Österreich mag keine Liberalen

Von | 15. August 2015

“……Wie geht es eigentlich dem Prestigeprojekt NZZ.at? Kurz: Nicht so gut. Seit Anfang Jahr sind die österreichischen Kollegen mit ihrer Interpretation eines zahlungspflichtigen Newsangebotes im Netz unterwegs. Ursprünglich strebte man im ersten Jahr 10’000 vollzahlende Abos an. Nach einem halben Jahr haben die Macher erst die 1000er-Marke geknackt, damit liegt NZZ.at deutlich unter den Erwartungen. NZZ-CEO Veit Dengler zeigte sich denn auch kürzlich an einem Mitarbeiterevent unzufrieden, Zahlen nannte er aber nicht…..” (hier, Ergänzung  hier)

7 Gedanken zu „Österreich mag keine Liberalen

  1. Mourawetz

    am Anfang habe ich geglaubt es kommt eine Print-Ausgabe. Dann kam ich dahinter, es war immer nur eine digitale Version vorgesehen. Nun lese ich im Link zum Tagesanzeiger, es gibt doch eine Freitags-Ausgabe.

    Bei der NZZ fehlt mir der Durchblick.

  2. Mario Wolf

    Sehr geehrter Herr Unterberger
    Dass es Österreich um die liberale Wetlanschaung schlecht steht ist eine Tatsache. Liberal zu sein bedeutet zuerst selbstverantwortlich zu denken und handeln. Aber dass ist sehr, sehr schwer.Die Staatsgläubigkeit und die Abhängigkeit von Zuwendungen von oben ist doch viel viel schöner.
    Leider kann ich ihre Meinung die NZZ betreffend nicht teilen. Die NZZ lebt von ihrer langsam verbleichenden Gloria als liberale Zeitung. Habe die NZZ seit cca 20 Jahren aboniert(seit 30 Jahren in der Schweiz). In den letzten Jahren hat die NZZ zunehmend an Profil verloren, ist beliebig geworden. Die NZZ ist auch ein Organ der linken Strömungen in der Schweiz geworden. Die Durchsicht der letzten Jahrgänge beweisst es. Ausserdem hat sich die NZZ von dem Prinzip der Trennung von Nachricht und Meinung schon längst verabschiedet. Bereits die Überschriften versuchen zu indoktrinieren und fast ausschliesslich in eine Richtung, nach links. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Obrigkeit in Bern findet nicht statt.

  3. Christian Ortner

    @wolf: Warum adressieren Sie das an Herrn Unterberger?

  4. Christian Peter

    Die Zahlen anderer Zeitungen werden kaum besser aussehen, denn der klassische Printjournalismus ist ein Auslaufmodell. Auch andere Zeitungen scheiterten bislang, ihr Geschäftsmodell auf den digitalen Bereich zu verlagern.

  5. cmh

    Wie ich sehe bin ich nicht der einzige, der sich vergeblich eine Printausgabe der NZZ für Österreich erhoffte. Aus der WErbung für die Nzz festzustellen ist nicht so ohne weiteres möglich. Dafür krallen sie sich sofort (und genauso meine ich es) die Kohle.

    Und dann noch der Inhalt, der nur aus linker Lyrik zu bestehen scheint! Ich habe das Abonnement sofort wieder gekündigt.

  6. H.Trickler

    @Mario Wolf:
    Ja, die NZZ lebt (noch) von der glorreichen Vergangenheit. Dass Sie tendenziös geworden ist, habe ich schon vor über 10 Jahren bemerkt und das Abo gekündigt.

    Seither ist sie aber in vielen Fällen inkompetent und der Ober-Zensor König verdient seinen Lohn mit fleissigem Löschen meiner Kommentare :O

    Dass sie ‘links’ geworden wäre, sieht man nur in wenigen Gastbeiträgen, hingegen trifft ‘linkisch’ öfters zu :p

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