Notfalls sind auch Islamisten Opfer

(Werner REICHEL) Die politisch-korrekten Medien sind glücklich. Endlich wieder eine gute Geschichte, die in ihre Denkschablonen passt und die man groß verkaufen kann. Das tut gut, das baut auf, vor allem, weil die Islamisten ständig am ohnehin schon sehr wackeligen rousseauschen Weltbild rütteln. Jetzt sind die Rollen von Gut und Böse endlich wieder so besetzt, dass sie in die simplen politisch-korrekten Denkmuster passen. Böser weißer US-Polizist erschießt armen unschuldigen Schwarzen. Ein neuer Beweis für den latenten Rassismus der Weißen in den USA, die aktuellen Plünderungen und Unruhen, die der Vorfall in Ferguson ausgelöst hat, sind ein verzweifelter Aufschrei der unterdrückten Afro-Amerikaner.

Im ORF und andern Mainstreamorganen  wird selbst den kopfabschneidenden IS-Mördern mehr Sympathie entgegen gebracht, als Darren Wilson, dem rassistischen weißen Kleinstadtpolizisten.

 

Und das ist nicht einmal überspitzt formuliert, denn nach dem gängigen politisch-korrekten Storytelling, sind die IS-Kämpfer, vor allem diejenigen aus Europa, von der bösen weißen Gesellschaft diskriminiert, marginalisiert und damit zu dem gemacht worden, was sie jetzt sind, Opfer. Das Töten von ungläubigen Kindern und Frauen ist,  so wie die Unruhen in den USA,  nur ein verzweifelter Aufschrei von unterdrückten Menschen. Ein echter Gutmensch kann selbst die brutalsten Gräueltaten erklären, verstehen und relativieren, während ein weißer Polizisten, gegen den die Vorwürfe in einem demokratischen Rechtsstaat nicht einmal zu einer Anklage gereicht haben, sehr schnell zum medialen Hassobjekt und zum Symbol für weißen Rassismus werden kann.

 

Das erklärt auch, warum die Ferguson-Geschichte im ORF um so viel höhere Wellen schlägt, als etwa das massenhafte Abschlachten von Christen im Nordirak. Da macht es auch nichts, dass die Geschichte vom kleinen schwarzen Jungen, der auf dem Weg zu seiner Großmutter von einem brutalen weißen Polizisten aus purem Rassismus hingerichtet wird, mehr den Vorurteilen und Projektionen der politisch-korrekten Medienleute, als der Realität entspricht. Aber, was nicht ins eigene Weltbild passt, wird passend gemacht. Dass der bullige schwarze Jugendliche kurz vor den tödlichen Schüssen einen schmächtigen Ladenbesitzer attackiert haben soll, lässt man gerne unerwähnt, das würde das stimmige Gesamtbild stören. Dass der Polizist in Notwehr gehandelt haben könnte, wird ohnehin ausgeschlossen. Da können die Gerichte entscheiden wie sie wollen. Wenn die Jury zu dem Schluss kommt, die Beweislage für eine Anklage sei zu dünn, dann tut sie das laut ORF nicht deshalb, weil die Beweislage zu dünn ist, sondern aus rassistischen Motiven.

 

Überall Rassisten unter den Weißen, den Juden und den Asiaten (aus den entwickelten Ländern), Rassismus geht immer nur von diesen Gruppen aus. Hat der ORF jemals über den zunehmenden Rassismus gegen die autochthone Bevölkerung in Europa berichtet? Und hier sprechen wir nicht von möglicher Notwehrüberschreitung bei einer Amtshandlung. Als etwa eine Bande türkischstämmiger Jugendlicher Daniel S. vergangenes Jahr in Wehye in Deutschland “grundlos“, also aus rassistischen Motiven, einfach zu Tode getreten hat, hat man davon im ORF recht wenig, eigentlich gar nichts gehört. Auch nicht, als vor wenigen Tagen ein junger israelischer Tourist in Berlin auf offener Straße von vier Männern attackiert und verletzt worden ist. Mutige Passanten haben eingegriffen und ihm so das Leben gerettet. Die deutschen Medien haben über diesen Fall äußerst spärlich und ohne nähere Angaben zu den Tätern berichtet. Im ORF hat man davon gar nichts gehört. Damit war klar, dass es sich bei den Tätern um keine autochthonen Deutschen gehandelt haben kann, ansonsten wäre ein medialer Sturm losgebrochen. Pech für die deutsche Journaille, das Opfer hat in einem Interview mit einer israelischen Zeitung angegeben, dass die vier Männer mit arabischem Akzent gesprochen haben und ihn wegen seiner Herkunft attackiert hätten. Der 22jähirge wurde direkt nach dem Verlassen des jüdischen Gemeindehauses in Charlottenburg angegriffen. Ein Jude wird, weil er Jude ist, in Berlin brutal attackiert, ein klassisches Hassverbrechen, ein eindeutiger Fall von Rassismus und das auch noch bei uns, mitten in Europa und nicht irgendwo in der US-Provinz.

 

Aber, wenn das Täter-Opfer-Schema nicht ins vorgestanzte Multikulti-Weltbild passt, dann ist der Mainstreampresse auch ein verprügelter Jude in Berlin oder ein totgetretener Deutscher in einer deutschen Kleinstadt völlig wurscht. Multikulturelle Kollateralschäden. Man ignoriert selbst die abscheulichsten Verbrechen und zelebriert stattdessen jedes Ereignis, das man mit ein paar Halbwahrheiten, etwas Phantasie und ein paar journalistischen Kniffen noch so hinbiegen kann, dass es als Lehrstück und Anschauungsbeispiel für die politisch-korrekte Volkspädagogik taugt.

7 comments

  1. Fragolin

    Passt in dieses Schema nicht auch die mediale Randnotiz im provinziellen Umfeld, als zwei achtjährige Söhne muslimischer Eltern in Tirol einem gleichaltrigen Buben chtistlicher Eltern nach brutalem Zusammenschlagen mit einem Messer ein Kreuz in den Rücken geschnitzt haben? Das Kind dürfte Rest seines Lebens nicht nur körperlich gezeichnet bleiben.
    Man stelle sich lieber nicht vor, es wäre anders herum abgelaufen und ein muslimischer Bub würde jetzt mit einem Halbmond am Buckel in einem österreichischen Spital liegen…

  2. Heinrich Elsigan

    Rassistische Motive bei Verbrechen sind selten eindeutig auszumachen, außer die Täter deklarieren sich ausschließlich gegen ein oder mehrere andere Etnien oder Volksgruppen.

    Wenn die Opfer ausschließlich aufgrund der Sexualität oder geschlecht ausgewählt werden, dann sind es keine rassistischen, sondern sexistisch motivieren Verbrechen.

    Bei Übergriffen auf Personen aufgrund eines anderen oder bestimmten religiösen Bekenntnis, handelt es sich um fanatisch religiöse Motive.

    Die Übergriffe von Türken auf Kurden sind einmal rassistisch, weil keinerlei Ausnahme je nach Religion gemacht wird.
    Übergriffe auf Juden sind antisemitisch religiös, aber Übergriffe rein auf Israelis sind rassistisch.
    Die Übergriffe auf Palästinenser sind allerdings Terrorabwehr, da der Mossad nur speziell Hamas Terroristen liquidiert.

    IS begeht sexistisch, rassistisch und religiös fanatisch motivierte Gewaltverbrechen und da dies scheinbar zu unerfüllend ist,
    tötet IS manchmal auch sunnitische männliche Araber als Abschreckung um Rebellion seitens Stammesmilizen und Meuterei aus den Reihen der eigenen Kämpfer vorzubeugen.

  3. Thomas Holzer

    “Übergriffe auf Juden sind antisemitisch religiös, aber Übergriffe rein auf Israelis sind rassistisch”

    Verzeihung, aber diese Ihre Aussage erachte ich als “pseudoakademisch”; Eruieren die Angreifer vorher akribisch die Religionszugehörigkeit, fragen diese vor einem Angriff nach dem Reisepass?

    Und was ist dann ein Übergriff -welch “netter” Euphemismus- auf einen arabischen Israeli?

  4. Hein

    Von einer israelischen Rasse habe ich noch nie gehört. In diesem Jahr war ich zwei Wochen in Israel. Ich habe viele Menschen getroffen, mit ihnen gesprochen. Auf die Zuordnung zu einer Rasse bin ich nicht gekommen. Im deutschen Sprachraum hat sich Hitler hervorgetan, die Juden einer Rasse zuzuordnen. Aber die Juden, mit denen ich in Israel sprach, waren äußerlich so unterschiedlich, wie die Einwohner einer deutschen Stadt. Kommt mir nicht mit den erweiterten Definitionen des Rassismus-Begriffes. Hier soll nur die Negativbewertung des Begriffes auf andere Sachverhalte übertragen werden, um sie ohne Argumentation abwerten zu können.

  5. Wolf

    Reichel hat ja grundsätzlich recht; doch um auf die USA zurückzukommen: Rassismus ist dort gang und gäbe, unabhängig jetzt von dem konkreten Fall in Ferguson. Der Beweis ist ganz einfach: der Anteil der schwarzen Bevölkerung ist etwa 13%. Schaut man aber in die Gefängnisse, ist der Anteil der Schwarzen dort etwa 40%, bei den Todesurteilen noch höher. Der Anteil der Schwarzen bei den Armen, sozial Schwachen, ohne Schulabschluss ist ebenfalls weit höher als es dem Bevölkerungsanteil entspricht. Da gibt es nur zwei mögliche Erklärungen : entweder werden Schwarze in den USA weiterhin von der Gesellschaft und vor allem von der Justiz schwer diskriminiert, oder man ist der Meinung, Schwarze seien genetisch gewaltbereiter und weniger intelligent als Weiße, was ja wiederum reiner Rassismus wäre.

  6. PeterPan

    @ Wolf,

    seit einigen Jahren in den USA lebend habe ich bisher nur einen Rassismus kennengelernt, nämlich den von Schwarzen gegen Weisse bzw. gegen Latinos (letztere Form ist noch viel stärker ausgeprägt).
    Rassistische Tendenzen anhand der von Ihnen vorgetragenen Statistiken erkennen zu wollen, ist völlig daneben.
    Schwarze werden hier keineswegs diskriminiert. Im Gegenteil, hier passiert im Grunde der gleiche Schwachsinn, wie man ihn vielerorts in Europa vorfindet, dass man nämlich aus angeblichen Antidiskrimnierungsgründen Quoten aufstellt.
    Ich lebe in einer Gegend mit einem recht geringen Anteil an Schwarzen, dennoch findet man sie in allen möglichen Postionen und Berufen, egal ob auf Behörden, in der Bank, im Supermarkt oder im Krankenhaus.
    Nun ist es aber so, dass ein gewisser Teil der schwarzen Bevölkerung hier es vorzieht, in separaten Wohnvierteln zu wohnen, sein Gemeinwesen in Form von Gangs zu organisieren und nicht von ehrlicher Arbeit zu leben. Das tun Weisse in der Regel nicht. Auch ahben diese Leute die gleichen Schulen besucht, wie die Weissen, für Hochschulen und Unis gibt es spezielle Stipendien und Förderprogramme für diese Leute (Weisse sind da erheblich benachteiligt!), aber sie ziehen eben das vorher beschriebene vor.
    Ein Freund von mir ist Aufseher in einem Hochsicherheitsgefängnis. Was er mir ab und an von seiner Arbeit berichtet, trifft im Grunde auf das Bild der Welt “draussen” zu: Wenn jemand in Knast Probleme macht, dann sind es Schwarze. Dazu muss man sagen, dass in diesem Gefängnis der Anteil der Latinos am grössten ist.
    Warum also ist der Anteil der Schwarzen bei den sozial schwachen und bei den kriminellen so hoch? Die Schuld kann jedenfalls nicht in den gesellschaftlichen Verhältnissen gesucht werden. KEIN Schwarzer kann sich heute in den USA hinstellen und behaupten, er hätte schlechtere Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten, denn dem ist nicht so! Ich kenne persönlich genug Schwarze (einige davon gute Freunde), die nicht in betuchten Elternhäusern aufgewachsen sind und es dennoch “zu etwas gebracht” haben. Eine Antwort auf dieses WARUM erspare ich mir dennoch. Ich verweise nur auf die Bilder von Hurrican Katrina, wo man schwarze Kohorden durch die Supermärkte plündern sah, die sich Stereoanlagen und Flatscreens gegriffen haben, als die Fluchtwelle einsetzte. Ich verweise weiterhin auf die Bilder, wo man Schwarze sah, die jammernd am Strassenrand sitzend Babies in die Kameras gehalten haben, während die weisse Bevölkerung in Biloxi schon dabei war, die Trümmer eigenhändig wegzuräumen.

    Es gäbe noch vieles mehr zu diesem Thema zu schreiben, aber ich möchte es dabei bewenden lassen.

  7. Mario Wolf

    Die politische correctness und die Überzeugung dass es nur einen Rassismus gibt, den der europäischen Bevölkerung gegen muslimische Zuwanderer, ist bereits bei der Mehrheit der Bevölkerung epigenetisch verankert. Nur so sind Äusserungen verschiedener Politiker zu verstehen zum Problem der Jugendlichen die in Europa aufgewachsen sind, aber am liebsten in den heiligen Krieg ziehen, um dort Leute umzubringen. Sofort wird reflexartig beschwört die Ablehnung der Gesellschaft und Diskrimination der Muslimischen Zuwanderer. Kein Wort davon dass die Familien von denen diese Jugendlichen abstammen sich freiwillig abseits der Gesellschaf gestellt haben, dass Kontakte nur im eigenen Religionskreis als sinnvoll angesehen werden und dass diese Jugendlichen eine Gehirnwäsche durch ihre Eltern und Erzieher erhalten haben. Bemerkenswert ist das diese Jugendliche in diesen Krieg nicht mit der Vorstellung ziehen können etwas wertvolles zu verteidigen, sondern andere Leute die nicht in dass Glaubensschema ihre Anführer passen, zu töten.

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