Nullbock auf Nullzinsen

Von | 31. März 2016

“…..Dabei ist es nicht allein die gigantische Umverteilungspolitik zugunsten der südeuropäischen Schuldnerländer einschließlich der Konkursverschleppung für deren “Zombie-Banken” mit geschenktem Geld, die den Nordeuropäern zunehmend auf die Nerven geht. Aus Sicht der deutschen Volkswirtschaft und vor allem ihrer Sparer sind es die jährlich hohen zweistelligen Milliardenverluste im Verein mit dem Kampf von Sparkassen, Volksbanken, Lebensversicherungen, Bausparkassen und Stiftungen ums Überleben, die immer weitere Kreise daran zweifeln lassen, ob wir mit dem Beitritt zu einem Club, der uns derartige Dauerschäden zumutet, die richtige Entscheidung getroffen haben…..” (hier)

2 Gedanken zu „Nullbock auf Nullzinsen

  1. Falke

    Ich habe es schon mehrmals geschrieben: Das Hauptproblem sind die immer schärferen Auflagen (insbesondere Basel III), die es den Banken kaum gestatten, Kredite zu vergeben. Da nützt auch noch so billiges Geld nichts, wenn die Banken nichts damit anfangen können (dürfen!). Es ist nun bereits so weit, dass Kreditnehmer nachweisen müssen, dass sie über mehr Mittel verfügen, als der gesamte Kredit ausmacht. Das alles aus Angst, dass Banken durch faule Kredite wieder in Schwierigkeiten geraten könnten. So wird man allerdings die Wirtschaft wohl nicht ankurbeln können.

  2. gms

    Falke,

    Ein aktuelles Match von vielen läuft unter dem Titel Investment- vs. Consumer-Banks. Erstgenannte dominieren die Hochfinanz, besitzen Zentralbanken oder stellen deren oberstes Personal, schreiben Regeln und profitieren als einzige von der Geldschwemme. Aufgedoppelt wird der Druck durch Agendasetting, Zentralbanken mögen doch bitte direkt Geld an Private geben, damit es dort auch ankommt, was für Draghi, welch Überraschung, ein interessantes Konzept ist.

    [1] derstandard.at/2000033127066/Vorschlag-Geld-an-alle-zu-verschenken-dringt-langsam-in-Mainstream

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