Obama läßt die EU links liegen

Von | 28. September 2013

“….Das ist Realpolitik: Die Amerikaner ignorieren die Forderung der Brüsseler Spitzen, der EU Aufklärung über die Tätigkeit der Geheimdienste zu gewähren. Kommissarin Malmström droht mit der Aufkündigung von Vereinbarungen. Dies dürfte Präsident Barack Obama den kalten Angstschweiß auf die Stirne treiben…” (DWN)

2 Gedanken zu „Obama läßt die EU links liegen

  1. Rennziege

    Dass die EU außenpolitisch seit jeher als quantité négligeable betrachtet wird, ist nix Neues, und unter Brüsseler Spitzen versteht die Welt nie und nimmer EU-Apparatschiks, sondern textile Verzierungen. Daran ändern auch die knallrote Lady Ashton (offzieller Titel, geradezu ehrfurchterweckend: High Representative of the Union for Foreign Affairs and Security Policy) und ihre an den besten und teuersten Adressen des Erdballs wirkenden, wohlbestallten 7.000 “Diplomaten” nichts.
    Und der Messias hat zur Zeit beide Hände voll zu tun, damit ihm sein Lebenswerk Obamacare (unbezahlbar, entmündigend und kontraproduktiv wie alle sozialistischen Segnungen) nicht unterm Allerwertesten weggezogen wird.

  2. Reinhard

    Als Obama gewählt wurde und sich die europäischen Selbstbeglücker tränenreich vor Freude in den Armen lagen, verhallte meine Aussage, Obama wäre amerikanischer Präsident und würde sich wie alle seine Vorgänger ausschließlich und ohne jede noch so mikroskopische Ausnahme für die USA, US-amerikanische Staatsbürger und die Interessen des ihn sponsernden Flügels der US-Wirtschaft interesseiren und im Zweifelsfall die EU und ihr dauerndes nabelbeschauendes Getöse ignorieren, irgendwo in den Tiefen eines Internetforums. Solche Meinungen waren ja kontraproduktiv, realitätsverweigernd und latent rassistisch.
    Es ist mir ein inneres Fußbad, jetzt zu sagen: “Seht Ihr, ich habe es doch gesagt!”
    Auch wenn das wieder irgendwo in einem Internetforum versinkt…

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