Österreich: Krypto-Fan als Notenbank-Präsident

Von | 23. August 2018

“…Mit Mahrer zieht ein bekennender Fan von Kryptowährungen in die Notenbank ein. Als Wirtschaftsminister wollte Mahrer Österreich zu einem der Top 5 Standorte für ICOs machen, für seine Zeit nach der Politik konnte er sich sogar ein eigenes Krypto-Startup vorstellen (hier im Interview mit Trending Topics). Er war es auch, der regulatorische Sandboxes für FinTechs und Krypto-Startups angeregt hat. Eine solche wurde nun tatsächlich vom Bundesrechenzentrum umgesetzt – etwa das Startup Blockpit testet derzeit eine Integration in Finanz-Online (Trending Topics berichtete). Ob und wie er seine Affinität zu Kryptowährungen und Blockchain bei der Nationalbank einbringen kann und wird, wird sich freilich erst weisen. ….” (weiter hier)

3 Gedanken zu „Österreich: Krypto-Fan als Notenbank-Präsident

  1. Christian Peter

    Postenschacher vom Feinsten : Statt dringend erforderliche Reformen einzuleiten färben ÖVP und FPÖ die Republik wieder einmal um.

  2. Thomas F.

    Die zugrundeliegende Idee einer Kryptowährung ist ja eigentlich die Abschaffung bzw. Umgehung der Zentralbanken. Wenn sich in diese Richtung etwas bewegt, ist das gewiss ein Fortschritt.

  3. Mourawetz

    Wissen hat noch nie geschadet. Knowhow auf dem Gebiet der Blockchain Technology zu haben, ist für den Finanzmarkt höchst interessant, und daher auch für die OeNB. Da wird immer gejammert, dass Vorstände keine Ahnung haben und dann haben sie mal eine, ist es auch nicht recht.
    Den wichtigeren Gouverneurs-Posten bezieht sowieso Holzmann, einer aus dem Attersee-Kreis aus der Vor-Haider-Zeit, der wohl wie Barbara Kolm, die ja auch aufrückt in die OeNB, kein Jünger der Nullzinsenpolitik, des Staatsschuldenmachens und der Bailouts ist. Eine durchaus interessante Frischzellenkur für die OeNB! Vielleicht ändert sich ja mal was durch das neue Gegengewicht zu den Alteingesessenen.
    Von Verteilung der Macht zwischen FP und VP sehe ich nichts. Wäre das so, hätte ja die ÖVP auf den so wichtigen Gouverneurs-Posten nicht verzichten können und einen der ihren, frei von Kompetenz hineinsetzen müssen.

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