Notenbanken halten sich einfach nicht an Regeln

Die Federal Reserve hat ihr offizielles Inflationsziel angepasst, um noch flexibler und inflationärer agieren zu können. Schon immer war die amerikanische Notenbank inflationärer ausgerichtet als die Bundesbank und nach ihr die EZB, zumindest auf dem Papier. Das vorrangige Ziel der EZB ist die Preisstabilität. Die EZB sieht kurioserweise Preisstabilität als gegeben an, wenn die Teuerung unter aber nahe bei 2% liegt. Erst wenn dieses Ziel erreicht ist, unterstützt die EZB die allgemeine Wirtschaftspolitik. mehr hier

2 comments

  1. Johannes

    “Strategieanpassung“ ist eine nette Formulierung, sie suggeriert das Notenbanken die Inflation nach belieben steuern können. Ich sehe das etwas anders, ich denke Strategieanpassungen sind wie Lawinenschutz sie sollen ein unkontrolliertes Abstürzen von Währungen verhindern.

    Lawinenschutz hat einen Verbündeten und das ist der Frühling, hat der Schutz gehalten so schmilzt ab einer gewissen Jahreszeit der Schnee weg und die Gefahr ist gebannt.

    Käme es in der Natur nicht zu einem Wechsel von kalt zu warm und kämen immer neue Schneemassen dazu würden die Dämme brechen, keine Strategieanpassung der Welt könnte die abgehenden Schneemassen dann bremsen.
    Ich denke das sollte auch den Notenbanken bewusst sein, der Wert des Geldes lebt vom Vertrauen, wird dieses Vertrauen ständig überstrapaziert staut sich im Stillen etwas auf das irgendwann scheinbar überraschend, unglaublich rasante wie eine zerstörerische Lawine abgeht.

    Am 25. Oktober 1925 war so ein Ereignis und ich habe das dumpfe Gefühl das wir wieder kurz vor einer solchen Überraschung stehen.

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