenig bis nichts mit Katholiken und Protestanten zu tun hat, wird zwar kopfmäßig irgendwie zur Kenntnis genommen, reicht aber nicht bis in tiefere Schichten der Wahrnehmung, und spricht sie deshalb emotional auch nicht an.
    Darum gibt es von dieser Seite auch nur wenig Mitgefühl für verfolgte Christen.

  19. Ehrenmitglied der ÖBB

    Der vorauseilende “Gehorsam” (dieser Begriff gehört differenziert erläutert) hat auch dazu geführt, dass (Tamsweg, (Bezirk Lungau und eher nicht kirchenfeindlich) von den Schulverantwortlichen vorsorglich die Kreuze in den Klassen abmontiert wurden weil es könnten sich ein paar islamistische Schüler daran stören?!
    Und dann wundert man sich warum Strache gewinnt.
    PS: was sagt der Kardinal dazu????

  20. sokrates9

    Warum sind wir schon so schwach, dass wir nicht zu unserer Kultur und Tradition stehen dürfen? Gummibärli Wiener Schnitzel, Weihnachtsfest, Kreuze – alles wird im vorauseilenden Gehorsam verborgen damit wir die Wirtschaftseindringlinge ja nicht beleidigen! Warum eigentlich? Keiner hat sie eingeladen und es wird als unglaubliche Schwäche interpretiert wenn man sofort die Rolle des Dieners und Finanziers einnimmt und keine Gegenleistung verlangt! Das ist das Ergebnis der Sozialisation durch unsere linksgrünen Kindergärtnerinnen, die jeden Konflikt unter den Kindern sofort vermeiden und schlichten müssen!

  21. elfenzauberin

    Wäre ich bei diesen Elternabend anwesend gewesen, hätten sich die Verkünder dieser Botschaft auf einiges gefasst machen müssen.
    Wenn mein Kind nämlich Geburtstag hat, dann kriegt es die Torte, die es sich wünscht – und wenn Gummibärchen darauf sind, dann ist das so, Punkt, aus!
    Und wer die Torte nicht mag, der lässt sie eben stehen. Niemand wird mit angesetzter Pistole gezwungen, eine Torte zu essen.

    Der größte Fehler den man gegenüber Zuwanderern machen kann, besteht darin, ihnen die hier herrschenden Spielregeln nicht zu erklären. Wenn sich Leute in Flüchtlingsheimen vom sex-appeal hot-pants-tragender Teenager gestört fühlen, sollte man eines machen:

    einige Dolmeterscher auftreiben und mit einem Megaphon folgenden Text verkünden:

    “Willkommen in Österreich.
    Wir haben euch hier aufgenommen und wir verlangen,
    dass ihr euch an unsere Spielregeln hält, die da wären:

    Unverhüllt herumlaufende Frauen sind keine Prostituierte, sondern ehrbare Frauen.
    Denkt daran, dass eine Frau in einem kurzen Rock keine Einladung zum Sex ist.

    Wem das nicht gefällt, der soll am besten wieder gehen.
    Ja, wir wünschen sogar, dass er geht,
    denn er wird in dieser Gesellschaft nicht glücklich werden.”

    Wenn es weiterhin nicht passt, dann wird eben durchgegriffen.

    Andere Staaten machen das genauso. Als ich dereinst nach Kuala Lumpur flog, verteilte die freundlich lächelnde Stewardess kleine Zetteln an die Passagiere, wo ein Zweizeiler stand:

    “In Malaysien wird Rauschgiftschmuggel
    mit dem Tode bestraft.”

    Man kennt sich aus und weiß, wie der Hase läuft.
    Ob man das jetzt gut findet oder nicht, tut nichts zur Sache.

  22. Selbstdenker

    @elfenzauberin:
    Da könnten sich die Neuankömmlinge aber schwer beleidigt fühlen, wenn man ihnen zentrale Gesetze und Werte erklärt. De facto hat man ihnen bereits beim unbehelligten illegalen Grenzübertritt erklärt, dass in unserem Land unsere Gesetze für sie nicht gelten.

  23. Mario Wolf

    Warum sind diese Leute noch hier, eigentlich sind sie unglücklich, werden diskriminiert, benachteiligt. Im Kurdi- Afghani- oder anderen Stan wären sie unter der Sonne Allahs glücklich. Warum tun sie sich das an ? (Rhetorische Frage, dumme Frage)

  24. Weninger

    @Wolf
    In Österreich raunzen eh alle, die sozial Schwwachen über das Krankensystem, die Veganer über Tierhaltung, die Hausmeister über Hundskötel und hier halt die vorgeblichen Leistungsträger, die sich vom Staat ausplündert fühlen.

  25. Reini

    ein Willkommensessen mit Schweinsbraten oder Schweinsschnitzel,… wer es nicht runterbringt,…. bitte umdrehen!!

  26. Thomas Holzer

    @Reini
    Das funktioniert nicht! Auch die “Flüchtlinge” haben den Satz: “Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral” verinnerlicht.
    Erinnert mich an einen -angeblicher Weise- aus Syrien stammenden Flüchtling, welcher auf Lesbos anlandete; nachdem die Willkommenskultur anscheinend nicht nach seinem Geschmack war, sagte er in die Mikrophone: “If this is Europe, then I go straight back to Syria”
    Auf jeden Fall wurde er bei der Rückreise nicht von den TV-Teams begleitet; ich denke eher, er sitzt schon irgendwo in D, oder vielleicht sogar in A 😉

  27. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Mutti Mundwinkel hat ja auch schon ihr Betroffenheitsgesicht in die Kamera geschwenkt und intoniert “…dann ist das nicht mein Land!” Leider hat sie die Konsequenz, nämlich alle Ämter neiderlegen und diesen Dunkeldeutschen Pfuhl Richtung Hazienda unter der Sonne des Südens verlassen, nicht gezogen. Wundert aber auch nicht, wäre ja das erste Mal dass dieser Mürbeteig für Konsequenz steht.

  28. sokrates9

    Was ist das für ein Pädagogisches Konzept unserer Kindergärtnerinnen??Man müsste bewusst Torten mit Gummibärli verteilen und dem Ali sagen, dass Gummibärchen nicht Halal seien! Er kann ja dann seinen Vater, den Imam oder Mohammed fragen, warum Gummibärli verboten sind! Dann soll er diese probieren und er wird sehen, dass er das überleben wird!

  29. Jurij

    @sokrates9
    Die Gärtnerinnen haben schon die richtige Kuffarhaltung angenommen. Wie gesagt, ich fürchte nicht Ihre Stärke, sondern unsere Schwäche. Wenn Völker schwach werden, werden sie nicht mehr ernst genommen und gehen letztendlich unter. Wir tolerieren nahezu alle ihre Überschreitungen und bestrafe unsere Leute, falls sie dagegenhalten. was soll daraus entstehen?

  30. Weninger

    @Reini and others
    Würden Sie die Schweinsschnitzelmethode auch mit orthodoxen Juden probieren, und wenn, warum nicht?

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