NZZ: “Sicherheitsrisiko unkontrollierte Grenzen”

Von | 16. November 2015

“….Die Politik wird sich zudem der unbequemen Frage stellen müssen, welche Auswirkungen die Migrationswelle auf die Sicherheit in Europa hat. Einfach zu beschwichtigen, wie dies Mitglieder der Regierung in Berlin tun, wird kaum ausreichen. Wer wie Deutschland die Kontrolle über seine Aussengrenzen preisgibt, schafft unvermeidlich neue Risiken. Auch die langfristigen Folgen der Massenwanderung sind zu bedenken. Die europäischen Gesellschaften werden heterogener, und damit steigt die Gefahr gesellschaftlicher Spannungen. Bereits erklingen in Osteuropa Stimmen, die nach den Bluttaten von Paris fordern, die Verteilung von muslimischen Flüchtlingen in der EU einzustellen. Wer sich dieser Diskussion verweigert und die Ängste nicht ernst nimmt, leistet Demagogen wie Marine Le Pen Vorschub. Europas Bürger erwarten jetzt Antworten und keine Ausflüchte…” (lesenswert in der NZZ, hier)

9 Gedanken zu „NZZ: “Sicherheitsrisiko unkontrollierte Grenzen”

  1. sokrates9

    Europas Bürger erwarten Antworten.. Alle Terroristen waren Moslems, Flüchtlinge der 2. oder 3. Generation die sich infolge unsere “mangelner Willkommenskultur” nicht integrieren konnten. Warum müssen wir eigentlich Flüchtlinge aufnehmen, die Wirtschaftsflüchtlinge sind? – Wie kommen die armen Menschen dazu, die vor dem Terror fliehen jetzt zurückgewiesen zu werden? Einfache Rechnung: 500 Mio Europäer werden jetzt unter zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen leiden, Absage von Veranstaltungen, Hochsicherheitszonen werden errichtet werden, Scanner in allen öffentlichen Orten, totale Überwachung, stundenlange Kontrollen wie auf den Flughäfen. .Wie kommen 500 Mio Europäer dazu. Da finde ich es besser 50 Mio die Integration zu verweigern; es gibt genug wehrfähige Männer; die sollen in ihren Ländern aufräumen!

  2. Der Realist

    da wird unseren “Weltverbesserern” bestimmt wieder ein Gegenargument einfallen, nur sie müssen sich schon was Nachhaltiges überlegen, Aussagen wie “wir müssen diese Leute integrieren, wir brauchen sie zur Erhaltung unseres Pensionssystems, wir müssen diese Hochqualifizierten zum Arbeitsmarkt zulassen usw., ziehen nicht mehr wirklich. Die unkontrollierte Zuwanderung wird, aller halbherzigen Beschwichtigungsversuchen zum Trotz, langfristig nicht nur ein gesellschaftliches, sondern auch ein finanzielles Problem das unseren sozialen Frieden massiv gefährdet.
    All die guten Menschen die globale Fehlentwicklungen der letzten Jahre beharrlich ignoriert haben und diesbezügliche Mahner der Hetze bezichtigt haben, entdecken ja plötzlich wieder unsere Werte, jene Werte, für die sie bisher eigentlich nur Verachtung übrig hatten.
    Dass die langfristigen Folgen der Massenzuwanderung zu bedenken sind, hat der Durchschnittsbürger schon längst erkannt, nur wurde dieser Durchschnittsbürger von unseren “Eliten” als intellektuell bescheiden ausgestattet und als sogenannter “Wohlstandsverlierer” diskreditiert.

  3. Fragolin

    @Der Realist
    Mit den “Wohlstandsverlierern” haben sie ja Recht, wenn auch anders als gemeint: Diese Leute sind jene, die den Wohlstand, den ihre Eltern einst aufgebaut hatten, jetzt wieder verlieren. An einfallende Massen.
    Europa wurde finanziell ausgeblutet und wird jetzt zur Plünderung freigegeben. Die Ramschkiste ist offen, der Schlussverkauf, ach was, das Schlussverschenken hat begonnen.

  4. Reini

    … das größte Sicherheitsrisiko ist eine hilflose Staatsführung!!! … unsere Großeltern und Urgroßeltern machten ebenfalls große Politische Fehler,… nun sind wir dran!!!

  5. cmh

    Man muss das tun, was die “rechten Demagogen” immer schon verlangt haben, eben um diesen “rechten Demagogen” nicht in die Hände zu spielen.

    ???

    Ohne ein Caveat gegen Rechts geht es offenbar auch bei der NZZ nicht. Vielleicht liegt ein Teil des Problemes gerade in dieser Abgrenzionitis gegen Rechts – auch wenn Rechts sagt was Sache!

  6. Mona Rieboldt

    @cmh
    Alles, was sich nicht eindeutig links einordnen läßt, ist rechtsextrem. Marine le Pen ist keine Demagogin, sondern führt eine demokratische Partei. Im deutschen Politiker-Fernsehen wird sie stets als rechtsextrem bezeichnet. Dabei hat sie nur mal Merkel und ihrem Hollande im Europa-Parlament die Meinung gesagt. Die deutsche AfD wird selbstverständlich auch als rechtsextrem bezeichnet. Bei Vorträgen der AfD beschimpft die Antifa die Besucher der AfD und greift sie auch körperlich an.
    Die Antifa ist die Schlägertruppe der Linken und wird von der SPD-Familienministerin Schwesig gesponsert und in Schutz genommen. Die Taten der Antifa werden nicht verfolgt.

    “Wenn der Faschismus wieder kommt, wird er nicht sagen ‘ich bin der Faschismus’, er wird sagen ‘ich bin der Antifaschismus'”.

  7. Christian Peter

    Der Flugverkehr als nächstes Angriffsziel in Europa ? Der IS sitzt auf einem Riesenarsenal an Vernichtungswaffen aus ehemaligen Beständen Gaddafis, darunter zehntausende tragbare, nur 15 Kg schwere Flugabwehrraketen (MANPADS), mit denen sich Passagiermaschinen mühelos abschießen lassen. Übrigens : Der IS hat bereits gedroht, diese in Europa einzusetzen.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/waffen-in-libyen-terrorgruppen-bedienen-sich-am-arsenal-gaddafis-a-891310.html

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