“Noch viele Jahre Terror vor uns”

Von | 30. Oktober 2016

“Im Nahen Osten sehen wir eine historische Transformation, von der Historiker in zwei-, dreihundert Jahren noch als besondere Phase schreiben werden. Ich bin mir ganz sicher, das am Ende dieses Prozesses neue Grenzen und Staaten stehen werden und bis dahin noch sehr viel Blut vergossen werden wird….” (hier)

18 Gedanken zu „“Noch viele Jahre Terror vor uns”

  1. Selbstdenker

    “[…] das am Ende dieses Prozesses neue Grenzen und Staaten stehen werden.”

    Schon interessant, dass am Ende dieses Prozesses wieder neue Grenzen und nicht etwa Gebilde wie die UdSSR, die EU oder das ehemalige Jugoslawien stehen werden.

    Genau so wird es übrigens auch in Europa kommen:
    1) Grenzöffnung
    2) Massenzuwanderung aus inkompatiblen Kulturen
    3) Kollaps
    4) Sezession

    Wenn Merkel versucht, Migranten aus islamischen Ländern in alle europäischen Staaten anzusiedeln, so geschieht dies nicht aus Gründen der Lastenaufteilung – die Deutschen zahlen so oder so -, sondern aus dem Grund, dass Merkel den Osteuropäern die Fluchtmöglichkeit (=Sezession) aus ihrer Politik verbauen möchte.

  2. Rudi

    Was hilft einem jungen Moslem in einem Vorort von Paris wenn er Pierre Vogel findet, der deutsch redet? Kumpelhaft oder nicht.

  3. wbeier

    Dieser Terrorexperte Peter R. Neumann ist auch nur einer der nahezu inflationär auftretenden Erklärbären mit ewig gleicher Botschaft: Wir sind selber schuld.
    Selber schuld an den Entwicklungen im Nahen Osten, an den Pariser Vororten, an der Verweigerung jeglicher Integration oder gar Assimilation. An den Frustrationen, der Alltagsgewalt und dem Terror.
    Danke für die mahnenden Worte, wir geloben Besserung und werden noch mehr Geld für dieses System erarbeiten, werden lächeln wenn wir vergewaltigt, bespuckt und zusammengeschlagen werden und uns auf ein buntes Europa freuen. Ein Europa dessen einzige Buntheit aus Blutflecken besteht.

  4. Thomas Holzer

    Neue Grenzen entlang der Konfessionen, z.B. ein Schiiten- und ein Sunnitenstaat…………nur wir in Europa spielen weiter multi-kulti 😉

  5. stiller Mitleser

    @ wbeier
    stimme Ihnen zu: Experten-Hausse
    Auch in Ländern mit friedlicher ethnischer Koexistenz gabs lediglich ein Nebeneinander, man heiratete nur innerhalb der eigenen Gruppe, schnappte ein paar Brocken der Nachbarsprache auf, kannte Riten und Feste der Nachbarn, die man tolerierte, aber nicht mitfeierte, probierte manche ihrer Speisen, fand daran Gefallen und nahm auch spezielle Dienstleistungen (Geschäfte, Gewerbe) ganz gern in Anspruch – aber mehr war da nicht, andre Geschichten sind rückwirkende Verklärung verlorenen Friedens.

  6. mariuslupus

    Es könnte eine lesenswertes Buch sein, dass Herr Neumann geschrieben hat. Aber, warum der Titel “Terror ist unter uns”. Die Feststellung könnte dem einen oder der anderen die dafür verantwortlich sind , dass der Terror in Europa Einzug gehalten hat, Einzug auf Einladung, durchaus gefallen. Aber der Terror gehört nicht nach Europa. Die europäischen Staaten konnten, als Staaten, den Terror bekämpfen. Die RAF, die ETA, die IRA, die Roten Brigaden, gehören, zum Glückt, der Vergangenheit. Der Terror der jetzt nach Europa eingezogem ist, wurde fahrlässig, gegen besseres Wissen, importiert. Dieser importierter Terror wurde zu erst klein-, dann schönngeredet, um ihn jetzt als integralen Bestandteil des Alltags in Europa zu verkaufen. Die EU als “friedensstiftende” Staatengemeinschaft hat den Krieg nach Europa geholt.

  7. Fragolin

    @wbeier
    Ich denke da an das unerträgliche Gesülze Voggenhubers im letzten “Hangar7”. Die Radikalisierung pubertierender Moslems in Wien liegt an der Ausgrenzung und Diskriminierung blablupp blabla… Unerträglich. Diese Leute leben in einem Paralleluniversum und sehen sich als Hohepriester des Meaculpismus im täglich Kampf um die Absolution.
    Interessant, dass er soviel Verständnis für die Hassausbrüche vorderasiatischer Friedensreligiöser in 2. und 3. Generation zeigt und diese permanent zu exkulpieren sucht, während er nichts dabei findet, wenn junge pubertierende Österreicher in die rechte Szene abrutschen und dafür voll zur Verantwortung gezogen werden. Es ist der von Hirsi Ali formulierte Rassismus der Guten, dass sie die weiße Rasse für voll schuldfähig, Angehörige anderer Rassen aber für geistige Armutschgerl mit der Schuldfähigkeit eines armen verlausten Straßenhundes halten – ein widerlicherer, weil verlogenerer Rassismus als der offen zur Schau gestellte jener seltsamen Menschenschablonisierer mit ihren Ohren- und Nasenflügelvermessungen. Sie sprechen allen Nichtweißen die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem und überlegtem Handeln ab und gestehen diesen Menschen zu, nichts mehr als Wilde zu sein, Animalische mit pittoresker Folklore. Gleichzeitig wird an jeden Weißen, und sei er der dümmste Vollpfosten aus dem letzten Hinterhof, die hohe Latte der Eigenverantwortlichkeit, Menschlichkeit und Zivilisiertheit angelegt und jeder, der für zu klein befunden wird, mit Verachtung und Hass überschüttet.
    Was für ein krankes Denken. Und die glauben sich auch noch in der Position der moralisch Überlegenen.

  8. stiller Mitleser

    off topic :
    das neueste Buch unsres Gastgebers “Die Hunde von Venedig” kam gestern an (bei Amazon gekauft, der Bequemlichkeit halber, zugegeben) und obwohl eigentlich als Geschenk für Leutchen, mit denen man zusehends uneiniger wird und für die man daher was Neutrales, Unpolitisches finden muß, gedacht, wird´s wohl nicht weitergeschenkt sondern behalten werden. So wie´s einem manchmal mit illustrierten Kinderbüchern geht, die man, obwohl als Geschenk gekauft, dann doch selber behält, weil sie einem so gut gefallen.

  9. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    Die “uns geschenkten Meschen” (Frau Göring-E. von den Grünen” prügeln sich mit Eisenstangen, Messern, Tschetschenen gegen Afghanen, Afghanen gegen Syrer, Afrikaner gegen andere afrikanischen Nationalitäten, dazu Massenschlägereien auf Spielplatz, bei Hochzeiten von hier schon länger lebenden Türken. Das haben wir alles klaglos zu akzeptieren. Wir in Deutschland dürfen uns nicht gegen gewaltaffine Orientalen und Afrikaner aussprechen, sonst ist es hate speech und wird verfolgt, bestraft.

    Dass sich Schiiten und Sunniten ständig bekämpfen, ist ja wie Katholiken gegen Evangelische. Nur war hier der Glaubenskampf im Mittelalter und endete mit dem Westfälischen Frieden 1648. Schiiten und Sunniten schneiden sich im Jahr 2016 noch gegenseitig die Köpfe ab. Da fragt sich, wie geistig diese Leute zurück geblieben sind. Sie sind ebenfalls wirtschaftlich und vor allem wissenschaftlich zurück geblieben. Da herrscht seit ca. 1000 Jahren Stillstand.

  10. Hanna

    Naja, ein Aspekt fehlt mir aber bei dem “Da-ist-nix-dagegen-zu-machen”-Geseiere dieses Herrn: Heute wird es ja strafverfolgt, sich gegen die aggressiven, gewaltbereiten und gewalttätigen NeubürgerInnen auszusprechen oder sich gar zu wehren, und ja, auch da wird es “Opfer” geben, nämlich Leute, die sich jetzt schon dennoch für ihre heimatrechtlichen kulturell-soziopsychologischen Rechte und Werte einsetzen und ins Gefängnis wandern oder zumindest Anzeige, ungerechte Urteile, Vorbestrafung und dgl. erhalten. Aber auch derer werden es mehr werden, viel mehr, und “rechts” wird nicht mehr so einfach und dann gar nicht mehr als “Nazi-verboten” gelten (können). Und dann können die Islamischen gacken gehen. Oh ja. Absolutely, shit yeah (zitiere Generation Z 2.0).

  11. Falke

    Die Lösung ist ganz einfach: wenn wir nicht Massen von Moslems in unser Land lassen, brauchen wir uns auch nicht mit Prävention, Integration und all dem anderen sinnlosen Gewäsch zu befassen, das ohnehin nicht funktioniert.
    O.T.: Die Wiener Polizei hat heute Nacht eine “illegale”, weil nicht angemeldete Rave-Party in Simmering aufgelöst. Sie war auch ganz schnell zur Stelle. Das erinnert mich an die ebenfalls nicht angemeldete nächtliche Demo Tausender Erdogan-Anhänger anlässlich des sogenannten “Putschversuchs”: da war zuerst niemand zur Stelle, und dann, als die Polizei endlich kam, wurde die illegale Demo nicht etwa aufgelöst – nein, im Gegenteil, die Demonstranten “für Demokratie” wurden freundlich begleitet und durften unterwegs auch noch ein kurdisches Lokal verwüsten. Wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen.

  12. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Da bin ich ganz auf Ihrer Seite.
    Es bleibe aber nicht unerwähnt, daß der Firnis der Zivilisation auch in unseren Breiten sehr dünn ist.

  13. Thomas Holzer

    Nachtrag: daß sich “unsere” Politikerdarsteller freiwillig alle (un)möglichen Konflikt nach Europa importieren, erachte ich nicht nur als unverantwortlich, sondern als geradezu dummdreist, wenn nicht gar schwachsinnig.

  14. mariuslupus

    @Thomas Holzer
    Es ist nicht dumm, es ist auch kein Fehler, es ist ein Verbrechen, eine Straftat.

  15. Johannes

    Ich will das jene die den Islam huldigen in jene Länder gehen wo der Islam seit Jahrhunderten seine Tradition hat.
    Was ist daran so verwerflich so radikal, so unmenschlich? Der Islam gehört meiner Meinung nach nicht zu Österreich, wer das Gegenteil behauptet der kennt den Islam nicht!
    Der Islam ist nicht eine Religion die sich als Minderheit zufrieden gibt, es war und ist immer das Ziel dieser Religion Gebiete zu erobern und den Glauben mit Feuer und Schwert als den einzigen wahren Glauben zu verbreiten und seine Gebote als Gesetze die zwingend eingehalten werden müssen zu manifestieren.
    Wer das nicht sieht kann auch meine Abneigung gegen diese zukünftige Gefahr nicht verstehen.

  16. astuga

    Alles schön und gut, aber wenn es um die Verantwortung geht, fällt ihm auch bloß eines ein: der Westen ist schuld!
    Und als jemand der in London lebt sollte er wissen, dass viele spätere Jihad-Attentäter in Großbritannien eigentlich gut integriert waren und eine akzeptable Zukunft vor sich hatten (jedenfalls nicht schlechter als die der meisten Nichtmuslime dort), vergleichbares galt bereits für die Terroristen von 911.

    Übrigens sieht man am Fall der Türkei sehr schön, dass sowohl Gülen wie Erdogan mit seiner AKP den Bildungsbereich erfolgreich okkupieren konnten. Auch die wahabitischen Terrorpaten und Anhänger in Saudi Arabien oder Qatar sind weder schlecht ausgebildet noch ökonomisch unterprivilegiert – im Ggt.
    Bösartige Menschen tun das weil sie es können und wollen und dumme Weltanschauungen bringen nur dumme und gewalttätige Ergebnisse – so einfach ist das.
    Jedenfalls wenn man aus Faschismus und Kommunismus etwas gelernt hat, und keine Ausflüchte sucht.

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