Ökologisch korrekter Massenmord

“By 2002, Golden Rice was technically ready to go. Animal testing had found no health risks. Syngenta, which had figured out how to insert the Vitamin A-producing gene from carrots into rice, had handed all financial interests over to a non-profit organization, so there would be no resistance to the life-saving technology from GMO opponents who resist genetic modification because big biotech companies profit from it. Except for the regulatory approval process, Golden Rice was ready to start saving millions of lives and preventing tens of millions of cases of blindness in people around the world who suffer from Vitamin A deficiency.
It’s still not in use anywhere, however, because of the opposition to GM technology. Now two agricultural economists, one from the Technical University of Munich, the other from the University of California, Berkeley, have quantified the price of that opposition, in human health, and the numbers are truly frightening…..” (hier)

7 comments

  1. Reinhard

    Aber es geht doch um’s PRINZIP!
    Da sind ein paar Millionen Tote doch egal. Die sterben eben für die gute Sache, als Märtyrer gewissermaßen. Solange man selbst nicht in Gefahr ist und nach der Anti-Genreis-Demo die Truppe noch auf einen Veggie-Burger und eine Cola-light beim Schachtelwirt einfällt, kommt es auf die paar Pechvögel auch nicht an.
    Und morgen verfassen wir bei fetten Bio-Pommes und Tofuwürstel vom Grill eine online-Petition gegen den Hunger auf der Welt.
    Ach ja, das Leben als Öko-Aktivist und Gutmensch ist schön. Man kann so viel Gutes tun und gegen die Reichen kämpfen und für die Armen und so. Und wenn die Reichen den Armen genug Geld geben, können die sich auch genug Karotten kaufen. Wo die herkommen sollen?
    Na aus dem Bioladen, woher denn sonst?

  2. Wettbewerber

    Das Problem des “Hungers auf der Welt” ist bestimmt nicht, dass es an zweifelhaft konstruierten “Lebensmitteln” mangelt und nivht genug undurchsichtige NGO’s gegründet werden, die angeblich unabhängig von allem und jedem sind, der ein echtes wirtschaftliches Interesse an der Etablierung diesen “zweifelhaft konstrueirten Lebensmitteln” hat. Sondern, dass gerade in “unterentwickelten” Ländern eine kleine Clique von machtbesessenen Misantropen die eigene Bevölkerung vom freien Handel gewaltsam fernhält, um so deren Abhängigkeit zu perpetuieren.

    Wem die Versorgung dieser Menschen mit Vitamin A oder was auch immer ein Anliegen ist, solte sich vor Ort einmal ein Bild machen. Das letzte, was diese Menschen brauchen, ist genetisch manipuliertes und von staatlich-verbandelten Großkonzernen kontrolliertes Saatgut.

  3. Christian Weiss

    “Das letzte, was diese Menschen brauchen, ist genetisch manipuliertes und von staatlich-verbandelten Großkonzernen kontrolliertes Saatgut.”

    1. Wird Golden Rice nicht von staatlich-verbandelten Grosskonzernen kontrolliert.
    2. Brauchen wir Menschen unbedingt genetisch manipulierte Nahrungsmittel, egal ob diese genetische Manipulation konventionell oder über Gentechnik stattfindet. Die wildlebenden Ursprungssorten bringen nämlich keinen vernünftigen Ertrag.

  4. Plan B

    Christian Weiss

    Völlig richtig. Ohne den manipulativen Eingriff in die Beschaffenheit unserer Lebensmittel (Mittel zum Überleben), wäre die heutige Lebenserwartung noch auf dem Stand des Mittelalters.

    Denn: Die Natur ist der größte Serienkiller

  5. gms

    Plan B,

    “Die Natur ist der größte Serienkiller”

    Für Ökobewegte ist dies weniger ein Bug, denn eingedenk unzähliger Fußabdrücke auf Mutter Gaias Antlitz vielmehr ein Feature. Die ganze Fortschritts- und Technikfeindlichkeit läßt sich verlustfrei auf die These zurückführen, noch mehr Menschen in Gesundheit und Wohlstand würden durch ihre bloße Existenz und den damit einhergehenden Konsum die gesamte Menscheit in naher Zukunft aus der Evolution kicken.

    Wie umsichtig ist es daher doch seitens der Giftgrünen, das eine oder andere Leid hier und da herbeizuführen und mit absurd verkorksten Begründungen zu stützen, wenn dadurch doch langfristig die gesamte Menschheit vor dem Chaos bewahrt werden kann? Auch wenn es sich daher um Einfaltspinsel handelt, um anmaßende Demiurgen mit dem Verstand von Dreijährigen und dem Eifer von Duracellhasen auf Koks, so kann man ihnen doch nicht in Abrede stellen, sie würden es doch nur ausnahmslos gut meinen.

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