Österreich auf griechischem Wirtschafts-Kurs

Von | 23. Oktober 2015

“Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsuniversität Wien zeichnet ein düsteres Bild der österreichischen Wirtschaft. Der Standort Österreich verliere seit 2007 an Wettbewerbsfähigkeit. Aber die Krise sei hausgemacht, keine Folge von schwächelnder Konjunktur, heißt es dort.” (hier)

11 Gedanken zu „Österreich auf griechischem Wirtschafts-Kurs

  1. Reini

    da braucht man nur die Nachrichten hören, wie viele große Firmen zusperren!!! …aber die Lohnnebenkosten kann man nicht senken, sonst kommt noch zum Ausgabenproblem ein Einnahmenproblem!!!!

  2. Thomas Holzer

    Aber jetzt kommen die “Flüchtlinge”, und mit ihnen der Aufschwung 😉

  3. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Sehe ich auch so. Unter den zehntausenden hochqualifizierten Fachkräften und Akademikern werden ja wohl ein paar Hundert Menschen mit ausgeprägtem Unternehmergeist sein, die hier Firmen gründen und für Wohlstand und Aufschwung sorgen.
    Und wenn man bei den Qualitätsprodukten “made in Styria” draufpappt, muss man nur noch das “t” wegrubbeln und kann die Ware auch im arabischen Raum locker verticken…

  4. elfenzauberin

    Die Diagnose ist allen Menschen, die nur einen Hauch einer Ahnung von Wirtschaft haben, längst klar. Die Frage ist aber, wie und auf welche Weise mit der derzeitigen politischen Konstellation eine Rückkehr auf den Pfad der Tugend bewerkstelligt werden kann, oder ob das mit unseren Politkasperln überhaupt möglich ist.

    Die Frage läuft für mich darauf hinaus, ob erst ein Totalcrash notwendig ist, damit etwas Neues und Besseres entsteht, als das, was wir momentan haben.

  5. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Vor allem, wenn man bedenkt, welche innovative Ideen, umsetzungsfertige neue Produkte all diese “Flüchtlinge” mitbringen.
    Also: “Wir schaffen das” 😉

  6. Passant

    Was wir hauptsächlich noch exportieren sind ganze Produktions- und Dienstleistungszweige an günstigere Standorte, mittlerweile auch noch das qualifizierte Personal dazu.

  7. Menschmaschine

    @ elfenzauberin

    Ich bin davon überzeugt, dass in Österrech ein Totalcrash notwendig ist, um dieses verfilzte, korrupte System aus Parteien, Kammern, Bünden, Staatsfernsehen, Seilschaften etc. loszuwerden. Erst bei einem völligen Niederbruch wird jeder, der heute noch “Aber geh, das ist doch alles nur Panikmache” sagt, kapieren, was wirklich los ist. Dann wird es für eine Umkehr zu spät sein, dann wird unser schönes Land durch harte Zeiten gehen. Es ist so unendlich schade, da das alles ja leicht verhindert werden hätte können. Aber der Crash ist notwendig, weil sonst niemand aus dem “Wir sind die Insel der Seligen”-Wahn aufwacht und sich sonst nichts ändern kann.

  8. Reini

    Menschmaschine
    … richtig geschrieben,…. das System kann man nicht ändern, – es ändert sich von selbst! … man kann nicht immer nur Bergaufgehen, es gibt auch eine andere Richtung!

  9. Nattl

    Eine Änderung kann nur durch einen Systemreboot erfolgen. Allerdings neigt die europäische politische “Elite” dazu, diesen dringend notwendigen Reboot durch Konkursverschleppung, Reformverweigerung und hohle Phrasen in die Unendlichkeit zu verschieben. Die Tuchfühlung mit dem Boden wird dadurch aber umso schmerzhafter.

  10. Thomas Holzer

    @Nattl
    Ich denke, da liegen Sie falsch.
    Ein “reboot” fährt doch nur das selbe System nach einem Crash immer wieder hoch 😉
    Reboot ist falsch, neu aufsetzen wäre angesagt

  11. menschmaschine

    @ Nattl, Holzer

    Der Systemniederbruch könnte schneller kommen als gedacht, und zwar durch den Druck, den die Flüchtlingssache aufbaut.

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