Österreich, das Paradies der Rentner

Von | 24. Juni 2014

“Für den Sozialminister, die Gewerkschaften und die Arbeiterkammer kommt jede Kritik am umlagefinanzierten Pensionssystem einer «Majestätsbeleidigung» gleich. Allerdings verschweigen sie, dass bereits 30% der Rentenzahlungen aus dem Staatshaushalt kommen. Wer trotzdem Reformen fordert, wird abgekanzelt. ” (Die NZZ besichtigt das österreichische Pensionssystem)

2 Gedanken zu „Österreich, das Paradies der Rentner

  1. Roman Valent

    ok, wenn die Älteren nicht, anstatt sie dann länger arbeiten können, in der Altersarbeitslosigkeit landen. Ich sehe noch kein großes Umdenken zu einer Änderung der Wirtschaft, vor allem nicht bei Konzernen. Die Theorie muss auch die Praxis kennenlernen;):)

  2. Reinhard

    @Roman Valent

    Was haben die Konzerne damit zu tun? Die haben das Anspruchssystem nicht erfunden. Und auch nicht den Kündigungsschutz für 50+, der dazu führt dass ein Arbeitsloser 45+ keinen Job mehr findet, denn welcher Unternehmer kauft die Katze im Sack ohne Rückgaberecht?

    Nein, das Umlagesystem ist nicht schlecht. Es hat aber einen Haken: Nur das was reinkommt, kann ausbezahlt werden. Das heißt bei sinkenden Einnahmen oder steigender Zahl der Anspruchsberechtigten auch Absinken der ausbezahlten Pension, beginnend bei höheren Ansprüchen und endend bei der Mindestpension, die als Einzige nicht angetastet wird.
    Solange zu Lasten der Jungen Schulden gemacht werden müssen um höhere Pensionen nicht anzutasten, ist das ganze System ein Witz. Aber die Politik müsste die Hosen runterlassen und den Leuten die Wahrheit ins Gesicht sagen: Das System kann nichts auszahlen, was nicht reinkommt und jeder, der sich frühzeitig in die Pension verabschiedet, senkt nicht nur seine Ansprüche, sondern auch die aller anderen.

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