Notgemeinschaft statt Regierungsmannschaft

Von | 12. Januar 2014

“….Die Prognose ist diesmal einfach: Von dieser Regierung ist nichts mehr zu erwarten, weil SPÖ und ÖVP nur mehr eine Notgemeinschaft zum wechselseitigen Machterhalt darstellen. Die Parteisekretäre werden die Letzten sein, die das Licht abdrehen, wenn gar nichts mehr geht…” (hier)

18 Gedanken zu „Notgemeinschaft statt Regierungsmannschaft

  1. Reinhard

    Leute, das Andrehen der Steuerschraube ist erst der geradezu zaghafte Anfang dessen, was uns die nächsten 4 1/2 Jahre noch blühen wird. Je tiefer der Kahn ins kalte Wasser sinkt, umso unverschämter wird der “alternativlose” Griff in die Tasche der Bürger sein. Die wirklichen Grauslichkeiten kommer erst noch. Die Ratten fressen sich noch einmal so richtig fett, bevor der Kahn absäuft. Und sie organisieren sich Rettungsboote, wetten?
    Und keine Sorge, egal ob die Grünen oder die Blauen einknicken, irgendwer wird schon die frische Hure im Bett der erschlafften GroKo spielen und sich dazulegen, wenn es sich beim nächsten Mal nicht anders ausgeht, denn bevor das System, an dem alle Parteihäuser hängen wie die Blutegel am A***, untergeht, liegen sich auch die sonst ärgsten Feinde in den Armen…

  2. Thomas Holzer

    Bevor die Parteisekretäre als Letzte das Licht abdrehen, denke ich, daß sogar in unserem behäbigen Österreich denen der Strom von aufgeklärten und mutigen Bürgern schon längst abgedreht wurde 😉

  3. Christian Peter

    Mit Zahlen nimmt es das Kirchenblatt Kleine Zeitung nicht so genau : Die genannten OECD – Zahlen stammen aus 2010. 2011 lag die durchschnittliche Fiskalquote in 30 OECD – Ländern bei 34,1, 2012 bei 34,6 %.

  4. Reinhard

    @Christian Peter
    Was, wir sind gar nicht 10% sondern nur 9% mit der Abgabenquote vor dem Schnitt?
    Na das relativiert ja alles, dann können wir ja scheinbar noch ordentlich zulangen.
    Oder was wollen Sie sonst damit aussagen?

  5. Christian Peter

    @reinhard

    Es ist unseriös, mit Zahlen aus dem Jahre 2010 zu jonglieren (was in Kirchenblättern wie Kleine Zeitung, Die Presse & Co wenig wundert). Zudem ist ein internationaler Vergleich der Fiskalquoten nach OECD – Standard nicht sinnvoll, weil dieser nur Leistungen an staatliche Institutionen berücksichtigt, viele Staaten sozialstaatliche Aufgaben (mittels Zwangsbeiträgen) jedoch von privaten Einrichtungen erledigen lassen.

  6. Rennziege

    12. Januar 2014 – 14:25 — Christian Peter
    Ah, unser wackerer Klerikalfetischist! kann es kaum erwarten, bis Sie endlich auch den Schnupfen, eingewachsene Zehennägel und Harnverhaltung vermeintlichen Kirchenblättern anlasten. Kleiner antiklerikaler Tipp: Nehmen Sie die kriminelle CO2-Belastung durch Wachskerzen aufs Korn, mit denen Kirchen das gesamte Universum zu vernichten drohen. 🙂
    Sie sind schon ein Lustiger. Aber Ihr Unterhaltungswert ist ausbaufähig. Dranbleiben!

  7. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Vielleicht könnte man sich ja drauf einigen, das man einfach feststellt, daß die Abgabenquote in Österreich summa summarum einfach zu hoch ist?!

  8. Christian Peter

    @thomas holzer

    das auf jeden Fall. OECD – Statistiken sind jedoch durchgängig unbrauchbar, nicht nur Fiskalquoten betreffend.

  9. Christian Peter

    @katholenzicke

    warum die Aufregung ? Herz-Jesu-Jünger sind ein noch größeres Problem als rote und grüne Genossen.

  10. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    “Herz-Jesu-Jünger sind ein noch größeres Problem als rote und grüne Genossen”

    Würde ich so nicht sagen!
    Herz-Jesu-Jünger haben keine Gesetzgebungskompetenz (mehr)!
    Und das macht für die Gegenwart und nähere Vergangenheit als auch nähere Zukunft einen wesentlichen Unterschied aus!

  11. Rennziege

    12. Januar 2014 – 17:23 — Christian Peter
    Schön zu sehen, dass Sie dranbleiben an der Steigerung Ihres Unterhaltungswerts. Wenn Sie an Ihren Pointen noch ein wenig arbeiten, könnte das was werden mit Ihrem Auftritt bei RTL, “Die Götter der Comedy”. Glück auf, Genosse!

  12. Christian Peter

    @thomas holzer

    ‘Herz-Jesu-Jünger haben keine Gesetzgebungsbefugnis’

    die katholische Kirche und christlich orientierte Wähler haben ganz erheblichen Einfluss auf die Gesetzgebung in Österreich (immer noch). Andernfalls wären die Privilegien der Rosenkranz -Bruderschaften längst beseitigt.

  13. Reinhard

    @Christian Peter
    “…christlich orientierte Wähler haben ganz erheblichen Einfluss auf die Gesetzgebung in Österreich (immer noch)…”
    Immer noch? Oh, plädiert da jemand für Einschränkungen der Wahlberechtigung?
    Verhetzung aufgrund religiöser Zugehörigkeit und Angriff auf das demokratische Gleichheitsprinzip – das Eis ist aber verdammt dünn, auf dem Sie da rutschen…
    Übrigens ist der direkte Einfluss des Wählers auf den Gesetzgebungsprozess seiner Entscheidungsstellvertreter bei Weitem nicht so ausgeprägt, wie man sich das in einer Demokratie wünschen würde, aber das nur am Rande.

  14. Christian Peter

    @reinhard

    mit Einschränkungen des Wahlrechts hätte ich angesichts der politischen Verhältnisse in Österreich ehrlich gesagt überhaupt kein Problem.

  15. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Mit der Abschaffung des Wahlrechtes für Alle, zumindest auf Bundesebene, hätte ich auch kein Problem 😉

  16. Christian Peter

    @thomas holzer

    eben. schlimmer kann es nicht mehr werden.

  17. Christian Peter

    @thomas holzer

    ‘zumindest auf Bundesebene’

    auf Landesebene läuft es besser ?

  18. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    die Landtage sollten sowieso ersatzlos gestrichen werden!

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