Nur die Hamas kann den Gaza-Krieg beenden

“….Es gilt, folgenden Tatbestand nicht konsequent zu verdrängen: Es hat nie einen israelischen Militärschlag in Gaza gegeben, ohne dass die Hamas zuvor aus Gaza auf Israel geschossen hat. Der Konflikt wäre militärisch in der Sekunde beendet, in der die Hamas ihre Angriffe auf Israel definitiv einstellte. (Einmal hat Israel sich bereit erklärt, Hamas-Angriffe durch drei Monate nicht mit Gegenangriffen zu beantworten, um dieser Option eine psychologische Chance zu geben – die Hamas hat unverändert jede Menge Raketen abgefeuert.)….” (hier)

5 comments

  1. herbert manninger

    Besucht doch einmal den Standard-Online-Artikel über den Pilz-Vorschlag, nicht bei Juden zu kaufen und lest die Reaktionen!
    Sieh mal einer an: Der “Anti-Faschismus” hat seine Anti-Maske fallen gelassen.

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  3. Dieter Zakel

    Militärisch hat die Hamas wissentlich eine vorhersehbare völlige Niederlage in Kauf genommen und damit auch die vielen Toten, um eben ihre politischen Ziele durchzusetzen, was ihr auch grandios gelungen ist. Man kann das einfach nicht bestreiten, die Hamas ist sehr erfolgreich.

    Die Hamas hat vier wesentliche Ziele, die sie auch alle tadellos bisher erreicht hat:

    die Hamas hat sich international Gehör verschafft und versucht damit die politische Isolation zu durchbrechen und ihr politisches Überleben zu sichern.
    die Hamas versucht medial die Deutungshoheit über den Nahost-Konflikt zu Erlangen, was ihr mit der Produktion von blutigsten Bildern bisher tadellos gelingt, sie hat es geschafft Israel PR mäßig nieder zu walzen.
    die Hamas versucht durch diesen Krieg Abbas nachhaltig zu Schwächen um innerhalb der palästinensischen Gesellschaft die Führerschaft antreten zu können.
    die Hamas hat es auch geschafft, dass wenn sie eine neue Intifada anstrengt, dass diese auch in Europa und in den USA ausgetragen werden wird. Ebenfalls ein wesentlicher Effekt dieses Krieges.

    Nebenbei hat die Hamas in Europa den zwar versteckten aber latenten Antisemitismus zu neuer Öffentlichkeit verholfen und damit jeden einzelnen Juden weltweit für das Geschehen im Nahen-Osten in die Verantwortung genommen. Ablesbar an den zahlreichen Übergriffen an Juden in den letzten Wochen und an den deutlich gestiegenen Angriffen auf jüdische Einrichtungen.

    Die Unmoral in der Moral der Hamas-Versteher kann man an einem sehr guten Beispiel festmachen:
    Während der Abschuss einer -wahrscheinlich versehentlich- abgeschossenen Passagiermaschine in der Ukraine zu einer nach wie vor anhaltenden europaweiten Empörung führt, ist ein ähnlich empörter Protest für den vorsätzliche Versuch der Hamas in Israel zivile
    Flugzeuge abzuschießen nur kaum zu vernehmen.
    Die Hamas hat es doch tatsächlich geschafft, dass das Kriegsrecht ausschließlich für Israel gilt, aber die Hamas vom Kriegsrecht verschont bleibt.

    Israel führt keinen Krieg gegen die palästinensische Bevölkerung, sondern sie bekämpft mit militärischen Mitteln die Hamas. Wenn man ein abgebrühter Zyniker wäre, so hätte man Israel empfehlen sollen, sich überhaupt nicht zu wehren, auch nicht mit Iron Dome, sondern den Raketenhagel über sich ergehen zu lassen, damit es "genug" Tote und zahlreiche Zerstörungen, einschließlich abgeschossener Zivilflugzeugen gegeben hätte. Ja dann, dann wäre der wirkliche Aggressor in diesem Krieg unübersehbar zu erkennen gewesen.
    Der Kern des Zionismus besteht darin, nie wieder Opfer sein zu wollen. Antizionismus dagegen heißt, Juden das Selbstverteidigungsrecht abzusprechen, das Recht am Leben zu bleiben. Und, ich gehe noch einen Schritt weiter: Antizionismus ist im Kern nix anderes als nur ein anderes Wort für Antisemitismus.

  4. gms

    Dieter Zakel,

    “die Hamas versucht medial die Deutungshoheit über den Nahost-Konflikt zu Erlangen, was ihr mit der Produktion von blutigsten Bildern bisher tadellos gelingt, sie hat es geschafft Israel PR mäßig nieder zu walzen.”

    Gegen diesen Versuch ist wenig einzuwenden. Daß die Hamas damit aber durchkommt, ist einig und allein unseren versifften Medien zu verdanken. Seit Vietnam weiß der Dümmste schon, wonach mit den entsprechenden Bilderfluten von zu Schaden gekommenen Zivilisten die Öffentlichkeit früher oder später ein Einstellen der Kampfhandlungen fordern wird — völlig ungeachtet jeglicher Hintergründe, Berechtigungen, Kausalketten, etc. pp.

    In der Umkehrung wird daher aus der Süd- und Ostukraine nichts von Getöteten gezeigt und nichts von Mörsereinschlägen in Wohnhäusern oder dem Abwurf von Phosphor-Brandbomben, wie ebenso kein Sterbenswort darüber zu vernehmen ist, wonach die EU ihr vormaliges Embargo gegen die Ukraine betreffend Waffen, die gegen die eigene Zivilbevölkerung eingesetzt werden kann, unlängst still und heimlich *aufgehoben* hatte.

    Wenn die breite Masse den medialen Dreckschleudern auf dem Leim geht, so ist das weniger verwunderlich als der Umstand der Schlagseite der Medien, sich in Konflikten nahezu durchgängig auf eine Seite zu positionieren und deren Anliegen kommunikationstechnisch zu unterstützen.

    Wie nun im Speziellen für Israel der Hase zu laufen habe, hat Obama schon 2009 in einer Rede festgehalten. Siehe NYT 2009 [1] und vier Jahre später in der “Welt”, welche festhält [2]: “Eine derart tiefgreifende Entfremdung gab es zwischen Amerikanern und Israelis nie, allen Meinungsverschiedenheiten zum Trotz.”

    [1] nytimes.com/2009/06/05/world/middleeast/05prexy.html?_r=0
    [2] zeit.de/politik/ausland/2013-03/obama-israel-rede-jerusalem-friedensprozess

  5. Thomas Holzer

    @herbert manninger
    Lieber nicht! 😉
    Bei dieser “Der (Sub)Standard” online-Redaktion nimmt mich nichts mehr Wunder. ein “moderiertes” Sammelbecken von Antisemiten, links Linken Dummköpfen und naiven Mitläufern (und die sind die Gefährlichsten, weil die machen erst das Erreichen einer “kritischen Masse” möglich!)

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