14 Gedanken zu „Österreichs Massentests drohen Flop zu werden

  1. Susi

    Ich bin nicht der Meinung der NZZ, dass diese Teste ein Flop sind. Die Schweizer neigen stets dazu andere kleiner machen zu wollen wenn sie selber Probleme haben und keine Idee wie man die in den Griff bekommen kann. In der Schweiz steigen die Zahlen, die Menschen halten sich nicht diszipliniert an Empfehlungen, so wie es früher mal war und in der Schweiz herrsscht „Kantönligeist“,dh. jeder Kanton macht was er will. Zudem kann man das Fernbleiben nicht als Misstrauensvotum gegen die Regierung sehen, da man sich nur die Klientel anzuschauen braucht, die eben fern geblieben ist und diese ist nicht repräsentativ für die Meinung des Volkes.

  2. GeBa

    Natürlich sind diese Test ein Flop, ein gewaltiger auch noch dazu.
    Ein schwarzer Punkt mehr für die Regierung, denen müsste man jeden vergeudeten Cent aus der eigenen Tasche holen.

  3. Manuel Leitgeb

    @Susi
    Die Tests sind kein Flop?
    Na schau ma mal:

    Die führenden Virologen (z.B. Allerberger) halten von Massentests dieser Art nichts.
    Der regierungseigene Covid-Beraterstab selbst(!) hat mehrheitlich (v.a. die Mediziner) von den Tests abgeraten.
    Die Med-Uni Graz (Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung), sagt:
    Bei der Qualitätsprüfung der Massentests wurden nur 2(!) von 18 Kriterien erfüllt (nach einem Update 2 Wochen später immer noch nur 3).
    “ Es ist daher aufgrund der vielen noch offenen Fragen dringend davon
    abzuraten(sic!), eine – wie von der österreichischen Bundesregierung ab Anfang Dezember 2020 geplant – flächendeckende Testung zu starten.“

    Zusammengefaßt: Die Mehrheit der Mediziner meint die Tests sind sinnlos.
    Die Regierung macht’s trotzdem und haut dafür um die 70 Mio. € raus! (das Geld hätt das Gesundheitssystem als Extra-Investition in den letzten Monaten sicher gut brauche können …)
    Und die Regierung schafft es nicht mal es nach ihren eigenen Regeln zu beschaffen, weswegen das Ganze nochmal neu zu machen ist.

    Und was die „repräsentative Meinung des Volks“ angeht: Wenn nicht mal ganz 1/3 der Leute zu diesen Tests geht, soll diese Minderheit die Meinung darstellen? Interessante Idee, der Regierung gefällt sie sicher …

  4. Kluftinger

    @ Susi
    Bevor man Vorurteile so sorgsam hegt und pflegt, sollte man sich mit den Fakten vertraut machen
    Und was den Kantönligeist betrifft, ich beneide die Schweizer um die gelebte Demokratie !
    Jedenfalls ist es besser, die regionalen Unterschiede zu beachten als mit dem Stil des Herr Kurz einfach zu dekretieren (ohne weitere Begründungen – ausser Phrasen )

  5. CE___

    @ Susi

    Ja schon schrecklich, diese „Klientel die man sich nur anzuschauen braucht“, die noch nach Immanuel Kant es wagt sich ihres Verstandes zu bedienen, und so in zersetzender Weise sich traut frech die beschränkte Einsicht des Untertanen anzulegen an der besonderen Weitsicht der Obrigkeit und ihrer Drohnen in der öffentlichen Verwaltung.

    Und wenn ich mir einen Teil dieser weiten „Klientel“ ansehen, also konkret mich im Spiegel ansehe, seh‘ ich nur einen Nettosteuerzahler seit Jahrzehnten, dessen Gelder für Massentests hinausgepulvert werden rein für einen „psychologischen“ Zweck, wie kürzlich in einer Diskussionsrunde von eimen Mitglied der, ähem, „Experten“kommission der Bundesregierung, freimütig zugegeben. Medizinisher Zweck, niente.

    Aber nachdem „unsere“ Regierungen dann 2021 die Wirtschaften vollends gegen die Wand gefahren haben werden, sofern denen nicht noch jemand oder etwas anderes in die Hand fährt, wird uns wenigsten das gegenseitige Haareschneiden und das gegenseitige Dauertesten (und vielleicht sogar noch Zwangsimpfen) noch bleiben.

    Warat‘ wegen der Psychologie.

  6. Nightbird

    Aus der Entfernung sieht man halt um Einiges besser, wie die Schweizer wieder mal beweisen. Aus der Nähe sieht man oft den Balken im eigenen Auge nicht. https://is.gd/8hEvrw

    Für mich war es schon von Beginn an ein Zeichen, daß es ein Flop wird. Jeder gelernte Österreicher weiß das.
    Sowas sollte man den Profis überlassen und keinen Laiendarstellern a la Löwinger Bühne. Ich lasse mir ja schliesslich auch keine Hose beim Spengler schneidern..

    Wenn man nur die untauglichen Antiigen-Test nimmt, nur 1 mal testet, noch dazu für ganz Wien nur 3 Teststationen einrichtet, kann es nur in die Hose gehen. Inklusive der Packelei mit Roche & Novartis.
    Die Kosten für die Antigentests wären zum Kauf der wesentlichen besseren PCR-Tests eindeutig besser aufgehoben.

    Aber was erwartet man schon von Politikern, die keine Ahnung haben von dem Posten, auf dem sie sitzen. Jahrzehntelang nur Fehlbesetzungen.

    Kurz wird das Ganze natürlich jetzt als Erfolg verbuchen. Zugeben, daß er damit in den Lokus gelangt hat, wird er sicher nicht. Ausbaden wird’s der Anschober müssen. Bauernopfer!

    Ich wünschte mir, daß Kurz dieses Fiasko bei der nächsten NR-Wahl angerechnet wird. Diese Liste wird ohnehin endlos werden. Aber wie man weiß, vergessen die Österreicher ziemlich schnell.

    Ich werd’s wohl nimmer erleben, daß Österreichs Schlafmützen aufwachen.

  7. Cora

    dass die Leute nicht hingehen, verstehe ich nicht:
    wenn man glaubt, dass das nicht nötig ist, weil man der Meinung ist, das Getue ist nur Panikmache, nun, dann sollte man hingehen. Nämlich um genau das zu beweisen., der Regierung, den Meiden etc. pp.
    Und wenn man glaubt, Corona ist eine Gefahr, nun, dann geht man ja eh hin, oder?
    Dieser Tst ist wahrscheinlich der einzige, um die Dunkelziffer zu beseitigen, wie zum Beweis, für alle jene, die es eh schon vorher gewusst haben. Wenn das jemand nicht versteht und nicht hingeht, den Beweis nicht führen will, muss er weiterhin damit leben, drangsaliert zu werden, von einem Lockdown zum anderen. Bitte schön, wie gewünscht.
    Allerdings ist meine Geduld mit jenen, die nichts tun und nur meckern, mittlerweile LANGSAM AM ENDE!

  8. Nightbird

    Das manche Leute nicht zum Test gehen, hat einen weiteren Grund, der von den Meisten nicht bedacht wird. Ja sogar ignoriert wird.

    Man geht deshalb nicht hin, weil man aufgrund zB. Medizin-, Laborkenntnissen weiß, das der Antigen-Test nicht das bringt, was ständig marktschreierisch hinausposaunt wird. Weil man eher den aussagekräftigeren PCR-Test favorisiert, der aber nicht direkt angeboten wird. Zu teuer wäre. Und weil das ganze Drumherum nur Murks ist. Und das, OBWOHL man Corona als gefährlich ansieht.

    Wenn ich krank sein könnte, will ich das absolut Beste und nicht das nur vielleicht Ausreichende! Klar?

    Und wenn sich diese überbezahlten Sesselwärmer da oben nicht hurtig eine bessere Strategie einfallen lassen, wird ’s bei den Impfungen genauso zugehen. Angesichts der Tatsache, daß bei den Impfungen noch längst nicht alles geklärt ist. Wirkungsdauer, Krankheitsverlauf, Infektivität, Nebenwirkungen etc ist derzeit alles nur Kaffeesatzlesen.

    Sich impfen zu lassen, ohne zu wissen, was danach kommt, kommen könnte, nennt sich Dummheit!
    Oder kauft heutzutage irgendwer ein Auto ohne Airbag?

    Würde nämlich die ganze Chose von Fachleuten durchgeführt wie es sich gehört, wie es jede Privatfirma tun MÜSSTE (die andernfalls zunageln müsste) inklusive 3maliger PCR-Test, richtig kommuniziert, mit richtigem Konzept, wette ich, die Leute würden denen die Bude einrennen.

    Aber unserer Regierung ist eben der Einzelne leider nur einmalige 7,- überteuerte Euro pro Test wert. Das sollte einem zu denken geben, bevor man Feuer schreit. (Der aussagekräftigere FL-PCR-Test (Gold-Standard) kostet privat im Labor 120,- bis 150 Euro)

    Hinzugehen, nur weil alle anderen hingehen, machen ohnehin nur jene, die es einfach nicht besser wissen.
    Oder die von Haus aus nur das machen, was andere wollen.

    Bei all dem Ganzen sollte man daher tunlichst eines nicht vergessen:
    Daß es hierzulande noch Leute gibt, die noch selber denken können;-)

  9. Falke

    @Cora
    Ich gehe nicht zum Test, ganz einfach, um damit meinen Protest gegen die teilweise überzogenen, teilweise unnötigen, teilweise kontraproduktiven, teilweise verfassungswidrigen „Corona-Maßnahmen“ der Regierung zu protestieren. Ich würde ja etwas tun: jedoch lässt die Regierung Demos unter fadenscheinigen Vorwänden nicht zu – das ist auch verfassungswidrig. Und noch etwas tue ich: ich unterstütze die Klagen betimmter Anwälte gegen die gesetz- und verfassungwidrigen Maßnahmen der Regierung. Der Maskenzwang in öffentlich zugänglichen Gebäuden wurde ja bereits vom VFGH aufgehoben – und die Polizei straft weiter, damit gegen jede Strafe ein langwieriger und kostspieliger Einspruch notwendig ist, was sich vielleicht niemand antut.

  10. Johannes

    Die Tests machen natürlich Sinn und je mehr daran teilnehmen umso besser. In vielen Spitälern wird bereits wöchentlich das Personal getestet, dass ist ein absolutes muss um die Patienten bestmöglich zu schützen. Genauso muss es in den Pflegeheimen gemacht werden. Dort waren auch sehr große Schwachstellen diesbezüglich festzustellen was zu unnötigen Clusterbildungen mit allgemein bekannten Folgen führte.
    Jeder dem seine Familie wichtig ist sollte sich testen lassen.
    Leider kenne ich bereits eine Familie in der der Großvater innerhalb von drei Wochen an Covid verstarb, seine Frau wurde ebenfalls eine Woche später mit der für Covid typischen Lungenentzündung eingeliefert, wir alle hoffen das sie es schaffen wird. Höchstwahrscheinlich war es das Enkel, welches über den Vater das Virus zu den Großeltern brachte.
    Noch nie war der Spruch“ Wissen ist Macht“ so gültig als jetzt.
    Wer weiß ob er negativ oder positiv ist hat die Macht seine Familie davor zu bewahren.

  11. CE___

    @ Cora

    Also Ihre Begründung den sinnlosen Test zu tun ist die schrägste die mir bisher untergekommen ist.

    Lassen Sie sich mit dieser Begründung auch den Impfstoff freiwillig injizieren? Um der Regierung zu beweisen dass dieser Impfstoff wirklich so viele Nebenwirkungen hat?

    Warum glauben Sie der Regierung etwas beweisen zu müssen? Die müssen UNS als deren Erhalter etwas beweisen, und diese Beweise werden täglich schuldig geblieben.

    Sinnlos sind die Tests nicht deswegen weil „etwas testen“ per se sinnlos wäre, so wie das von Rabulistikern einem gerne in den Mund gelegt wird.

    Sondern aufgrund der total konfusen Test-Ergebnisse, und noch viel mehr sinnlos weil sich nach 12 Monaten herausgestellt dass es sich bei diesem Virus um keine so eine Gefahrenlage handelt die diesen ganzen teuren monatelangen Zirkus (Lockdowns, Testen, Impfen, etc.) rechtfertigen würde.

    Wo ist auch der Influenza-Virus denn eigentlich hin? Ganz starkes Indiz dass bei den Tests mit „Positiv-Fällen“ sogar überhaupt nur irgendwelche herkömmlichen Influenza-Fragmenterl’n detektiert wurden.

    Der ganze Zirkus dient einzig nur mehr dazu mit aller Gewalt eine Drohkulisse aufrecht zu erhalten damit die Regierungen (mit Ausnahme einer Handvoll Staaten) nicht eingestehen müssen total überreagiert und dann auch noch falsch gehandelt zu haben, und nun von dem Hysteriebaum nicht mehr runterzukommen ohne Gesicht und das allerletzte Vertrauen der Bürger zu verlieren.

    Ende 2020 kann man konstatieren es wäre für alle besser gewesen unsere Regierungen hätten sich im März auf ihrem fachlichen und intellektuellen Niveau belassen, sprich weiter mit obskuren Klima-Gedöns und Klima-Gretl‘ herumgespielt, anstelle mit diesen Virus ein neues „Aufgabengebiet“ zu suchen.

    Es gibt ja die Weisheit aus dem Alten Rom die so ungefähr geht:

    Ein Staat/Gesellschaft kann Dummköpfe in der Führung überleben, aber ambitionierte (!!!) Dummköpfe, das überlebt kein Staat/Gesellschaft.

  12. CE___

    @ Susi

    „muss er weiterhin damit leben, drangsaliert zu werden, von einem Lockdown zum anderen. Bitte schön, wie gewünscht.
    Allerdings ist meine Geduld mit jenen, die nichts tun und nur meckern, mittlerweile LANGSAM AM ENDE!“

    Bei diesem im tiefen Inneren radikal-totalitären Teil hat es mir dermassen die Haare aufgestellt und die Eingeweide zusammengekrampft dass ich hier nur antworten kann:

    Wenn Sie sich von der Regierung (oder wem auch immer) ihre Rechte nehmen und in Geiselhaft nehmen lassen wollen, um dann zu glauben irgendetwas tun zu müssen oder irgendeinen Beweis führen zu müssen um „nicht mehr drangasaliert zu werden“, bitteschön, es ist Ihre freie Entscheidung.

    Stockholm-Syndrom nennt man das.

    Aber verlangen Sie nicht von anderen Menschen, Mitbürger, und vor allem mir, hier im Stechschritt mitzumarschieren.

  13. CE___

    @ Johannes

    Was ist jetzt der Succus Ihrer Aussage und des (tragischen) Beispiels und einmal beiseitelassend die Frage „an oder mit Covid verschieden“?

    Ausser der mitschwingenden moralischen Nötigung „jeder dem seine Familie wichtig ist sollte sich testen lassen.“

    Rollende amtsärztliche Zwangsdauertests gegen alle möglichen und unmöglichen Viren und Bakterien ab sofort ?

    Mit den Tests werden sie kein Virus „ausrotten“, und auch nicht mit der Impfung.

    Ich kenne etliche ältere Leute die nur mehr verärgert die Augen rollen ob des ganzen Zirkuses und der betriebenen moralischen Vorhaltungen mit Beispielen von tragischen Krankheitsverläufen anderer Leute, weil sie es einfach als Risiko des Lebens akzeptieren dass „der Enkel einen Virus bringen könnte“, und man im fortgeschrittenen Alter an einer „handelsüblichen“ Influenza eben auch tragisch versterben oder auf der Intensivstation landen kann, ohne das hier viel Aufsehen jemals gemacht wurde und wird.

  14. Johannes

    @CE__

    „Was ist jetzt der Succus Ihrer Aussage und des (tragischen) Beispiels und einmal beiseitelassend die Frage “an oder mit Covid verschieden”?„

    Sohn und Enkel sind positiv getestet worden nachdem Eltern ebenfalls erkrankten und waren deren einzigen Kontaktpersonen. Wenn Sie so wollen ist der Succus meiner Aussage: Enkel und Sohn haben unabsichtlich den Virus zu den (Groß)Eltern getragen.

    Warum wollen Sie die Frage des Beispiels ob „an oder mit Covid„ beiseite lassen? Im Gegenteil ich möchte diese Frage sehr gerne erörtern und erhoffe mir von Ihnen eine schlüssige Erklärung.
    Also meine Frage: Die beiden älteren Leute infizieren sich mit Covid und bekommen in relativ schneller Folge eine beidseitige Lungenentzündung welche sich über die gesamten beiden Lungenflügel in einem für Covid typischen diffusen Erscheinungsbild ausbreitet, Zufall oder Virus? Was ist ihre Meinung?

    „Moralische Nötigung„ ist wieder eine jener Formulierung und Beschuldigung auf die ich Sie schon in unserem letzten Streitgespräch aufmerksam gemacht habe das sie sehr „grün„ auf mich wirkt.

    „Rollende amtsärztliche Zwangsdauertests gegen alle möglichen und unmöglichen Viren und Bakterien ab sofort ?„

    Ergänzen möchte ich das selbst in den Spitälern keine Verpflichtung für das Personal herrscht sich testen zu lassen. Das es dennoch so stark angenommen wird kann wohl nur daran liegen das dort ausschließlich Laien am Werken sind.

    „Mit den Tests werden sie kein Virus “ausrotten”, und auch nicht mit der Impfung.„

    Ja und Nein, niemand behauptet ernstlich das man durch testen das Virus ausrotten kann (zumindest nicht in Europa) .
    Durch wirksame Impfungen kann man epidemische Krankheiten nicht ausrotten? Das wäre mir neu.

    Ihrem letzten Absatz kann ich nicht widersprechen das ist Ansichtssache, da werde ich mich hüten mir eine moralische Nötigung mit höchster Amplitude nachsagen zu lassen.

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