Notenbank-Chef: “Euro ist eine Falle”

Von | 6. November 2019

“…Auch 15 Jahre nach dem Beitritt zur EU haben viele Ost-Länder ihre Währung behalten. Der ungarische Notenbankchef György Matolcsy nennt den Euro nun sogar eine „Falle“. Die Zeit sei gekommen, einen historischen Fehler zu korrigieren.” mehr hier

3 Gedanken zu „Notenbank-Chef: “Euro ist eine Falle”

  1. Sokrates9

    Man kann es drehen und wenden wie man will!Der Euro wird nie funktionieren do lange es Nationalstaaten gibt und somit keine einheitliche Wirtschafts,Steuer,VERTEIDIGUNGSPOLITIK.Die wirtschaftlichen Ungleichgewicchte sind derartig groß, dass sie mit Waehrungsmassnahmen nicht eliminierbar sind,

  2. Rizzo C.

    @Socrates9
    Die von Ihnen aufgezählten Vereinheitlichungskriterien sind zwar notwendig für eine gemeinsame Währungszone, aber nicht hinreichend. Es fehlt die übergeordnete (Un-)Einigungsebene, nämlich die politische Ebene, also die Ebene der Willensbildung und Entscheidungsfindung. Es ist schon bei kleineren Gruppen nicht einfach, einheitliche Entscheidungen auf breiter Basis zu finden und Diktaturen entsprechen mit Recht nicht so wirklich dem Zeitgeist, um wieviel schwieriger ist es 500 Millionen Menschen unter einen Hut zu bringen, die nicht mal sprachlich dazu in der Lage sind. Nach allen geschichtlichen Erfahrungen entstünde daraus sehr schnell ein labiles Gemenge mit einer hohen Selbstentzündungswahrscheinlichkeit. Um es kurz zu machen: the Euro is doomed.

  3. sokrates9

    Rizzo C. Völlig d’accord!. Hier eine demokratisch einheitliches Steuerungsinstrument zu finden wird nicht gelingen!

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