NZZ: „Die EU lässt AstraZeneca zu – ein fragwürdiger Entscheid“

Von | 31. Januar 2021

„…Die Vakzine ist nun für alle Erwachsene freigegeben – auch für die Älteren. Doch für Personen ab 55 gibt es überhaupt keine aussagekräftigen Studien. Vertrauen schafft das nicht. weiterlesen hier

9 Gedanken zu „NZZ: „Die EU lässt AstraZeneca zu – ein fragwürdiger Entscheid“

  1. elfenzauberin

    Ginge es danach, dann hätte man den Impfstoff von Biontech oder Moderna auch nicht zulassen dürfen. Die Studien, die die Unbedenklichkeit dieser beiden Impfstoffe belegen sollen, sind zumindest fragwürdig. Auch hat man diese Impfstoffe nur in sehr geringem Umfang an alten Menschen ausprobiert, also jenen Menschen, die am meisten von den Impfstoff profitieren würden. Dazu kommt, dass speziell in der Biontech-Pfizer-Studie nur Gesunde herangezogen wurden. Man hat also keine Ahnung, wie der Impfstoff bei Menschen wirkt, die erstens alt und zweitens schwer erkrankt sind. Jedenfalls deuten die jüngsten Todesfälle in diversen Pflege- und Altenheimen darauf hin, dass es hier ein gravierendes Problem geben könnte.

    Es hilft eben nichts: eine seriöse Impfstoffentwicklung dauert eben 5 Jahre, gegebenenfalls 8 oder 10 Jahre. Verkürzt man die Impfstoffentwicklung, so verbleibt eben ein Restrisiko, dessen Größe vollkommen unbekannt ist.

  2. Cora

    Der Impfstoff wurde von der EU zugelassen, weil man es den Nationalstaaten überlassen will (ach nun sind die Nationalstaaten wieder begehrt), ob sie den Impfstoff einsetzen. So hat man sich so elegant aus der Verantwortung gestohlen. Wozu EU-Zulassungsbehörde? Eine unnötige Instanz. Wenn es darauf ankommt, ist die EU zu nicht zu gebrauchen, die Nationalstaaten werden in die Pflicht genommen.

  3. sokrates9

    Wo ist der freie Markt? Warum ist es mir nicht möglich gegen Bezahlung den Impfstoff auszuwählen, den ich will?Was ist mit Chinesischen / Russischen Impfstoffen? Selbst Serbien impfte schon wesentlich mehr Personen als Österreich!
    rendi Wagner sagt jetzzt dass die Türkei mehr Impfstoff hat als sie verbrauchen kann! Wann werden die EU – Politiker zur Verantwortung gezogen?
    Bei Verlängerung des Lockdowns und vieler der zukünftigen Corionatoten muss darauf hingewiesen werden, dass das die Schuld auch der österreichischen Schlafmützenpolitiker ist! Warum macht Österreich nicht das was Orban macht? Offensichtlich muss Kurz voll die Linie Merkel fahren!

  4. Giovanni Brunner

    Grundsätzlich sollte man für sich selbst die Frage beantworten, ob man eine Impfung gegen dieses Virus für sinnvoll erachtet. Für mich ist die Antwort eindeutig Nein. Die gängigen Impfungen habe ich. Auf Grippeimpfungen habe ich jedoch immer verzichtet – auf Grund der durch Mutationen bedingten ständigen Änderungen der Stämme. Über fehlende Langzeitstudien etc., dem jetzt folgenden vom SauHaufen der EU ausgehenden politischen Gezänk mal ganz abgesehen. Vor Allem soll ich dann wenn es nach Politikeraussagen geht, als Geimpfter trotzdem weiterhin diesen verkeimten Scheisslappen tragen?! Allein das sagt alles und bestärkt meine Meinung. Und wenn ich in Zukunft eine Impfung in Erwägung ziehe, käme nach heutiger Kenntnis ausschließlich der russische Impfstoff in Frage. Dieser ist meines Wissens zumindest auf „Grippeimpfstoffbasis“ was Sinn macht. Auch sind bislang keine vergleichbaren Nebenwirkungen oder gar Todesfälle bekannt. Vertraue da meiner Frau, die die einschlägigen russischen Medien und Blogs immer im Auge hat. Aber ich weiß schon, manche werden sagen, dass „Sputnik“ minderwertig ist etc. etc. Ja, ja – und wie ist das mit Astrid Zeneca. Ich habe aber den Eindruck, dass Präsident Putin, egal was man von ihm hält, am Wohl der Russen interessiert ist. Bei den EU Mitgliedern mit Ausnahme der Visegradstaaten habe ich nicht diesen Eindruck.

  5. Falke

    Wenn die Wirkung bei über 55-Jährigen zweifelhaft ist und dieser Impfstoff (wie alle anderen auch) erst ab 16 bzw. 18 Jahre zugelassen ist, frage ich mich, wie man die angestrebten mindestens 70% der Bevölkerung erreichen will. Warum die Kinder und Jugendlichen nicht geimpft werden dürfen, konnte mir zwar noch niemand erklären, andererseits hört man ständig – vor allem von jenen, die unbedingt alle Bildungseinrichtungen, und vor allem Schulen zusperren wollen, dass Kinder ebenso Corona-Überträger sind wie Erwachsene. Das heißt also, dass – wie hoch die Impfquote auch sein mag – es in jedem Land weiterhin Milionen Überträger geben wird. Wie man dann zur „Normalität“ übergehen will, ist mir schleierhaft. Genauer gesagt, habe ich den schlimmen Verdacht, dass dies überhaupt nicht geplant ist, sondern nur die aufgebrachte Bevölkerung beruhigen soll.

  6. aneagle

    Zur Normalität zurückzukehren ist für Regierungen nicht halb so verlockend, wie laufend neue Regulative zu verlautbaren. Das hat mit regieren immer weniger zu tun. Auch das Vertrauen, dass die jeweiligen Regierungen der Versuchung des einfacheren Durchregierens widerstehen werden, schwindet zusehends. Eine reine Briefwahl beim nächsten Urnengang, samt allen damit verbundenen demokratischen Schwachstellen, kündigt sich an. Und das alles dank einer Pandemie, die effizienter gehandhabt werden kann, als der allgegenwärtige Klimawandel.

    In diesen Zeiten hat das Zitat Abraham Lincolns einen Zusatz erhalten. Hieß es früher:
    „Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen“
    so lautet der aktuelle Zusatz: Doch, mit einer Pandemie und einer Briefwahl kann man das.

  7. hausfrau

    Vor allem erscheint es recht praktisch, durch zu wenig verfügbare Impfungen, die ja erst die „Erlösung“ ermöglichen, die Zeit zu dehnen in der man die letzten durch Zermürbung in die „neue Normalität“ bringt.
    2015 hat’s ja auch so funktioniert. Und schon wird medial die SPÖ positiv hervorgehoben, die haben ja die Ärztin und täten niemanden abschieben. Daher kommen ganz erwünscht die Resettlement-Programme, von denen der Kurz ja von Anfang an gefaselt hatte. Sowie alle armen Kinder, die von Asylersitzern unter vielen Tränen abgeschoben wurden.
    Ich bin heilfroh über jeden Tag, der mich so alt werden ließ sodaß mich das nichts mehr angeht, wer das alles bezahlen wird. Es wird ein muslimisches sein.
    Es wäre hilfreich, einmal jene zu fragen die kein gesichertes Einkommen haben.

  8. Thomas F.

    „für Personen ab 55 gibt es überhaupt keine aussagekräftigen Studien. “ Das heißt umgekehrt, dass es für Personen unter 55 „aussagekräftigen Studien“ gibt. Und warum fragt niemand WARUM keine Studien für die andere Altersgruppe unternommen wurden? Oder kann es sein, dass man sogar solche gemacht hat, das Ergebnis aber dann beschlossen hat vertraulich zu behandeln?

  9. Nightbird

    Gerade die bis zur Bewusstlosigeit abgespielten Videoclips sollten einem vernünftigen Menschen klarmachen, daß gerade bei einem, mit so einer Eindringlichkeit gehypten Medikament irgendetwas faul sein muß. Da wird sogar der Dümmste mißtrauisch. Die angeheuerten, sogenannten Fachleute machen’s deswegen auch nicht glaubhafter.

    Glaubt die Regierung tatsächlich, daß das noch irgendwer glaubt?
    Oder halten sie uns wirklich für jene Idioten, wie Meinl-Reisinger es mal beschrieben hat?

    Auch ich sehne bereits den Tag herbei, wo ich die Augen zumachen darf uns sagen kann „L..m..a..A….!
    Ich lasse mich sogar in Bauchlage eingraben, damit sie leichter rankommen:-))

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