Notfalls Sex am Kamelrücken

“……..While insisting that the concept of marital rape does not exist in Islam, religious scholars say it is sinful for a Muslim man to force his wife to have sex when she is ill or menstruating.
Perak Mufti Tan Sri Harussani Zakaria said that men can always have sexual intercourse with their spouses even if the latter do not agree, saying that a Muslim woman has “no right” to reject her husband’s demand….” (hier)

“Even the Prophet says even when they’re riding on the back of the camel, when the husband asks her, she must give.

12 comments

  1. MM

    Im Christentum und der westlichen (bereits griechischen) Tradition werden Mann und Frau bei der Eheschließung eine Einheit. Im Islam geht die Frau in den Besitz des Mannes über. Das für alle Konservative, die meinen in den hereinströmenden Moslems Verbündete mit starken Familienwerten zu finden. Im Christentum spiegelt die Liebe der Eheleute zueinander die Liebe Gottes zu den Menschen wider, im Islam (=”Unterwerfung”) ist der Mensch Gottes Sklave und die Frau die Sklavin des Mannes.

  2. DNJ

    Was für katholisch-bürgerliches Gebrabbel. Wenn die Stellung der Frau im Westen stärker geworden ist, dann wohl erst mit Aufklärung und Säkularisierung. Wenn man alle die Bibelworte zum “Weib” wörtlich nehmen würde, wären wir auch noch in der Steinzeit. Der altjüdische und der islamische Blick auf das Weib unterscheiden sich da nicht großartig.

  3. Fragolin

    Westliche Männer müssen eben die Stärke aufbringen, mit einer gesetzlich bevorzugten Frau in einer gleichberechtigten Partnerschaft zu leben. Sie müssen das Herz ihrer Partnerin erringen und ihr täglich Freude an der Partnerschaft vermitteln. Das ist der steinige Weg.
    Muslimische Männer brauchen keine Stärke, da reicht nackte Gewalt gegenüber der Sklavin. Das ist der Weg schwacher Feiglinge.

  4. MM

    @DNJ: Sie können gern das “katholisch-bürgerliche” (ich nannte es westlich) Ehebild ablehnen. Ich behalte mir das für das sogenannte “moderne” Verhältnis von Mann und Frau vor: Sowohl in der Unterschichtenvariante, wo der Mann nur als Besamer vorkommt und die Frau Kinder verschiedener Väter vom Staat aushalten lässt, als auch in der Oberschichtenvariante, wo sich Mann und Frau als Karrieretandem verstehen und Kinder (meistens nur eins) nach drei Monaten in staatliche Obhut abgegeben werden wo sie verbleiben bis sie mit 30 promovieren. Eine freie Gesellschaft jedenfalls entsteht so nicht.

  5. DNJ

    Nein, die ensteht nämlich am Bauernhof und im biederen Handwerksbetrieb oder Wirtshaus, wo es dann im Idealfall 8-10 Kinder gibt und die Frau sich in Küche und Katholischen Frauenverein verwirklichen kann. Toll!
    PS. Ich bin gegen die Ideologie des Islam, aber auch gegen alle Staatsgläubigen, die meinen, den Menschen in einer liberal verfassten Gesellschaft vorschreiben zu müssen, wie sie zu leben haben. Meinetwegen kann es Christen, Juden und Moslems und Buddhisten geben, solange sie mich mit ihren Vorstellungen in Ruhe lassen. Ende.-

  6. MM

    @DNJ: Wer will denn anderen über den Staat ihr Leben vorschreiben? Und 10 Kinder hatte nicht einmal meine Urgroßmutter. Aber schauen Sie sich mal den unbändigen Freiheitswillen (Achtung Ironie) im nahezu kinderlosen Europa an. Und dann schauen Sie sich die Tea Party in den USA an. Die Ikonen Ron Paul und Rand Paul haben je 4 Geschwister und bürgerliche Familien und sind darin keine Ausnahmeerscheinungen. Sowohl am Bauernhof und im biederen Handwerksbetrieb oder Wirtshaus, oder in dem Beispiel als Arzt, ist man beruflich selbständig und das sind in der Regel die Leute, die für die Freiheit einstehen. Ich weiß nicht, was Sie gegen diese Berufe haben.

  7. DNJ

    Ich habe nichts gegn diese Berufe, bin selber aus dem Bauernstand!. Aber wer großspurig über die Moslems herzieht, macht sich wohl wenig Gedanken, wie noch vor 30 oder 40 Jahren in Österreich die Situation der Frauen am Land war. Früher kannten die Frauen kein anderes Leben, hatten kein eigenes Geld und keine oder wenig Bildung. Heute steht vielen jungen Frauen die Welt offen und sie nutzen das. Ich sehe wenig Grund den alten Zeiten nachzutrauern. Sie dagegegen klagen implizit Frauen an, die den Mut zur Trennung aus einer verhauten Beziehung hatten udn oh schrecklich vielleicht gar Kinder von zwei verschiedenen Vätern. Zur Ihrer Info: Auch diese leben nicht alle von Sozialhilfe, sondern arbeiten oft hart für sich und die Ihren. Das romantische Sozialbilder, unter derem Firmis oft eh Hässliches schlummerte, heute nicht mehr so funktionieren, sehe ich nicht nur als Rückschritt.

  8. MM

    Dann sind wir in unseren Ansichten vermutlich doch nicht so weit auseinander. Ich will sicherlich niemanden in eine Ehe zwingen oder sein Verhalten moralisch skandalisieren.
    Ich möchte aber noch richtig stellen, dass ich in meinem ersten Kommentar lediglich Fakten angeführt habe; dass der Islam da schlecht weg kommt, finden Sie (ich auch), ein Moslem aber nicht unbedingt, denn die Philosophien sind hier einfach gegensätzlich. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass gesellschaftliche Freiheit zwar schön ist, aber nicht mit Kulturrelativismus verwechselt werden sollte. Unsere Freiheit kommt aus einem sehr engen kulturellen Erbe, in der Verbindung griechisch-römisch, christlich, englisch, amerikanisch und eine bürgerliche Minderheit in Kontinentaleuropa. Die französische Revolution und die Jakobiner gehören nicht dazu; die haben eher die Sozialisten inspiriert. Und den erwähnten jungen Frauen steht die Welt auch deshalb offen, weil der Staat ihre Risiken auf die Gesellschaft abwälzt, sei es über Rente, Sozialhilfe,… Wenn zu viele Leute falsch entscheiden, geht die Gesellschaft unter – und genau da stehen wir heute. Und sie entscheiden sich ja auch deshalb falsch, weil der Staat die Anreize setzt. Die von mir karikierten Familienmodelle sind für unsere Politiker ja das Ideal.

  9. DNJ

    Stimmt, wahrscheinlich sind wir gar nicht so weit auseinander, ich bin im Grunde ein Kosnervativer, nur
    1. verorte ich mich nicht im katholischen Christentum, das über die Rituale hinausgeht.
    2. Meine ich nicht die Gesellschaft verändern zu müssen, die Welt selbst ist in Veränderung
    3. Sehe ich die Dinge nicht in so scharf getrennten Schwarz-Weiß-Bildern, eine Krankheit, die leider viele kluge Köpfe in diesem Forum in zu hohem Maße prägt. Eine sich selbst so definierende Elite sieht überall nur Sozialschmarotzer, Dummköpfe und Prolos. Dieses Bild unserer Gesellschaft kann ich nicht teilen, auch wenn es bequeme Deutungsmuster liefert.
    In diesem Sinne hoffe ich mich nunmehr deutlich gemacht zu haben, ohne Sie unnötig zu provozieren. Aber manche Ansagen rufen leider dieses verhalten in mir hervor. Als einacher Mensch vom Lande hatte ich mit bürgerlichen Attitüden immer schon so meine Probleme …

  10. MM

    Ich glaube vor allem Punkt 3 ist sehr gut. Denn das hat evtl. unseren Disput überhaupt ausgelöst. Dabei sehe ich es sehr ähnlich, liegt aber vielleicht auch daran, dass Leute Foren gerne benutzen um ihren Unmut zu äußern. Wenn jemand auf Kosten der Gesellschaft lebt, halte ich ihn auch nicht für einen Sozialschmarotzer, sondern für jemanden der evtl. nur ein Angebot des Staates annimmt und vermutlich gehöre ich auch selbst dazu und finde, man kann entspannt damit umgehen und trotzdem darauf hinweisen. Zu 2. muss ich aber sagen, dass ich noch zu jung bin um der momentanen Veränderung der Welt nur zuzuschauen, denn ich mag mir in 30-40 Jahren keine Untätigkeit vorwerfen müssen, auch wenn ich effektiv nicht viel tun kann.
    Wenn Sie aber mit bürgerlich vor allem Fassade und Attitüde meinen, am Besten noch um auf Leute vom Land runterzuschauen, dann bin ich mit Ihnen einverstanden.

  11. sokrates

    Wo sind eigentlich die Kommentare der Grüninnnen und der tausenden moslemischen Österreicherinnen die begeistert ihr Kopftüchl tragen?

  12. DNJ

    @MM
    Ja, danke für diese Erläuterungen und meine Entschuldigung, wenn ich zunächst im Ton zu harsch war. Aber es gibt da halt gewisse Reizworte.

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