Notenbanken -Totengräber der Marktwirtschaft

Von | 11. September 2017

“Auf den ersten Blick besteht kein Zweifel daran, dass wir uns in einem Wirtschaftssystem befinden, was näher an der Marktwirtschaft als am Sozialismus ist. Zwar hat der Staat einen übermäßigen Einfluss auf die Wirtschaft und hat immer wieder gezeigt, dass er den natürlichen Gang der marktwirtschaftlichen Prozesse verhindern möchte. Letztes Beispiel ist der Überbrückungskredit für Air Berlin verbunden mit dem gesteuerten Prozess der Zerschlagung im Interesse des führenden nationalen Spielers. Da aber alle Länder so handeln, wäre es töricht, wenn Deutschland da nicht mitspielte. Vielleicht sollten wir sogar aktiver werden, gerade auch mit der Begrenzung der Übernahmen aus anderen Ländern. Seit Beginn der Finanzkrise vor zehn Jahren – die ich, wie regelmäßige Leser meiner Kolumnen wissen, keineswegs für überwunden halte – hat eine Entwicklung eingesetzt, die diese Wirkungsmechanismen zunehmend außer Kraft setzt. Verantwortlich sind die Notenbanken, die mit ihren Handlungen die Marktwirtschaft retten wollen, sich aber auf dem besten Weg befinden, deren Totengräber zu sein…..” (hier)

4 Gedanken zu „Notenbanken -Totengräber der Marktwirtschaft

  1. Thomas Holzer

    “Notenbanken -Totengräber der Marktwirtschaft”
    Ja, aber die Notenbanker können nur auf Grund gesetzlicher Vorgaben so agieren, wie sie es eben tun. Zuoberst stehen die Politiker, als Totengräber der Reste von Marktwirtschaft, von Energiewende bis “Autowende”; alles auf dem Mist der Politiker gewachsen

  2. Thomas Holzer

    @Wolfgang Brunbauer
    Kein Politiker wird gezwungen!, sich von Beamten und/oder Bankdirektoren führen zu lassen, so dies überhaupt der Fall ist.

  3. mariuslupus

    When the blind leads the blind, both will fall into a ditch. Im Falle der Politiker, ist die Blindheit durch Mangel an Denkvermögen, kompliziert

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