Obama, der Dilettant

Von | 18. Januar 2016

“…..So gut wie nichts, was Präsident Obama in den letzten sieben Jahren im Nahen Osten in die Hand nahm, hat am Ende funktioniert. Seit außenpolitischer Dilettantismus und die sich daraus ergebenen Fehleinschätzungen haben wesentlich zu dem Scherbenhaufen beigetragen, den wir dort überall bewundern können. Libyen, Ägypten, Syrien, Irak, Jemen, Palästina und nun auch der Iran, der sich zum Sieger aufplustern darf und damit seine Nachbarn Türkei und Saudi Arabien zur Schnappatmung bringt…..” (hier)

6 Gedanken zu „Obama, der Dilettant

  1. Fragolin

    Naja, dass alles, was ein US-Präsident im Nahen Osten unternimmt, in die Hose geht, ist nichts Neues. Liegt jetzt mal nicht nur am Präsidenten sondern auch daran, dass dort überhaupt etwas getan, also sich eingemischt wird.
    Aber es stimmt, Obama hat ein ganz besonders geschicktes Händchen.
    Was haben ihn die europäischen Intellektüllen gefeirt, den Messias, “Yes we can!” wurde sogar zur Steilvorlage des merkelistischen “Wir schaffen das!” und aller Jubel war groß. Fazit? Hauptsache ein “Farbiger” wurde Präsident, historische Momente können schon mal was kosten und die Rechnung zahlt eh nur der Rest der Welt…

  2. Reini

    … EU, der Dilettant,… würde jetzt am ersten Blick keinen Unterschied erkennen,… außer in der Person,…

  3. aneagle

    Wer miterleben durfte, was unter dem Slogan “Yes we can” weltweit versäumt und/oder angerichtet wurde und jetzt auf den Slogan “Wir schaffen das” hört, dem ist bei bestem Willen nicht mehr zu helfen.

  4. Thomas F.

    In Wahrheit hat Obama in seinen zwölf Jahren so gut wie nichts ‘in die Hand genommen’ sondern sich lieber auf schöne und großmütige Worte beschränkt. Dafür wurde er ja auch gewählt. Er traut sich im Grunde nichts so recht anzufassen, denn dann könnte etwas schief gehen. Und es ist wohl mittlerweile auch besser für das Land und die Welt wenn dieser Blödmann die Finger von allen Angelegenheiten lässt. Soll sich lieber aufs Klo zurückziehen…

  5. Rennziege

    Schon vor Barack ‏حسين‎ Obamas erster Kandidatur und Wahl, samt speichelleckender Vergöttlichung durch alle europäischen Medien, gab es hier Poster, die seine Talente als hoffnungslos überschätzt erkannten. Ich glaube aber nicht, schon damals aktiv das Maul aufgemacht zu haben.
    Die bewährte Chicago-Mafia hielt dem städtischen Sozialarbeiter (seiner einzigen Berufserfahrung; sein Abschluss an der Harvard Law School war eine Bonus der affirmative action, die Farbige privilegiert und gnädig benotet) den Steigbügel. Für die Democrats war er das kleinere Übel als Hillary Clinton, die ihrerseits dem anrüchigen, aber vielseitig verbandelten Clan ihres fröhlich fremdgehenden Ehemanns angehört und jetzt abermals ihren zerknitterten Hut in den Ring geworfen hat.
    Die Gute, als Außenministerin eine totale und rechtsbrechende Nullnummer, wird’s auch diesmal nicht schaffen. Bernie Sanders ist jünger und lebendiger. Auf republikanischer Seite ist “The Donald”, auch nicht gerade ein Teenie, noch nicht ganz am Ziel. Doch seine spontane und erfrischende, politisch völlig unkorrekte Art könnte ihn in den Vorwahlen gegen seine schwachen innerparteilichen Gegner bestehen lassen. Außerdem pfeift er auf Redenschreiber, spin doctors und Teleprompter; er ist einfach er selbst; es ist ihm conchita, ob und wo er aneckt, und das ist in der US-Landschaft völlig ungewohnt.
    Falls Trump der republikanische Kandidat wird, können ihn nur die demographisch allmählich übermächtigen Latinos stoppen. Der Rest der Amis — primär, eh klar: die Mittelwest- und Südstaatler — werden ihm mehr vertrauen als vormals dem butterweichen John McCain.

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