“Nuclear-Pride”-Bewegung – dürfen die das?

Von | 17. Oktober 2018

Es gibt in Deutschland wieder Leute, die das Redetabu über die Kernenergie brechen – aber nicht „von rechts“ kommen. Es sind Natur- und Geisteswissenschaftler, Philosophen und Techniker. Leute, die sich im ökologisch-progressiven Spektrum verorten und sich dafür aussprechen, den Atomausstieg zu überdenken. Sie tun das, weil sie liebgewordene vorherige Überzeugungen in Lernprozessen geändert haben und weil sie angesichts der gescheiterten Energiewende und der Herausforderungen von Luftverschmutzung, Bevölkerungswachstum und Klimawandel auch über die nukleare Lösung wieder diskutieren wollen.

Ein Gedanke zu „“Nuclear-Pride”-Bewegung – dürfen die das?

  1. Falke

    Wie so vieles andere, hat Merkel auch die „Energiewende“ völlig verbockt. Wenn man plötzlich und planlos AKWs abschaltet, muss man halt wieder „schmutzige“ Kohlekraftwerke bauen, wie die jüngste Affäre um den Hambacher Forst zeigt, sonst ist die Stromversorgung nicht gesichert. Das mit Sonnen- oder Windkraftwerken auszugleichen ist – jednefalls nach dem heutigen Stand der Technik – illusorisch. Und wenn in 10-15 Jahren dann noch ausschließlich E-Autos fahren sollen, wird man wohl erst recht die AKWs wieder hochfahren müssen.

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