Obamas Steuererklärung

Von | 15. April 2013

“…US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle haben im vergangenen Jahr rund 600.000 Dollar (458.000 Euro) verdient. Das waren etwa 190.000 Dollar weniger als im Jahr davor, wie aus der am Freitag veröffentlichten Steuererklärung des Präsidenten hervorgeht…” (Format)

9 Gedanken zu „Obamas Steuererklärung

  1. Ludwig Reiners

    Wenn ein arbeitender Bürger keine Steuern mehr zahlen würde, hätte er netto wie Brutto das gleiche Geld. Der Beamte hätte dann gar kein Geld mehr, denn er wird aus Steuergeldern bezahlt.

  2. Suwarin

    Wenn der Herr Obama der Meinung ist, zu wenig Steuern zu zahlen, dann soll er dem Fiskus eben mehr geben, der wird das nicht ablehnen.

  3. menschmaschine

    glücklicherweise verdient unser bundesheinzi 320.000 euro. das finde ich für die enorme verantwortung, die er hat, völlig gerechtfertigt. kuchen anschneiden, hände schütteln oder freundschaftsbriefe nach nordkorea schreiben ist schon mächtig anstrengend, das kann nicht jeder.

  4. Karli

    Wenn Sie wenigstens sagen würden, was Sie damit aussagen wollen?
    Was soll also diese Info?
    Im übrigen ist der Job des amerikanischen Präsidenten etwas verantwortungsvoller und mühsamer als so mancher in der Privatwirtschaft, die ähnliches verdienen.

  5. Reinhard

    Es gibt Politiker auf dieser Welt, deren Bezüge sinken?

    Da fragt sich der gelernte Österreicher und EU-ropäer: Ja geht das denn überhaupt?
    Steht dem armen Herrn Obama denn keine zweijährige Vorrückung zu? Beschließt das amerikanische Parlament keine regelmäßigen “Bezügeharmonisierungen” nach oben, nebst fettem Anheben der eigenen Abgeordnetendiäten? Hat der arme Herr Obama denn kein Anrecht auf Sondervergütungen, kein wohl erworbenes Recht auf steigende Bezüge Rest seines Lebens?

    Da sieht man es wieder, wo der kaltschnäuzige Neoliberalismus hinführt. Der reale Kaufkraftverlust der armen Herrn Obama ist massiv, der Grund kann nur in der brutalen Diskriminierung des Farbigen durch die rassistischen Weißen liegen; wo sind die Gewerkschaften und Antidiskriminierungsvereine, wieso geht in Amerika niemand gegen diese himmelschreiende Ungerechtigkeit auf die Straße? Wo sind seine glühenden Anhänger, denen er in messianischer Hingabe das Paradies auf Erden zu richten bemüht ist? Der sozail kalte Undank der neoliberalen Gesellschaft kann kaum brutaler zu Tage treten; würde das dem schneidigen Kim passieren, würden nächsten Tags Millionen seines Volkes zu einer Parade der Liebe vor seinem Führerbunker aufmarschieren, ihre Zahnkronen für ihn einschmelzen und die letzten Reiskörner ihrer vor Hunger schreienden Kinder spenden!

    Da sieht man, wo das profitorientierte menschenverachtende System des US-imperialistischen Neoliberalismus hinführt. Im Kommunismus hat wenigstens die Elite genug zu Fressen, im Kapitalismus greift die Armut bis in die höchsten Kreise.

    Ein Präsident verliert ein Viertel seiner Einkünfte und die Welt schaut zu.
    Ich bin fassungslos wie eine kaputte Glühbi…, ich meine natürlich Energiesparlampe.

  6. Samtpfote

    @Reinhard
    Der herr Obama sollte bwi der Gemein de Wien anheuern, da gäbe es viel zu holenb. So z.b.:

    WIEN IST ANDERS… oder
    Ist der Wortstamm für das Wort „Zulagen“ zulangen?

    Dass die Wiener Gemeindebediensteten permanent am Hungertuch nagen, ist eine uns bisher verschwiegene Tatsache. Anders ist es nicht zu erklären, dass auf gefühlten 1000 Seiten über 10.000 verschiedene Zulagen aufgelistet sind in deren Genuss Wiener Gemeindebedienstete kommen. (http://www.zulagen.at/source/Nebengebuehren.pdf)

    Einige Gustostückerln, die sich sicherlich am Gehaltszettel wunderschön ausmachen, seien hier – ohne auch nur annähernd einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen – angeführt.

    So ist uns bisher gänzlich verschwiegen worden, dass im Zeitalter von Zentralheizungen und Fernwärme Wien, Heizzulagen für die Bedienung von Kohleöfen, Gasöfen oder ähnlicher Heizvorrichtungen gewährt werden, wobei – natürlich möchte man fasst sagen – zwischen Öfen die mit Aufzug und solche die ohne Aufzug erreichbar sind, unterschieden wird. Ich nehme an, das Einschalten eines Elektrostrahlers fällt darunter.
    In Euro: 12,78 p.m. oder täglich pro Ofen Euro 0,42 mit Aufzug
    In Euro: 16,37 p.m. oder täglich pro Ofen Euro 0,55 ohne Aufzug

    Zahlen Sie eigentlich Ihrer Frau für das Reinigen von Oberlichten einen angemessenen Obulus? Wenn nicht, dann nehmen Sie sich ein Beispiel an der Gemeinde Wien. Um jeden Verdacht der Manipulation zu vermeiden, hier der exakte Wortlaut:
    Gefahrenzulage für das bei Fensterreinigungsarbeiten notwendige Aus- und Einhängen der Oberlichten sowie für die Reinigung der Oberlichten, soweit dies freistehend auf Leitern durchzuführen ist. Euro 0.58 (pro Fenster?)

    Ein weiterer Tipp für all jene, die in der Privatwirtschaft mit Computern arbeiten. Bei Ihrer nächsten Gehaltverhandlung würde ich auf den Erlass mit der Beilage: „Sonderzulagen Beilage C/MA 4 – Ref. 2 und Ref. 8“ verweisen. Demnach stehen all jenen, die vorwiegend Bildschirmarbeiten verrichten, zur Abdeckung der damit verbundenen Erschwernisse pro Arbeitstag von Euro 3,38 bis zu Euro 9,67 zu. Ihr Chef wird sicherlich Verständnis für Ihre Forderungen haben.

    Dass man nicht nur ganze Gruppen, sondern auch für eine einzelne Person ein Sonderzulage festschreibt, sollte uns mittlerweile nicht mehr überraschen.
    So bekommt:… eine (1) Bedienerin der MA 45 auf die Dauer der Bauarbeiten betreffend das Vorhaben „Der Neue Wienfluss“, sowie andere mit Aufräumarbeiten betraute Gemeindebedienstete, wörtlich: zur Abgeltung der mit ihrer Tätigkeit verbundenen besonderen Verschmutzung, monatlich Kz. 834701 27,22 EUR .
    Ich empfehle Ihnen, diesen Passus nicht Ihrer Frau zu zeigen. Allerdings gibt es angeblich schon slowakische Übersetzungen. Achten Sie also bei den nächsten Tarifverhandlungen mit Ihrer Putzfrau auf diesen Umstand.

    Dass Kameraleute und Fotografen einen extrem gefährlichen Job haben, wissen wir ja seit Ed Moschitz. Dass diese aber auch einer Infektionsgefahr unterliegen – seien wir ehrlich wer hätte das gedacht? – überrascht wahrscheinlich sogar die Zulagenempfänger!
    So bekommen „ die Bediensteten der MA 13 – Media Wien, die als Fotografen oder Kameraleute“ tätig sind, …. zur Abgeltung der mit der Dienstleistung verbundenen Infektionsgefahr (Gefährdung) monatlich Kz. 801401 72,27 EUR.

    Zum Schluss noch eine Zulage – ich nehme an Ihre Überraschung hält sich mittlerweile in Grenzen – die das Bedienen eines Mobiltelefons in klingende Münze verwandelt:
    Entschädigung … für die in der Zentrale … tätigen Sanitätsgehilfen, die Geräte der Datenfernübertragung bedienen, zur Abgeltung der qualifizierten Tätigkeit … bedingten Erschwernisse Euro 0,62 pro Geschäftsfall.

    Übrigens, wussten Sie, dass Österreich an Subventionen jährlich 5,4% des BIP ausgibt? Doppelt so viel wie der EU-Durchschnitt! Spitzenreiter ist der Bund mit 9 Mrd. 3,3 Mrd entfallen auf die Länder mit Wien an der Spitze. Die Gemeinden holen aber mit 2,8 Mrd. bereits deutlich auf. Auf den Zieleinlauf – vulgo Pleite – darf gewettet werden. http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/oesterreich-vergibt-eu-weit-die-meisten-subventionen-410700/index.do

    Na ja, wenn schon nicht bei tüchtigen Politiker, so sind wir wenigstens dabei Spitze!

    Graf Berge von Grips

  7. Samtpfote

    @Samtpfote
    Der Herr Obama sollte bei der Gemeinde Wien anheuern, da gäbe es viel zu holen. So z.b.:

    sollte es heissen. Sorry.
    Na ja, das Eigenleben meines Apple… 🙂

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