Ökonom Sinn: “Frau Merkel muss ihre Meinung ändern”

Von | 22. März 2016

“……Man kann angesichts der Einkommensunterschiede in der Welt nicht alle Menschen aufnehmen, die kommen wollen. Man sollte akzeptieren, dass die hier lebenden Menschen Eigentum an den öffentlichen Gütern ihres Staates haben. Ich denke an die Infrastruktur, den freien Zugang zu Behörden, zum Rechtssystem, zur Polizei, zum Bildungswesen. Eine Gesellschaft ohne Eigentumsrechte kann nicht funktionieren. Viele tun so, als verlange eine offene Gesellschaft offene Grenzen. Das ist pure Semantik, die im Kern unsinnig ist. Nur wenn Grenzen kontrolliert und Eigentumsrechte am staatlichen Vermögen gesichert sind, ist ein friedliches Zusammenleben der Völker möglich….” (hier)

11 Gedanken zu „Ökonom Sinn: “Frau Merkel muss ihre Meinung ändern”

  1. Gerald Steinbach

    Das wird sie nicht machen, ein faymann ist da schon anders geschnitzt, der ist wandlungsfähig wie ein Chamäleon

  2. Lisa

    in ganz kleinen Andeutungen und Schrittchen ändert Frau Merkel ja ihre Meinung. Es braucht eben auch Mut, von einer bislang vertretenen Meinung abzuweichen, da einige das höhnisch als Gesichtsverlust und Windfahnenhaltung sehen, weil sie nur die groben Umrisse eines Problems kennen und sich cniht mit den kniffligen Einzelproblemen abgeben müssen. Ansonsten ein lesens- und bedenkenswerter Artikel. Vorallem die FRage des Mindestlohns müsste überdacht werden: den betreibseigenen Mindestlohn sollte man doch den Firman überlassen, denn sie wissen am besten, welche Qualifikationen ihnen wieviel Geldwert ist. So könnten Migranten nur schon durch die fehlenden Sprachkompetenzen weniger als ebenso unqualifizierte Einheimische bekommen.(Ja, Meritokratie hat meine Sympathie…) Und wenns sie erfahren (sind ja alle venetzt!) dass die Löhne in D ziemlich niedrig und die Lebenshaltungskosten hoch sind, wird sich manch einer überlegen, ob er nicht doch lieber seinem eigenen Land hilft. Die Lebenshaltungskosten schrecken zB in der CH – nebst der relativ schnellen Bearbeitung der Gesuche – viele Flüchtlinge ab.

  3. Fragolin

    @Lisa

    Merkel hat, wenn es ihr gerade passte oder neue Anweisungen kamen, noch jedes Mal auf ihr Gesicht gepfiffen und eine Kehrtwende hingelegt, dass die Pirhouette einer Eistänzerin dagegen wie ein Lehrbeispiel in Statik wirkte. Ihr Vertrauen in diese Marionette in allen Ehren, aber im Falle der Invasion hat Frau Merkel keine Meinung sondern erfüllt ihre Aufgabe. Ihre Performance wird schlechter, der Druck ermüdet, sie muss gegen ihr eigenes Ensemble spielen, aber sie zieht das durch und tut etwas anderes erst dann, wenn die Regie ihr freie Hand lässt oder andere Anweisungen erteilt.

    Und zu H.W.Sinn – auf den haben deutsche Politiker noch nie gehört. Er wurde ab und zu im TV eingeblendet, weil er so einen lustigen Bart hat und so kauzig daherredet, als hätte er Ahnung – aber dass er wirklich Ahnung haben könnte, ist an den Teflongehirnen der Marionetten abgeperlt wie Regen am Lotus. Wenn Mrkel auch nur einmal auf Sinn hören würde, dann wäre das die größte Wende in ihrem ganzen politischen Leben.

  4. Gerald Steinbach

    Das die Merkel Standfestigkeit bewiesen hat, ist ja nicht nur in der flüchtlingsfrage zu sehen, auch in der Griechenlandkrise wo sie diesen failed state mit allen Mittel im Euro behalten will/wollte und dies auch schaffte(wir schaffen das), allerdings sind die Folgen unabsehbar für den europäischen Steuerzahler, der dies mit gigantischen finanziellen Mitteln stemmen musste und noch weiter stemmen wird muss, dazu bedurfte es natürlich einen Leitzinssatz von null, der dann wiederum mitvoller Härte den Sparer trifft

  5. Reini

    06.09.2015 … “Ungarn rief Österreich und Deutschland auf, die Grenzen dicht zu machen. Die beiden Länder sollten ihre Grenzen schließen und “klar sagen”, dass keine weiteren Flüchtlinge mehr aufgenommen werden, denn ansonsten würden weiterhin “mehrere Millionen” Menschen nach Europa kommen, erklärte der ungarische Regierungschef Viktor Orban am Sonntagabend in der “Zeit im Bild” des ORF-Fernsehens.” …

    … Herr Faymann und Herr Häupl hatten schon eine ungarische Erscheinung,… Frau Merkel schmeckt das Gulasch noch immer nicht!!

  6. Reini

    noch eins,…
    19.11.2015 …
    “Gemeinsam haben Österreichs Bundeskanzler Werner Fayman und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ihre Flüchtlingspolitik gegen Kritiker verteidigt. Laut Faymann habe es angesichts der steigenden Zahl von Flüchtlingen in den Grenzen “nur eine Möglichkeit” gegeben: “Das Leben und die Versorgung der Menschen” zu gewährleisten. Die Forderungen nach einer Schließung der Grenzen dagegen löse das Problem nicht, sagte Faymann bei einem gemeinsamen Auftritt mit Merkel vor Journalisten.”

  7. Thomas Holzer

    Mit Vernunft, Logik und klarem Denken ist dieser Frau nicht beizukommen, leider

  8. sokrates

    Von einer kommunistisch gepraegren Befehlsempfaengerin kann man nicht erwarten dass Sie denkt!

  9. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Wie auch? Das Handeln einer Darstellerin wird vom Drehbuch bestimmt; weder von ihr selbst noch vom Publikum.

  10. mariuslupus

    @Lisa
    Merkel ändert nicht ihre Meinung. Der bisherige Weg quer durch die Parteien bis ganz nach Links, war bis jetzt ein voller Erfolg.
    Apropos, die Schweiz hat mit der Ablehnung der SVP Ausschaffungsinitiative eine historiche Chance vergeben. Die Annahme der Initiative hätte eine Signalwirkung, auch für andere europäische Staaten gehabt. Aber auch die Schweizer sind gegen die anhaltende Gehirnwäsche des SRF, Tages Anzeiger und so weiter, etc. nicht immun

  11. Lisa

    @mariuslupus: die Ausschaffungsinitiative war übertrieben – genau wie das Minrettverbot. Letzteres wäre nur sochn an dern Bauverordnungen gescheitert, und ersteres war unnötig, weil die Ausschaffungsgesetze bereits exisiteren und eine Verschärfung zu rechtlichen Problemen geführt hätte: nur schon bei -geschwindigkwitsübertretungen als Ausländer ausgeschaftt zu werden,während der inländer n ciht mal bei Mord des ALndes verweisen wird – das ist Rechtsungleichheit. Viele haben bei ihrer Ja-Stimme übrigens gar nciht genau gewusst, was sie da befürworteten. Zusammengefasst dachten sie etwa: es sind zu viele Ausländer da, und viele auch kriminell, ich habe Angst, also: “raus damit!”. Ein Durchlesen der Abstimmungsvorlage erübrigt sich für solche Leute, zumal siejeweils in einer Sprache abgefasst sind, die mindestens eine Matura verlangt…

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