NZZ.at: “Grenzen dicht, ein Gebot der Vernunft”

Ein rigides Grenzregime an der europäischen Außengrenze ist die Grundvoraussetzung für all das, was man in Europa haben möchte: Freizügigen Personenverkehr innerhalb des Schengen-Raums, faire Verteilung jener Flüchtlinge aus den nahöstlichen Konfliktgebieten, die man im Zuge einer aktiven Zuwanderungspolitik aufnehmen kann und will.Das heißt: „Grenzen dicht“ ist nicht die hetzerische Forderung rechtsextremer Irrer, sondern ein Gebot der Vernunft.” (nzz.at)

9 comments

  1. Fragolin

    Dass das, was jene Leute sagen, die hier als irre Rechtsextreme gebrandmarkt werden, jemals als vernünftig erkannt wird, darauf können wir ewig warten. Ideologie ist stärker als Vernunft.

  2. Thomas Holzer

    Dieses “rigide Grenzregime” versucht Frau Merkel an die Türkei “outzusourcen”!
    Nach dem Motto: alles, was “unschöne” Bilder erzeugen könnte, an andere, die noch dazu dafür gar nicht verantwortlich sind, abschieben.
    So kann man natürlich auch versuchen, Politik zu machen………

  3. sokrates9

    Mickl Leitner weiß sehr wohl wer da zu uns reinkommt, sie bekommt schließlich die unzensurierten Polizeiberichte! Deswegen warnt sie ja auch von unschönen Bildern und baut vor dass die armen Flüchtlinge so traumatisiert sind, sodaß sämtliche Gewalttaten möglich sind! Nur wie Orban die Grenzen schließen traut sie sich nicht!

  4. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Über die Mitverantwortung des mit den “Flüchtlingen” bewusst Druck aufbauenden Sultans von Ankara lässt sich streiten. Aber es stimmt: Königin Angela kämpft darum, ihr Gesicht zu wahren (was rein ästhetisch eine Herausforderung ist) und will nun alle Bilder, die nicht die Schönheit der Willkommenskultur dienen, anderen zuschanzen. Mich würde nicht einmal wundern, wenn sie sich sogar noch darüber empören würde wie über die Ungarn, die nur eines getan haben: vorausschauend handeln. Agieren statt Reagieren, das kann der Große Reaktor in Berlin aber nicht, dieser Schnelle Brüter, der außer warmer Luft und Plattitüden zu produzieren, die für sich allein schon eine Erderwärmung auslösen können, keine weiteren Fähigkeiten besitzt.
    Keine Sorge, Politik macht Merkel nicht. Sie ist nicht die Regisseurin in diesem Spiel sondern nur eine Figur, eine Schauspielerin, die in ihrem Wahn glaubt, die Diva und strahlende Heldin des Stückes zu sein. Erste Anzeichen der ernüchternden Erkenntnis, nur ein zwar gutbezahlter, aber durchaus ersetzbarer kleiner Bühnentrampel zu sein, graben sich bereits in ihr Gesicht.

  5. Thomas Holzer

    Egal ob Merkel, Faymann, Juncker, oder wer auch immer: alle fordern sichere EU-Außengrenzen und “hotspots”, niemand wagt aber dazu zu sagen, was für jeden Bürger offensichtlich ist.
    Sichere Außengrenzen bedingen im Notfall Gewalt.
    hotspots sind de facto riesige Lager, in welchen “Flüchtlinge” nur mittels Zwang -welcher schlußendlich auch Gewalt impliziert- (an)gehalten werden können.

  6. sokrates9

    Thomas Holzer@ Hotspots sind eine Schimäre und ein EU – Placebo für das Volk! Wie soll das funktionieren? Wer wählt die tatsächlich Schutzsuchenden aus? Ungarn- 95% Ablehnungsraste – Schweden – 100% Zustimmungsrate? Quotenmäßige Verteilung wird nie funktionieren! In Polen gibt es keine Refugees welcome Schilder! Und ” Schutzsuchende” werden nicht lange in der Slowakei bleiben! Es scheint mir so zu sein, dass man nur noch Zeit schindet und vor den unvermeidlichen Crash noch die maximale Menge an Okkupanten hereinholen will!

  7. Christian Peter

    ‘Grenzzaun wäre weder rechtlich möglich noch praktisch durchführbar’

    Unsinn. Die Regierung ist ganz im Gegenteil sogar verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu treffen, um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten und illegale Einwanderer an den Grenzen zurückzuweisen.

  8. Fragolin

    Hotspots und Asylentscheidung an der Außengrenze heißt:
    1. Internierung der Migrationstouristen in EU-Lagern
    2. Entscheidung über ihre Asylwürdigkeit durch EU-Gremien
    3. Verteilung in der EU durch EU-Gremien
    4. keinerlei Möglichkeit der Einflussnahme der Staaten darüber, wer Asyl bekommt und wer ihnen zugeteilt wird.
    Also noch eine Kompetenz weg von den Staaten und hin zur EU.
    Der Moloch wankt nicht, er wächst, sieht das keiner?

    Die einzige Lösung wäre sofortige Erklärung der Nichtigkeit des Schengen-Vertrages, dieser ist mit dem ersten “Aussetzen”, also einer befristeten einseitigen Aufkündigung, gescheitert. Sofortige Erklärung der Nichtigkeit der EU-Verträge und sofortige Souveränität aller Staaten beim Schutz ihrer Grenzen und der Sicherheit ihrer Bürger, und nebendei über ihre Finanzen und ihre Außenpolitik. Schengen, Dublin, Maastricht, Lissabon – ist doch alles nur situationselastisch gebrochenes Vertragswerk; kein einziger EU-Vertrag wurde bisher nicht gebrochen.
    Aber trotzdem alles nur Lug und Trug ist (und Frontex, Hotspots und wasweißichnoch sind auch nur Opium fürs sedierte Volk), steht das Kartenhaus fest und sicher, weil sich keiner traut, einmal kräftig mit dem Fuß dagegenzutreten.

  9. Mona Rieboldt

    Was zur Zeit alles den Bürgern an Märchen erzählt wird, ist unglaublich. Hotspots, Abschiebungen etc. alles wird nie passieren, selbst wenn 160.000 abgeschoben würden und weitere 200.000 tatsächlich auf andere EU-Staaten verteilt würden, was soll das bringen? Inzwischen werden hier schon 2 Millionen vor allem moslemische Asylanten in D sein, täglich kommen an die 8000 dazu.
    Ich bin schon auf unsere kommende Salafisten-Regierung gespannt. 😉

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