Noch höhere Not-Kredite für Griechenbanken

Das Vertrauen der Griechen in ihre neue sozialistisch-nationalistische Regierung ist offenbar so groß, daß sie nach wie vor ihr Erspartes von den Banken abziehen, was diese natürlich in Schräglage bringt – so sehr dass die EZB der Athener Notenbank schon wieder helfen muß. (hier)

2 comments

  1. Herr Karl jun.

    Der Durchschnittsgrieche verfolgt eine schlichte Doppelstrategie: Einerseits hält er den links-rechten Radikalen die Daumen, damit diese dafür sorgen, dass der Geldstrom aus Europa nicht versiegen, ja sich vielleicht sogar noch vermehren möge; andererseits erkennt er die Riesenkluft zwischen der großspurigen Rhetorik der Regierung und ihrer wirtschaftspolitischen Unbedarftheit und Impotenz. Also versucht er sein Hab und Gut soweit wie möglich in Sicherheit zu bringen.
    Doch wirklich heftig wird es erst gegen Ende dieses Jahres und 2016. Die Regierung hat es nämlich völlig verabsäumt nach ihrem Regierungsantritt stabilisierende wirtschaftspolitische Maßnahmen zu setzen, dafür aber hat sie jede Menge destruktiver Signale ausgesandt. Die, die ein “Primat der Politik” forderten, haben ein paar verbale Bremsklötze abgeladen und sonst nichts, aber auch gar nichts, gegen die Zerrüttung der ohnehin brüchigen wirtschaftlichen Basis gemacht. Die Auswirkungen werden wirtschaftlich desaströs und politisch umwälzend sein – mit oder ohne weiterem Hilfspaket.

  2. H.Trickler

    @Herr Karl jun.:

    >”damit diese dafür sorgen, dass der Geldstrom aus Europa nicht versiegen, ja sich vielleicht sogar noch vermehren möge;”

    Märchenstunde?

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