Österreichs ökonomisches Ebola: die Subventionitis

In Österreich wuchert ein undurchdringlicher Dschungel aus Subventionen und Förderungen. Niemand weiß mehr genau, wer, was und wie subventioniert wird. Abhilfe schaffen kann nur noch der „große Rasenmäher“ (hier)

4 comments

  1. Rennziege

    Ebola, soweit wir wissen, ist bislang unheilbar. Leider gilt dies auch für Österreichs Subventionitis — so beherzt Mag. Dr. Thomas Opferkuch in der “Presse” auch eine Medikation vorschlägt. Der Patient will partout nicht zum Arzt gehen.

  2. Selbstdenker

    Die österreichische Subventionitis würde ich eher als bösartigen Gehirntumor mit extremer Metastasenbildung bezeichnen.

    Zu den zahlreichen im Bericht erwähnten negativen Effekten möchte ich noch einen hinzufügen:

    Gegen z.B. einen Steuerbescheid kann ein Rechtsmittel ergriffen werden – auf Subventionen gibt es hingegen keinen Rechtsanspruch und somit auch keinen Rechtsweg.

    Neben den erwähnten inhärenten budgetären Auswirkungen bewirkt dies eine verheerende Wettbewerbsverzerrung zugunsten materiell ohnedies bereits bestens verorgter Minderleister im österreichischen politisch-ökonomisch-medialen Komplex.

    Alle anderen werden mit wechselnden Begründungen in eine Endlosschleife geschickt oder es fehlt “zufällig” im Moment gerade das Geld.

  3. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Rennziege
    und wenn`s gingaten, dann zum Vertrauensarzt ihrer Wahl der sie nach Bedarf diagnostiziert – und wieder bleibt alles beim Alten?

  4. Christian Peter

    ‘Was zu tun wäre’

    den sinnlosen und völlig obsoleten Bundesstaat beseitigen. Alleine im Förderwesen gehen dadurch mehrere Milliarden Euro jährlich verloren. Insgesamt wurde ein Zentralstaat in Österreich Einsparungen von etwa 15 Milliarden Euro jährlich bewirken. Da der Bundesstaat den politischen Parteien jedoch als Selbstbedienungsladen dient, ist die Realisierung dieses Vorhabens in weiter Ferne.

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