Obdachlosigkeit hat (vielleicht) nichts mit Armut zu tun

“……Obdachlose haben oft neurologische Probleme. Lange blieb die Frage nach Ursache und Wirkung offen. Nun zeigt eine neue Studie: In vielen Fällen ist offenbar ein Hirntrauma der Grund dafür, dass Menschen auf der Straße leben…” (“Spiegel, hier)

18 comments

  1. Rado

    Obdachlosigkeit hat gelegentlich auch mit organisierter Kriminalität zu tun, wie man in Salzburg gelegentlich beobachten kann.

  2. Nattl

    So lügt sich die Bobolinke die Realität zusammen. Klar, beim Cafelatte-Schlürfen im angesagten Biofairtradequeeronly-Bobocafe mag der Bobo von Welt keine stinkenden, bettelnden Obdachlosen sehen sondern lieber den Blick freihaben auf den knackigen, neuen Kellner.

  3. Thomas Holzer

    “Viele der Kopfverletzungen resultieren aber auch aus Alltagsrisiken wie Sport (44 Prozent der Betroffenen) oder Verkehr (42 Prozent).”

    Da eröffnet sich ein neues Betätigungsfeld für “unsere” Politikerdarsteller: Sportverbote und Abschaffung des Verkehrs; und die Anzahl der Obdachlosen wird drastisch reduziert! 😉

  4. Christian Peter

    Selbstverständlich hat Obdachlosigkeit nichts mit Armut zu tun, schließlich hat jeder Bürger Anspruch auf Grundversorgung in nicht unerheblicher Höhe.

  5. Mona Rieboldt

    Die meisten Obdachlosen sind psychisch krank und haben ein Suchtproblem. Mancher wird auch durch Ereignisse wie Scheidung etc., mit denen er nicht fertig wird, zum Obdachlosen. Das hat mit Hirntrauma nichts zu tun.

  6. Christian Peter

    @mona riebold

    ‘die meisten Obdachlosen sind psychisch krank’

    da ist etwas dran. Die fühlen sich wohl in ihrer Opferrolle und ergötzen sich daran, Gestank zu verbreiten und bemitleidet zu werden.

  7. gms

    Mona Rieboldt,

    “Die meisten Obdachlosen sind psychisch krank und haben ein Suchtproblem.”

    D’accord. Die im Artikel genannten Ursachen hierfür sind, wenn auch nicht monokausal, so doch zumindest recht stimmig (Häufung bei Militärveteranen, Gewalt in der Kindheit). Selbst dann, wenn sich die These eines SHTs als unbegründet herausstellt, so finde ich begrüßenswert, wenn die Forschung sich dieses Themas annimmt.

  8. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    “da ist etwas dran. Die fühlen sich wohl in ihrer Opferrolle und ergötzen sich daran, Gestank zu verbreiten und bemitleidet zu werden.”

    Verzeihung, aber geht’s noch etwas primitiver, oberflächlicher und beleidigender?!

  9. S.M.

    @ all

    Sie können tun und lassen, was Sie wollen. @Peter ist einfach nur ein Troll, noch nicht aufgefallen? Er hat keine strikte Linie, sondern schreibt irgendwelche Kommentare, die uns nachäffen, oder bloßstellen sollen. Keine Ahnung, wer ihn bezahlt, aber ernst zu nehmen ist er nicht. Je eher er ignoriert wird, umso schneller ist er weg. Wundern Sie sich dann aber nicht, wenn bald ein neues Pseudonym auftaucht.

    Ad rem: es ist interessant, dass so viele vor der Obdachlosigkeit offenbar ein SHT hatten. Mich würde aber interessieren, wieviele Menschen generell ein SHT haben, ohne es zu merken. Wenn die Dunkelziffer recht hoch ist, dann besteht wiederum keine Kausalität zwischen SHT und Obdachlosigkeit.

    Leider wird auch viel zu wenig darauf eingegangen, inwiefern die Psyche von einem SHT beeinflusst wird und ob nicht umgekehrt psychische Ereignisse ein SHT auslösen können. Ein spannendes Feld, das vom Spiegel leider wieder einmal nur einseitig und höchst unwissenschaftlich aufgelegt wird.

  10. gms

    S.M.,

    “Leider wird auch viel zu wenig darauf eingegangen, inwiefern die Psyche von einem SHT beeinflusst wird und ob nicht umgekehrt psychische Ereignisse ein SHT auslösen können.”

    Fraglos können psychische (=nicht physische) Ereignisse traumatisieren. Der Begriff SHT jedoch bezieht sich meines Wissens auf pysikalische Aspekte (-> Schädel -> Hirn).

  11. S.M.

    @gms

    Genau das meine ich ja. Es gibt einige Theorien, die besagen, dass psychische Traumata auch physische Auswirkungen haben können.

  12. KClemens

    In dem Artikel steht aber nichts davon, daß die Obdachlosen, das Trauma vor der Obdachlosigkeit erlitten hätten.
    Tatsächlich wird “nur” darüber berichtet, daß bei Obdachlosen gehäuft eines oder mehrere SHTs nachgewiesen wurden.

    Die können aber durchaus auch “nur” während der Obdachlosigkeit erlitten worden sein.
    Das ganze hört sich wieder nach der bereits bekannten Kausaltität/Korrelationsdiskrepanz an.

  13. KClemens

    Edit:
    In dem Artikel steht aber nichts davon, daß die Obdachlosen, das Trauma vor der Obdachlosigkeit erlitten hätten. Das allerdings suggeriert die Einleitung des Artikels und stellt somit schon gleich eine Verbindung her, die tatsächlich nicht gesichert ist.

    Tatsächlich wird “nur” darüber berichtet, daß bei Obdachlosen gehäuft eines oder mehrere SHTs nachgewiesen wurden. Die können aber durchaus auch “nur” während der Obdachlosigkeit erlitten worden sein.

    Das ganze hört sich wieder nach der bereits bekannten Kausaltität/Korrelationsdiskrepanz an.

  14. Christian Peter

    @S.M.

    machen Sie sich nicht wichtig. Sind Sie nicht der, der vorgibt Jurist zu sein, tatsächlich aber nur durch Absonderung wirren Gefasels auffällt ?

  15. Rennziege

    27. April 2014 – 16:53 Christian Peter
    Issja gut, Meister Peter. Und jetzt wieder zurück ins Körbchen! Dort hat Ihr Pfleger die gewohnte Handvoll Frolic und 2 Valium bereitgelegt wie an jedem Tag.

  16. Christian Peter

    @thomas holzer

    ‘geht es noch primitiver’

    Sie werden es nicht glauben : Mein Mitgefühl für Menschen (??), die in einem der reichsten Länder der Erde nicht willens sind, die elementarsten menschlichen Grundbedürfnisse zu befriedigen, hält sich in Grenzen. Breitet sich Gutmenschentum nun auch auf ortneronline aus ?

  17. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Eine etwas weniger selbstherrliche und weniger beleidigende Sprache einzufordern, hat nichts mit “Gutmenschentum” zu sein; sondern ist eine Selbstverständlichkeit; zumindest habe ich dies in meiner “Kinderstube” gelernt.

  18. Christian Peter

    @thomas holzer

    Ihr Verhalten ist als ‘übertrieben moralisierend’ ein klassisches Beispiel von ‘Gutmenschentum’ – informieren Sie sich, bevor Sie Begriffe verwenden, deren Bedeutung Sie nicht kennen.

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