Österreichs politische Eliten versagen komplett

Das renommierte deutsche Handelsblatt über die Lage in Österreich: “….Die Ukraine-Krise könnte für die geschwächten österreichischen Banken böse Folgen haben. Ohnehin schlittert die Alpenrepublik immer tiefer in eine wirtschaftliche und politische Krise. Die Eliten ducken sich dabei weg...” (hier)

4 comments

  1. Christian Peter

    ‘Dort regiert der Rechtspopulist Viktor Orban, der mit seiner Renationalisierung des Finanzwesens und der Landwirtschaft zwar ausländische Investoren verschreckt und dennoch Wahlen gewinnt’

    Renationalisierung ist eben Teil der Lösung der unhaltbaren Zustände im Europa des 21. Jhd., das haben auch die schlauen Ungarn erkannt.

  2. Rennziege

    “Österreichs politische Eliten …” — Die gab’s einmal, wie mein alter Herr (der meinen historischen Wissenslücken bereitwillig auf die Sprünge hilft) mir fernmündlich und per SMS darlegt. Aber die liegen allesamt “zwei Klafter tief, seit etlichen Jahren”. Heute, fährt er fort, “hamma nur noch Gesichtsprostituierte und Maulhelden aller Couleurs, die sich um die Futterkrippen des Steuerzahlers rangeln, weil sie auf dem Arbeitsmarkt eh chancenlos wären.”
    Keine taufrische Erkenntnis, wie er selbst zugibt. Mein naives Fazit daraus: Wenn es Eliten gar nicht mehr gibt, können sie weder versagen noch sich wegducken. Die talking heads unserer Tage sind nur ihrem eigenen Schicksal verpflichtet; nicht aber unserem, das zu hüten und zu heben sie per MeinAmtseid geschworen haben. Wir haben keine Eliten mehr, sondern nur noch Proleten. Und denen darf allein aus Gründen der von ihnen verordneten PC kein Vorwurf gemacht werden. (Obwohl sie keine Minder-, sondern eine Mehrheit auf dem politischen und kulturellen Jahrmarkt sind.)

  3. Reinhard

    @Rennziege
    “Wenn es Eliten gar nicht mehr gibt, können sie weder versagen noch sich wegducken.”
    Meine Gedanken, Werteste, genau meine Gedanken…

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