Nur nicht provozieren! Es könnte böse enden!

Der neue Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, warnt davor, eine ganze Religion zu verunglimpfen. Er fürchtet sich vor islamistischen Gewalttaten gegen Juden und wird so zum Appeaser. (Broder, hier)

8 comments

  1. Rado

    In Österreich hat sich der Vorsitzende der IKG, Muzicant, vor ein paar Jahren noch mehr Moscheen gewünscht.
    Ausserdem forderte er eine respektvolle Islam-Diskussion.

  2. Christian Weiss

    Die Logik ist in der Tat bestechend: Lieber gleich freiwillig in den Viehwagen nach Ausschwitz steigen, sonst könnten die Judenhasser noch sauer werden.

    Aber der deutsche Zentralrat der Juden hat regelmässig solch devote Präsidenten.

  3. aneagle

    Die Ansicht der jüdischen Kultusgemeinden gegenüber anderen Religionen ist hinlänglich bekannt, ebenso ihr Verhalten. Niemand wirft ihr Intoleranz vor und alle Heiligtümer auf israelischem Boden, dem Zentrum der jüdischen Religion, stehen allen Religionen unbehindert zur Verfügung.

    Das Gleiche vom Islam zu fordern ist legitim aber gewagt, in der Realität ein Unding. Trotzdem redet sich die Welt den Islam schön. Begründung: Das ist nicht der Islam sondern der Islamismus. Na klar, und Pegida besteht aus Knallrechten! (und was wenn?)

    Auch der jetzige Zentralratspräses Schuster ist ein Konsenssucher, wo es keinen, oder einen anderen Konsens geben sollte. Er weigert sich aus der Geschichte des Warschauer Gettos, aus der gegenwärtigen Haltung Schwedens, der EU und der UNO gegenüber Israel und den Terroristen aller islamischen Staaten zu lernen. Warum eigentlich? An der Intelligenz und der Bildung des Mannes kann es nicht liegen.

    Aber die Masse wählt keine “wenig Integrativen, wenig Hilfreichen (Ⓒ a. Merkel )”, die sind unangenehm, weil nicht konsenssüchtig. Als ob Konsenssucht jemals etwas hervorgebracht hätte außer eventuell den 2. Weltkrieg und das Wort “alternativlos” ! Nein, gewählt werden Figuren a la Schuster, weil…ja warum eigentlich?

    Der Zentralratsvorsitzende einer Religionsgemeinschaft allerdings, sollte sich, schon aus Verantwortungsbewusstsein, hinterfragen, inwieweit sein Vorbild der gesellschaftlichen Entwicklung z.B.in Deutschland, dienlich ist.

  4. Rado

    @Christian Weiss
    Wie sagte ein gewisser Schily doch vor über 10 Jahren? “Wer den Tod will, kann ihn haben.”

  5. Herbert Manninger

    Gibt´s irgendwo noch Neuinszenierungen von “Biedermann und die Brandstifter” an Theatern – oder finden diese nur mehr in den Redaktionsräumen und Politbüros statt?

  6. Fragolin

    Es war immer der Vorwurf an die Deutschen, unter dem hitlerschen SS- und Gestapo-Terrorregime nicht aufgestanden zu sein, um die Verbrechen der Hitlerei zu verhindern; nein, sie kuschten vor der Gefahr der Ächtung, der Sippenhaftung, dem KZ für die ganze Familie und arrangierten sich mit dem Terror, einfach hoffend, irgendwie unbeschadet aus dem ganzen herauszukommen. Dieser Vorwurf verfolgt sie bis heute, in die dritte Generation nach dem NS-Terror.
    Von wem wurde dieser Vorwurf Jahrzehnte am Köcheln gehalten? Von Salonlinken, Salongrünen und Vertretern diverser jüdischer Organisationen. Während man den Letzteren noch die Berechtigung zu diesem Vorwurf zugestehen kann, sind es die sich in ihrer eigenen selbstgefühlten moralischen Überlegenheit suhlenden Großmäuler aus den diversen geschützten Werkstätten der Parteihäuser, die sich jetzt im Ducken und Schleimen üben, im Anbiedern, im Nur-nicht-auffallen.
    Warum aber werden die wackeren Kämpfer gegen die angeblich aus allen Löchern kriechenden brutalen Neonazi-Horden so kleinlaut, wenn es um großmäulige, aggressive, gewalttätige, judenhassende und terrorverherrlichende Moslems geht? Nun, ein Grund könnte sein, dass es sich bei ersteren um einen virtuellen, bei zweiteren um einen realen Feind handelt. Und kaum stehen sie der realen Terrorgefahr gegenüber, der realen Gefahr um Leib und Leben, wird aus ihrer moralischen Überlegenheit ein nasser Fleck in der Hose.
    Tja, liebe Antifa, so schnell kann es gehen und man wird zum Mitläufer eines faschistischen Terrors.
    Und wie man sieht, kann das sogar Juden passieren.
    Ich verstehe alle Juden, die unter diesen Vorzeichen Europa verlassen.
    Wäre ich jünger, ich täte es auch.

  7. Ehrenmitglied der ÖBB

    @Fragolin
    Ihre Diagnose ist richtig, aber eine Ergänzung ist notwendig:
    Das “Schönreden” kann zwei Ursachen haben, einmal so wie sie es beschreiben, aber noch viel gefährlicher wäre die Tatsache, dass die Gefahr nicht erkannt wird (oder werden will?).
    In so einem Falle müssten die wohligen Stuben der Weltverbesserungsanstalt verlassen und konkrete Aktionen gesetzt werden? Aber das wäre mit Arbeit und womöglich mit Risiko verbunden? Will man das?

  8. Rado

    @Fragolin
    Betreffend das “Zugeständnis einer Berechtigung zu Vorwürfen an Vertreter diverser jüdischer Organisationen” meine ich eindeutig NEIN, jedenfalls wenn diese nach 1945 geboren sind. Die unterscheiden sich durch NICHTS von anderen Österreichern oder Deutschen, die nach 1945 geboren sind.
    DIese Leute reihe ich in die anderen von Ihnen genannten Kategorien ein.
    Allen voran bestimmte IKG Funktionäre, die sich mehr Moscheen und einen respektvollen Umgang mit dem Islam wünschen!

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