Österreich zuerst, so what

“……Die SPÖ geht jetzt den Weg Jörg Haiders, den Weg der FPÖ: Österreicher zuerst. Ein „Rechtsruck“ ist das nicht, es ist ein Move, den weltweit unterschiedlichste politische Bewegungen mit unterschiedlichsten ideologischen Herkünften gehen. Es geht nicht mehr um Rechts oder Links, sondern um Global oder National….” (NZZ.at, hier)

11 comments

  1. Oliver H.

    Danke für’s Verlinken! Fleischhacker im NZZ-Artikel: “.. auch die ÖVP, denn deren Eintreten für Freihandelsabkommen entstammt nicht einer Pro-market-, sondern einer Pro-business-Gesinnung. Da geht es nicht darum, sich frohgemut dem Wettbewerb auszusetzen, sondern darum, den Wettbewerb im Interesse der etablierten Spieler zu steuern, so gut es geht.”

    Wer nicht Gefahr läuft, beim öffentlichen Formulieren banaler Wahrheiten ins Eck der Grün-Esoteriker oder ewiggestrigen Braunen gestellt zu werden, der kann große Worte schon mal gelassen aussprechen. Mehrtausendseitige Handelsabkommen sind Wirtschaftskriege mit politischen Mitteln, die Gewinner dabei sind nicht Staaten, sondern einzelne Player. Was echten Liberalismus anbelangt, ist Michael Fleischhacker eine der letzten verbliebenen Edelfedern dieses Landes.

  2. Reini

    die SPÖ hat ein Problem,… sie ist 25 Jahre hintennach, … und wie es aussieht ändert sich nichts daran!
    Herr Kern sollte sich Gedanken machen warum die neu geschaffenen Arbeitsplätze an “Ausländer” gegenüber “AMS Österreichern” vergeben werden,…
    Beispiel: Man hat die Auswahl zw. einem Ungar(in) und einem “österreichischem(r) Ausländer(in)”. Ohne zu zögern wird der Ungar(in) eingestellt. Er (SIe) ist europäisch integriert, ist gewillt deutsch zu lernen, pünktlich, arbeitswillig (logisch, da er keine Arbeitslosen bekommt), keine religiösen Schwierigkeiten (z.B.Kopftuch), usw… und kostet das Gleiche.
    Bin schon gespannt wenn die Firmenchefs gezwungen werden, mit einem finanziellen Bonus, ihre Einstellung zu ändern, dass z.B. Muslime eingestellt werden.

  3. Tom

    … unser Christian K. …

    “Wien, Schaufflergasse, 8.30 Uhr, wieder mal Regen. Perfekter Halt fürs Haar – Drei Wetter Taft. Zwischenstopp Dr. Karl Renner-Ring 3, es ist ziemlich windig. Perfekter Sitz – Drei Wetter Taft. Weiterflug zur Roßauerlände 1 /BmLVS auf einen Plausch zu Peter D., die Sonne brennt. Perfekter Schutz – Drei Wetter Taft.”

  4. mariuslupus

    Wieso kann die SPÖeinmal nicht ehrleich sein. Trifft aber auch für die ÖVP zu. Man hat sich so lange an die Vranz Doktrin geklammert, und nicht gemerkt dass die Gletscherspalten immer tiefer und breiter werden. Merke, nicht alles was Jörg gesagt hat war falsch, und nicht alles was Vranz gesagt hat war klug.

  5. Christian Peter

    Von ‘Österreich zuerst’ kann bei der SPÖ keine Rede sein. ÖVP und SPÖ versuchen neuerdings ganz offenbar, mit völlig unbedeutenden Gesetzen wie z.B. dem Burkaverbot Stimmenfang zu betreiben. Man kann es ihnen allerdings nicht verdenken, denn auch die heuchlerische FPÖ betreibt seit vielen Jahren Bauernfang in Reinkultur.

  6. Rennziege

    22. Februar 2017 – 11:02 — Christian Peter
    Bitte setzen Sie endlich eine Brille auf, die trübe Augen entnebelt. Bauernfang ist ein Synonym für Wahlkampf und Verheißungen von “Gratis”-Zuckerln aller Art. Es gibt weltweit keine einzige Partei, die keine Bauernfängerei betreibt.

  7. Christian Peter

    @Rennziege

    Bauernfängerei bedeutet Täuschung. Selbstverständlich passiert das in der Politik sehr häufig, trifft aber nicht alle Parteien zu, ganz besonders aber z.B. auf Parteien wie die FPÖ.

  8. Thomas Holzer

    Wieder einmal treffen sich Linksnationalisten und Internationalisten auf (zumindest) halbem Wege………und die Internationalisten versuchen dem tumben Volk Sand in die Augen zu streuen, indem sie den Bruder im Ungeiste als “Rechte” verunglimpfen, nur um an dessen Wähler zu gelangen………..Eine Tragödie, wäre es nicht so lachhaft, peinlich und für klar denkende Menschen offensichtlich.
    Leider scheinen aber mehr als 40 Jahre sozialistische, demokratisch legitimierte Umerziehung nicht spurlos an der Masse der Wähler (und nicht nur der) vorübergegangen zu sein.

  9. vesparaser

    Es müsste heißen: “Kern zuerst, what else?”. Der ehemals oberste Bahnbeamte hat sich anscheinend amerikanische Vorbilder in Bezug auf seine Kommunikation genommen. Herausgekommen ist eine skurille Mischung aus Barack Obama und “Bible-belt”-Fernsehprediger. Aber um das Stimmvieh zwischen Mistelbach und Kauntertal zu enthusiasmieren wird es wohl locker reichen.

  10. raindancer

    also ich bin eine sogenannte Wechselwählerin …ich werde diesmal aber ganz sicher FPÖ wählen, das hat nichts damit zu tun dass ich FPÖ Fan bin, sondern es ist purer Überlebenstrieb..wenn die Tore Europas und speziell Europas nicht zugemacht werden, gehts bergab und die FPÖ hat das schlicht schon seit Jahrzehnten gesehen…
    Die EU Skepsis war auch als erstes bei der FPÖ vorhanden.
    Auch diese ist mehr wie notwendig.

    Letzen Endes ist mir aber bewusst , dass eine Rundumerneuerung nicht mit den aktuellen Parteien geschehen wird.

    Wenns nach mir geht gibt es komplett direkte Demokratie ohne Parteien, aber dieser Wunsch wird wohl länger nicht in Erfüllung gehen.

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