Nur so zur Erinnerung….

Die De­mo­kra­tie ist der Zug,
auf den wir auf­stei­gen, bis wir am Ziel sind.
Die Mo­sche­en sind un­se­re Ka­ser­nen,
die Mi­na­ret­te un­se­re Ba­jo­net­te,
die Kup­peln un­se­re Helme und die Gläu­bi­gen un­se­re Sol­da­ten. (Recep Tay­yip Er­do­gan)

10 comments

  1. KLAAR

    ………und die EU spielt Vogel Strauß, bricht die Beitrittsgespräche keineswegs ab und wünscht sich „den Demokraten“ doch noch ins EU Boot bekommen. Irgend wohin müssen die Förderungen der EU ja fließen………. Allahu Akbar, ach wie schön………………….wohin kann man auswandern?

  2. Reini

    … und wo fährt der Zug hin? … das Ziel die Diktatur?! … dem Atatürk wird gerade schlecht,…

  3. mariuslupus

    Einige Diktatoren haben vorauseilend ihre Ziele offengelegt. Keiner so klar und eindeutig wie der Kalif vom Bosporus. Und, er wird mit der Unterstützung der EU diese Ziele auch erreichen. Ist bereits auf dem besten Weg.

  4. waldsee

    erdogan hat gesagt wofür er steht und war in seinem tun ziemlich erfolgreich .mit seiner religionsduselei hat er europa ziemlich durchgeschüttelt und das wird noch sehr lange viel übel nach sich ziehen.
    auch der adi hat jahre vorher angekündigt ,was er machen wird,niemand hat es ihm geglaubt.
    interessant ist,daß der teil der jugend,der gewöhnlich das rad (vorwärts ) drehen soll einer primitiv ideologie und religion dienstbar ist.

  5. Geheimrat

    Auch nicht schlecht……..

    “Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein.” (Erdogan, türkischer Ministerpräsident).”

  6. Falke

    Keine Angst: Merkel hat doch Donald Trump deutlich gesagt, wie er sich verhalten muss, damit sie gnädig bereit ist, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Dann ist doch wohl sicher anzunehmen, dass sie das schon lange auch Erdogan gesagt hat, und dieser sich auch streng daran hält. Oder etwa nicht? 🙂

  7. Fragolin

    “Der Islam wird siegen! Es ist nur die Frage, ob mit oder ohne vergossenem Blut!”
    Das war jetzt mal Erowahns politischer Ziehvater Erbakan.
    Nur damit mal keiner vergisst, wo es langgeht.

  8. astuga

    Damals war Erdogan Bürgermeister von Istanbul, als er dieses Gedicht zitiert hat.
    Danach hat ihn das türk. Militär inhaftiert und er wurde mit Politikverbot belegt.

    Auch ganz nett, der vollständige (!) Text der türk. Nationalhymne:
    Fürchtet nicht! Denn die scharlachrote Fahne flattert stolz im glorreichen Zwielicht, nicht schwinden soll sie,Bevor der letzte feurige Herd für die Nation entflammt, erloschen ist.
    Denn dies ist der Stern meiner Nation, und für ewig wird er scheinen,
    Mein ist er, und alleine gehört er meiner kühnen Nation.
    Verdüstere dich nicht, ich bitte dich, mein scheuer Halbmond.
    Doch lache herunter auf meine heldenhafte Rasse. Warum der Zorn, warum die Raserei?Unser Blut wäre kein anderes Opfer wert, als es für dich hinzugeben.
    Denn Freiheit ist das Recht meiner gottgefälligen Nation.
    Frei war ich seit Anbeginn, und für immer soll es so sein.
    Welcher Narr sollt wagen mich in Ketten zu legen, bereits der Vorstellung davon trotze ich!
    Wie brüllende Flut bin ich, kraftvoll und unabhängig.
    Die Berge reiße ich auf, steige über die Himmel und schieße dennoch stetig hervor!
    Die Länder des Westens mögen sich gürten mit Stahl, doch ich habe Grenzen, bewacht von der machtvollen Brust eines Gläubigen.
    Erkenne die eingeborene Stärke, mein Freund.
    Und bedenke: wie kann dieser feurige Glaube jemals getötet werden, von diesem abgenutzen, ein-klauigem Geschöpf welches du nennst Zivilisation?

    Mein Freund! Überlasse nicht die Heimat den Händen bösartiger Menschen!
    Überlasse deine Brust als Rüstung und deinen Körper als Graben!
    Beende den unwürdigen Ansturm!
    Denn bald sollen kommen die freudvollen Tage göttlichen Versprechens.
    Wer weiß? Vielleicht morgen? Vielleicht noch früher?
    Erblicke im Boden auf den du trittst nicht bloße Erde – erkenne Sie!
    Und gedenke der bedeckten Tausenden, die so nobel unter dir liegen.
    Edler Sohn von Märtyrern bist du, Scham erfülle dich, nicht zu verletzen deine Ahnen!
    Nicht händige aus, selbst wenn Welten dir versprochen, dies Paradies einer Heimat.
    Welch Mann wollte nicht sterben, für dies himmlische Stück Land?
    Märtyrer würden hochfahren, sollte Einer wagen diese Erde zu pressen! Märtyrer!
    Mag Gott mein Leben nehmen, und all meine Lieben, und all meinen Besitz – wenn er mag.
    Doch niemals mag er mir entziehen mein einzig wahres Heimatland für die Welt.
    Oh glorreicher Gott, der einzige Wunsch meines schmerzenden Herzens ist, dass nicht heidnische Hand jemals sollte berühren den Schoß meines heiligen Tempels.

    Diese Gebetsrufe (sic!), die Glaubenszeugnis (sic!) geben vom Fundament meiner Religion (Anm.: islamische Termini), möge ihr edler Klang schallen weit über meine ewige Heimat.
    Nur dann soll mein ermüdeter Grabstein, so es ihn denn gibt, sich entzückt tausendmal zum Gebet verneigen.
    Und Tränen feurigen Bluts sollen aus jeder meiner Wunden strömen.
    Und mein lebloser Körper soll hochfahren aus der Erde, einem ewigen Geiste gleich,
    Nur dann, vielleicht, mag ich ruhig hinabsteigen und zuletzt die Himmel erreichen.
    So flattere denn und winke dem hellen heraufziehendem Himmel, oh du glorreicher Halbmond,
    So dass jeder letzte Tropfen unseres Blutes endlich geheiligt und gewürdigt werde!
    Weder du noch meine Rasse sollen jemals erlöschen!
    Denn Freiheit ist das Recht meiner ewig ungebundenen Fahne; denn Unabhängigkeit ist das Recht meiner gottgefälligen Nation.

  9. astuga

    Erratum.
    Ganz zu Beginn muss es nicht “Bevor der letzte feurige Herd…”
    Sondern “Bevor das letzte feurige Herz…” heißen.
    Kleiner Übersetzungsfehler aus der englischen Version. 😉

  10. stiller Mitleser

    astuga
    danke für den Text der Hymne und den Hinweis daß dies sein – erfolgreiches – innenpolitisches Programm war;

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