“ÖVP und SPÖ betreiben Substanzverzehr”

“Es ist der Genosse Trend, der beunruhigt. Dazu zählt der seit 2008 stete Verlust an Boden in allen internationalen Standort-Rankings. Dies ist die Folge einer zunehmend von der Substanz zehrenden Politik, wie die stagnierende F&E-Quote bestätigt. Kein Wunder, gilt doch seit dem Wiederaufleben der grossen Koalition von SPÖ und ÖVP im Jahr 2007 das Hauptaugenmerk konsumptiven Vorhaben. Die Verteilungsgerechtigkeit ist der oberste Massstab, Chancen- und Leistungsgerechtigkeit spielen nur noch Nebenrollen….” (Die heutige NZZ über Österreichs Hauptproblem)

One comment

  1. gms

    Zur im NZZ-Artikel thematisierten Lieblingssorge der Linken namens “Ausverkauf des Familiensilbers”: Im roten Phantasia ist der Staat mit seinen immer selben Beteiligungen zu allen Zeiten perfekt investiert, egal ob die Kurse oben oder unter unten sind. Genial, nicht wahr?

    Da spielt es angesichts des Schuldenberges auch keine Rolle mehr, wonach diese Beteiligungen schon zu 100% fremdfinanziert sind. Zugleich ist für linke die entscheidende Frage eines jeden Beteiligungsinhabers irrelevant, ob man dieses Investment in der Gegenwart ebenfalls eingehen würde, hätte man den Verkaufserlös bar in der Tasche.

    Also, liebe Besitz und Brauchtum wahrenden Realitätsverweiger — angenommen, ihr hättet heute einen zweistelligen Milliardenbetrag zur Verfügung, würdet ihr dann damit die Staatsquote wieder über 50% treiben und dafür jedes Jahr auf Neue einige hundert Millionen Euro zusätzlich an Zinsen verbrennen? Wie — eure Macht und euer Einfluß muß das den Steuerzahlern wert sein? Gut, daß wir darüber geredet haben.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .