Österreich droht “tiefer Fall”

“…….Angeprangert wird seitens der Neos außerdem, dass die Schuldenquote während der vergangenen vier Jahrzehnte von 15 auf 81 Prozent, die Abgabenquote von 35 auf 45 Prozent und die Arbeitslosenquote von 1,2 auf 7,6 Prozent geklettert sei: “Wir verbrennen den Wohlstand vergangener Jahre in rasender Geschwindigkeit”  (hier)

3 comments

  1. Thomas Holzer

    Österreich droht nicht “tiefer Fall”, Österreich befindet sich bereits im tiefen Fall 😉

  2. Nimbus59

    @ Thomas Holzer:
    Sie meinen wohl: im FREIEN Fall.
    Fragt sich nur, wie hoch wir noch sind und wann der unvermeidliche Aufprall stattfinden wird. Leider!

  3. Fragolin

    @Nimbus59
    Wir arbeiten doch erfolgreich daran, nicht etwa den Fall zu bremsen, sondern den Talboden möglichst schnell zu senken. Das geht noch eine Weile so; die Fallbeschleunigung wird schon dafür sorgen, dass die Geschwindigkeit beim Aufprall für einen Totalschaden reicht.
    Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt. Bisher musste am Ende eines Konjunkturzyklus alles mit Waffengewalt zerschlagen werden, um über einen Neuaufbau zu neuem Wachstum zu gelangen. Doch die neuen Kriege verzichten auf Waffen; sie setzen Finanzinstrumente zur Zerschlagung der Realwirtschaft ein, und wenn die Menschen alles verloren haben wird mit dem Wiederaufbau begonnen, Man muss die Straßen und Brücken nicht zerbomben, zermürben reicht – man betrachte die verfallende Infrastruktur in den westlichen Industriestaaten. Und man vernichtet nicht einmal die wertvolle Arbeitskraft, indem man die Männer auf den Schlachtfeldern opfert, nein, man macht sie nur gefügiger – hohe Arbeitslosigkeit, hohe Verschuldung für Werte, die einem bereits genommen sind aber für die man weiter abzahlen muss, da nimmt man jede Arbeit an, und bringt sie nur zwei Euro die Stunde. Und feiert den wachsenden Wohlstand, wenn es mal drei werden.
    Am härtesten wird es jene treffen, die nie wirklich zu arbeiten gelernt haben, die im Anspruchsdenken erzogen wurden oder die glaubten, ihren Ruhewohlstand auf Kosten der Enkel endlos auffetten zu können.

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