Nordkorea, Syrien & Co

Von | 16. April 2013

“….Nordkorea und Syrien zeigen, welche Gefahr von irrationalen, hoch gerüsteten Regimen ausgeht. Parallelen zum Iran sind unübersehbar. Was heute Südkorea ist, wäre morgen der Persische Golf…” (WELT)

10 Gedanken zu „Nordkorea, Syrien & Co

  1. Rado

    Das einzige irrationale Regime, welches mich derzeit unmittelbar gefährdet, sitzt in Brüssel.

  2. world-citizen

    Auch demokratische Staaten können irrational sein. Nachdem die Mehrheit der Wähler irrational ist, ist die Gefahr nicht so fern, daß diese auch irrationale Politiker hervorbringen.

  3. Suwarin

    @world-citizen
    Der typische westliche Selbsthass. Sobald jemand daherkommt und und die Freakstaaten Syrien, Iran und Nordkorea als das benennt, was sie sind, muss er feststellen, dass westliche Demokratien im Grunde auch nicht besser sind. Nein, werter Weltbürger, ich habe noch keinen westlichen Politiker gesehen, der sich so irrational verhalten hat, wie Kim Jong Un. Beweise bitte.

  4. world-citizen

    Suwarin :
    @world-citizen
    Der typische westliche Selbsthass. Sobald jemand daherkommt und und die Freakstaaten Syrien, Iran und Nordkorea als das benennt, was sie sind, muss er feststellen, dass westliche Demokratien im Grunde auch nicht besser sind. Nein, werter Weltbürger, ich habe noch keinen westlichen Politiker gesehen, der sich so irrational verhalten hat, wie Kim Jong Un. Beweise bitte.

    Eingangs möchte ich feststellen, daß ich mich nicht hasse, sondern im Gegenteil ganz gerne mag.

    Was den Iran betrifft, muß man auch erkennen, daß dieses Regime vermutlich auf den Rückhalt einer satten Mehrheit der Bevölkerung stützt; und zwar nicht auf die Intellektuellen, sondern die Masse der irrational denkenden kleinen Bürger.

  5. Reinhard

    Da muss ich dem Weltbürger zustimmen.
    Die irrsinnigsten und schlimmsten Diktatoren sind auf den Schultern der breiten Masse nach oben getragen worden. Die Probleme beginnen immer erst dann, wenn sie abgestiegen sind und die breite Masse sich ihrer nicht wieder entledigen kann.
    Wenn morgen wirklich freie Wahlen in Nordkorea stattfänden, würde ich nicht darauf wetten, dass die Kim-Bagage abgewatscht wird. Die hirnwaschende Macht der Propaganda macht aus der Masse ideologische Knete.
    Wenn schon unsere Labermedien es schaffen, dass die Leute immer noch mehrheitlich das von den Systemparteihäusern erwünschte Wahlverhalten an den Tag legen, wie werden dann wohl generationenlang getrimmte und hirngewaschene Sklaven agieren?
    Syrien ist übrigens ein ebensolches Beispiel. Auch wenn die terroristischen Widerstandsarmeen gegen die Staatsarmee kämpfen, repräsentieren sie nicht automatisch die Mehrheit. Das ist nämlich ein Irrtum unserer westlichen Denkweise, dass die lautesten Krakeeler automatisch die legitimierten Mehrheitsvertreter sind. So funktioniert unsere ganze Politik rund um die PC wie ein Sonnentag im Hyde Park. Hauptsache auffallen, lautstarke Unterstützer finden, ein bisschen Krachbummaktionismus dazu und schon vertreten ein paar Krakeeler “das Volk”.
    Nein, Demokratie ist absolut kein wirksames Mittel gegen Diktatur, ganz im Gegenteil. Aber sie ist bisher die einzige Gesellschaftsform, die zumindest auch eine Chance auf persönliche Freiheit des Bürgers eröffnet. So lange dieser dabei nicht einschläft und sich nicht vom Stellvertreterdenken einlullen lässt, funktioniert es. Erst wenn man dankbar jede Verantwortung auf einen anderen delegiert hat, muss man mit Erschrecken feststellen, dass dieser die mit der Entscheidungsgewalt einhergehende Macht für sich selbst nutzt. Und manchmal ist eben ein besonders durchgeknallter Idiot dabei…

  6. Samtpfote

    world-citizen :
    Auch demokratische Staaten können irrational sein. Nachdem die Mehrheit der Wähler irrational ist, ist die Gefahr nicht so fern, daß diese auch irrationale Politiker hervorbringen.

    und irrationale Poster.. 🙂

  7. Rennziege

    Eigentlich a wengerl OT, aber bei näherer Betrachtung sehr nah am Thema dieses Threads: Das seltsame Schweigen des Westens zur wachsenden und immer blutiger werdenden Christenverfolgung … und ein Erklärungsversuch aus dem “Boston Jewish Advocate” …
    http://frontpagemag.com/2013/charles-jacobs/silence-as-the-christians-die/?utm_source=FrontPage+Magazine&utm_medium=email&utm_campaign=1adc17338b-Mailchimp_FrontPageMag&utm_content=Yahoo%21+Mail

    Interessant und unaufgeregt, aber auch ergreifend.

    O.K., Lodur, Sie brauchen, so ergreifend dieser Text ist, Ihre lächerliche Klerikalfaschisten-Keule nicht mehr zu ergreifen; die haben Sie schon x-mal so hirn- wie grundlos geschwungen. Aber vielleicht verstehen Sie auch etwas anspruchsvolleres Englisch, noch dazu aus der Feder eines Juden, der sich für Christen einsetzt. (Was Sie als Anprangerer zionistischer Umtriebe gar nicht glauben werden.)
    Vielleicht kapieren Sie ja einmal, was auf der Welt wirklich vorgeht. Ihr vergreistes “Und was ist mit den Kreuzzügen?” gröhle ich schon mal für Sie vor, um Ihren kostbaren Odem zu schonen.

    Für das klardenkende, nüchterne, aber in Zeitnot befindliche p.t. Publikum zitiere ich zwei Absätze:

    Some in the West see what is coming. The Middle East Forum recently launched a monthly update on Christian persecution in Islamic lands. Last year, Christian Solidarity International (CSI) issued a “genocide warning” concerning the endangered non-Muslim minorities (mostly Christians) in North Africa and the broader Islamic Middle East. John Eibner, President of CSI’s USA branch, asked President Barack Obama to speak out on behalf of the endangered Christians.
    Obama has not spoken out. But neither have the “human rights” community and other “caring and compassionate” people who endlessly talk about social justice. And sadly, neither have Christian pastors and priests. Why are both the left and the Christians abandoning these people to their fate? I can see 10 reasons …

    Weiterlesen, sehr zu empfehlen, öffnet uns die Augen über uns selbst. Und darüber, dass wir an unserer Kultur und Ethik einiges verteidigen haben — ohne dass wir dadurch gleich zu Ausländerfeinden oder “Katholibans” (ein hiesiges Sozen-Copyright was auch immer das sei) werden.

  8. Lodur

    Rennziege verwechselt wieder einmal das Agieren semidemokratischer, autokratischer und/oder diktatorischer Regime sowie muslimischer Extremisten/Fundamentalisten mit dem Islam an sich. Ich würde auch nie auf die Idee kommen, nur wegen katholikaler Extremisten (Rennziege), Opus Dei, Neokatechumenat, Piusbruderschaft, Kreationisten, extremistischer/fundamentalistischer Protestanten/Evangelikalen etc. das Christentum als Religion an sich dafür verantwortlich zu machen. So etwas nennt man Differenzierungsvermögen, das, was einer Franco-verehrenden Klerikalfaschistin fehlt.

  9. Lodur

    Abgesehen davon, sind religiöse und/oder ethnische Konflikte im Regelfall der Ausdruck für soziale Verteilungskämpfe.

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