Nordkorea: Der KZ-Staat & wir

Von | 10. März 2013

“Das achselzuckende Schweigen über Kims Horrorstaat begründet eine implizite Komplizenschaft: Eine Weltöffentlichkeit, die wegschaut, macht sich an dessen Verbrechen gegen die Menschheit mitschuldig.” (Welt)

Ein Gedanke zu „Nordkorea: Der KZ-Staat & wir

  1. Gerhard

    Die Weltöffentlichkeit schaut nicht nur bei Nordkorea weg, wo jährlich hunderttausende Menschen krepieren. Sie schaut auch in Syrien und vielen anderen Ländern weg. Anders wäre es, wenn Nordkorea ein wichtiger Rohstofflieferant für die übrigen Staaten wäre.
    Nordkorea ist eigentlich total von China abhängig, daher sind die dortigen Machthaber zur Verantwortung zu ziehen.
    Was die Botschaft in Berlin betrifft, so geniessen die dortigen Angehörigen – wie auch in anderen Ländern – sowohl die Annhmlichkeiten des Gastlandes als auch die große Entfernung zum Heimatland.
    Ist der junge Kim total verstockt, dass er z.B. nicht die Unterschiede zwischen seinem Aufenthalt in der Schweiz und seinem Heimatland erkennt? Oder lebt es total isoliert und weiß gar nicht, wie die Menschen draussen leben? Sein Bruder hat sich für die Freiheit entschlossen und kann daher nicht mehr zurückkehren.
    In Südkorea rechnet man schon seit über 20 Jahren durch, was eine Wiedervereinigung kosten würde. Fazit: Dies würde S-Korea auf Jahrzehnte hinaus zu größten Opfern zwingen, daher möchte man dieses Thema gar nicht mehr aussprechen.

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