Österreichs fatale Neigung zur widernatürlichen Unzucht

Von | 7. Januar 2022

(C.O.) Müsste man heute eine Wette darüber abschließen, welche Koalition uns nach der nächsten Wahl, egal ob heuer oder im nächsten Jahr, ins Haus steht, dann wird man wohl auf eine Große Koalition von Volkspartei und Sozialdemokraten setzen müssen, so sich das ausgeht. Nicht, weil eine derartige Regierungsform so attraktiv ist, sondern einfach weil sie am wahrscheinlichsten ist. Wobei aus heutiger Sicht eher ungewiss erscheint, wer in einer derartigen Konstellation Koch wird und wer Kellner. mehr hier

11 Gedanken zu „Österreichs fatale Neigung zur widernatürlichen Unzucht

  1. Fritz Müller

    Gehe vollkommen dacore mit Ihrem Artikel. Auch der letzt Absatz stimmt leider. …aber reden sollte man zumindest darüber!

  2. Allahut

    Herr Dr. Ortner, das mit der “Entwurmungspartei!” muss man schon ein wenig relativieren. Allein die Infektion von Nehammer lässt garantiert viele an den Maßnahmen zweifeln und wirft zudem die Frage auf, wie kann das passieren, ist doch laut Diktion von “Experten” und Regerenden, eine Ansteckung mit Maske, Abstand und 3-fach-Impfung so gut wie unmöglich.
    Für die nahe Zukunft kann eine Koalition der ÖVP mit den grünen Unbedarften wohl ausgeschlossen werden, eine Ampelkoalition wollen eher nur die dafür infrage kommenden Parteien, bleibt logischerweise nur die Große Koalition, und da ist zu hoffen, dass Rendi nicht den Koch spielen darf.

  3. Selbstdenker

    Sehr geehrter Herr Ortner,

    ich freue mich wieder von Ihnen zu lesen. Auch wenn ich Ihren Blog in der bisherigen Form vermissen werde, kann ich ich Ihre Entscheidung aus mehreren Gründen gut nachvollziehen. Wer es ernst meint mit seiner liberalen Überzeugung, für den sollte auch ein Paywall kein Problem sein.

    Nichts im Leben ist “gratis”. Das Leistung – insbesondere gute Information – etwas kostet, ist meines Erachtens der Normalzustand in einem marktwirtschaftlichen System. Für mich stellt sich eher die Frage, warum etwas nichts kosten soll.

    In Ihren Fall war sicher viel Idealismus dabei, der nicht immer – zum Beispiel mit einer gewählten Ausdrucksweise in den Kommentaren – entsprechend geschätzt wurde.

    Wir sehen uns wieder hinter der Paywall.

  4. Mourawetz

    Die fortgesetzte Selbstbeschädigung der Entwurmungspartei, so viel Zeit muss sein. Verunmöglicht eine Regierungsbeteiligung für die nächsten 10 Jahre, mindestens.

  5. Selbstdenker

    Zur Sache:

    Ich habe die FPÖ zum Glück nie gewählt – auch wenn es einen die anderen Parteien nicht immer leicht gemacht haben. Allerdings habe auch ich tatsächlich eine Zeit lang geglaubt, dass diese Partei geläutert und regierungsfähig sei.

    Aus heutiger Sicht ziehe ich folgende Bilanz:

    Wenn es diese Partei nicht bereits gäbe, wäre es geradezu das ideale Projekt der Linken, um eine zumindest mittelfristige bürgerliche Mehrheit zu verhindern und zu delegitimieren.

    Diese Partei spielt so drehbuchartig das Spiel der Linken, dass man gelegentlich den Eindruck bekommen könnte, dass einige von ihnen eventuell als Versuchskaninchen für die “Chipimplantate von Bill Gates” herhalten mussten.

    Was passiert, wenn das bürgerliche Lager auf zwei Parteien aufgeteilt wird, wobei eine der beiden Parteien immer wieder beweist, dass sie nicht willens und fähig zu konstruktiver Sachpolitik ist? Wahrscheinlich genau das, was wir jetzt haben.

    Wir hätten sowohl unter türkis-blau als auch türkis-grün eine den Umständen entsprechend brauchbare Regierung gehabt. Es hätte schlimmer kommen können.

    Das die Mehrheit der bürgerlicher Parteien – sofern man die FPÖ überhaupt dem bürgerlichen Lager zurechnen kann – jetzt weg ist, hängt nicht zuletzt mit ihren “genialen” Wirken als Regierungspartei uns später als Oppositionspartei zusammen.

    Vielleicht geht sich sogar rot-grün-pink aus.

    Ach ja: Hauptsache Kurz ist weg und schon geht es mit unserem Land ganz steil bergauf.

    Tolle Leistung, Jungs. Speziell, wenn man bedenkt, dass ein haltloser Anwurf nach dem anderen in eingestellte Verfahren mündet.

    Und alle anderen Parteien sind ja sowas von sauber. Da gibt’s auch keine Kraftausdrücke und dergleichen in privaten Chatnachrichten.

    Aber man kann es auch positiv sehen und die Lehren daraus ziehen:

    Der Politik – egal welcher Partei – geht es nicht um das Land und schon gar nicht um das Wohlergehen von denjenigen, die den Laden am Laufen halten.

  6. hausfrau

    Den Schaden Österreichs durch die Wirtschaftspartei wollen wir nicht unerwähnt lassen.

  7. Selbstdenker

    Mit der Entwurmungspartei des Herbert Kicks wird aus berechtigter Angst vor Reputationsschäden wohl kaum einer regieren wollen […]”

    Perfekt formuliert. Sogar Entwurmungsmittelhersteller distanzieren sich von dieser Partei, bei der offensichtlich der (nicht auszutreibende) Wurm drinnen ist.

  8. Sokrates9

    Selbstdenker@Meinen Sie mit der paywall Die Presse oder andere Zeitungenb?Von Ortner abgesehen finde ich wenig was nicht absolut gesponsert Mainstream ist!

  9. Dieuetmondroit

    Vielleicht ist sich Kickl ja der Unfähigkeit der Seinen bewusst und legt es gar nicht auf eine Regierungsbeteiligung an. Als polternder Oppositionsführer lebt es sich sicher durchaus angenehm im Parlament. Und mangels Amt läuft man nicht Gefahr, (es gilt die Unschuldsvermutung) in irgendwelche Korruptionssachen hineingezogen zu werden.

  10. Selbstdenker

    @Sokrates9: aktuell meine ich die Presse. Falls C.O. auch Kommentare in der NZZ veröffentlicht, wäre es dann die NZZ.

    Mit dem Internet wurde die geiz-ist-geil Mentalität von der Hauptsache-ich-zahle-nichts Mentalität abgelöst, wobei irgendeiner immer (drauf-)zahlen wird.

    Im besten Fall sind es Idealisten, die auf ihrer unbezahlten Arbeit sitzen bleiben um (häufig) Perlen vor die Säue zu werfen.

    Das Internet hat wesentlich zur Entstehung des “Gratis”konsumenten beigetragen. Seine Wesenszüge sind, dass er von anderen alles verlangt ohne selbst irgendwas beizutragen. Da er meist anonym agiert, externalisiert er nicht nur die Kosten, sondern auch das Risiko.

    Durch langjährige Nichtleistung ist er unfähig selbst etwas zu produzieren, das für andere von Wert ist. Er substituiert Unfähigkeit mit Anspruchsdenken.

    Der “Gratis”konsument behandelt diejenigen, die selbständig oder angestellt (noch) arbeiten, häufig sehr abschätzig.

    Da er ganz was besonderes ist, fordert er für sich ein bedingungsloses Grundeinkommen statt Hartz 4.

    Er macht sich über die Cindy von Marzahn lustig ohne zu realisieren, dass er gerade in den Spiegel schaut.

    Politics is downstream from culture.

  11. LePenseur

    Wer sich an Mag. Ortners abschasselnder Bezeichnung der FPÖ als “Entwurmungspartei” ergötzt, sollte sich die Frage stellen, woher diese Verachtung von Grund- und Freiheitsrechten wohjl gespeist ist. Denn, wie Kommentator Selbstdenker völlig richtig bemerkte:

    Nichts im Leben ist “gratis”.

    Auch Mag. Ortners Meinung nicht – und auch nicht seine Verachtung für die “Entwurmungspartei” FPÖ. Die bekommt er in Form der weiteren Beauftragung seiner Kolumnen bei “Presse” und “Wiener Zeitung” vergütet. Das hindert uns Leser und Kommentatoren bei OrtnerOnline freilich nicht, die sachliche Berechtigung solch deklassierender Bezeichnungen zu hinterfragen.

    1. Wenn Mag. Ortner damit behaupten will, das Medikament Ivermectin sei NUR ein Entwurmungsmittel (vorzugsweise der Veterinärmedizin), dann möge er bitte auch bei anderen Medikamenten ähnlich “argumentieren” — bspw. das für die Akutbehandlung von Infarkten verwendete Nitroglyzerin als “Tunnelbausprengstoff” zu bezeichnen etc., und jeden, der seinen Einsatz bei Herzinfarkten befürwortet als “Bombenbastler” oder “Sprengmeister” lächerlich zu machen. Das wäre in etwa ähnlich “intelligent” …

    2. Oder aber, wenn Mag. Ortner damit behaupten will, die FPÖ (bzw. ihr Obmann Kickl) hätte jemals Ivermectin als DAS gegen Covid-Infektionen zu verwendende Medikament vorschreiben wollen (auch dies wäre eine denkmögliche Interpretation seiner Formulierung), dann weiß er als wohlinformierter Journalist (bzw. müßte er als solcher wissen), daß genau dies eben nicht der Fall war bzw. ist. Ich überlasse (durchaus auch in Kenntnis der Rechtsfolgen) den geneigten Lesern die Beurteilung, wie jemand zu bezeichnen ist, der wissentlich die Unwahrheit behauptet, um einem anderem zu schaden bzw. ihn lächerlich zu machen.

    3. Wenn ich mir das Verhalten der Kartellparteien (SPÖVP, GrünInnen & PinkInnen) ansehe, denen die Fragen des Grundrechtsschutzes ganz im Allgemeinen und des freiheitlichen Grundprinzips des BV-G im Besonderen vollständig piepegal ist, dann frage ich mich schon, ob Österreich unter solchen Auspizien nicht vielmehr gerade deshalb einer “Entwurmungspartei” wie der FPÖ (oder auch der MFG) dringendst bedarf, denn in der Politik der Kartellparteien ist dann nämlich “der Wurm drinnen”!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.