ÖVP/FPÖ: Die verkürzte Veränderung

Von | 15. November 2017

“….Wenn alles sich ändert, und zwar in einem Tempo, das vielen zu hoch ist, warum ist das politische Versprechen der Veränderung dennoch so erfolgreich? Zu vermuten ist, dass nicht wenige Wähler den rechten Parteien ihre Stimme gegebenen haben, um zumindest einige dieser Veränderungen zu verlangsamen….” (hier)

6 Gedanken zu „ÖVP/FPÖ: Die verkürzte Veränderung

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “….durch eine Umwertung aller Werte in den Bereichen der Erziehung, Sexualität und Sprache…..”

    Wie wahr, wie wahr, leider

  2. Christian Peter

    ‘Rechtskonservative Regierung’ wird sich noch zeigen. Ob diese Regierung auch nur ein einziges Wahlversprechen liefern wird, ist zweifelhaft. In Österreich leben etwa 100.000 Flüchtlinge mit befristetem Aufenthaltsstatus, für die keinen Asylgrund mehr gibt (Asyl auf Zeit haben beide Parteien im Parteiprogramm verankert), der Krieg in Syrien ist beendet und auch nach Afghanistan und in den Irak wird mittlerweile wieder abgeschoben. Lassen wir uns überraschen, wie viele dieser 100.000 Flüchtlinge unter ÖVP / FPÖ ausgewiesen werden.

  3. Falke

    @Christian Peter
    Meines Wissens hat weder die ÖVP “neu” noch die FPÖ versprochen, die 100.000 (oder zumindest den Großteil davon) wieder heimzuschicken; im Gegenteil, laut Kurz soll die “Integration” verbessert werden. Daher sollten wir uns in dieser Hinsicht nicht allzuviel erwarten – vielleicht (aber auch bei weitem nicht sicher), dass der weitere Zuzug von Migranten und deren Familien etwas eingebremst wird (natürlich unter lautem Protestgeschrei aller Linken, NGOs, Kirche usw.).

  4. Christian Peter

    @Falke

    Beide Parteien begaben sich mit der Forderung nach ‘Asyl auf Zeit’ auf Stimmenfang. Das muss natürlich auch für die etwa 100.000 Flüchtlinge mit befristetem Aufenthaltstitel gelten, die sich bereits im Land befinden – anders macht das keinen Sinn.

  5. Christian Peter

    @Falke

    Das Thema Flüchtlinge war das bestimmende der Nationalratswahlen 2017 – wenn die Wahlversprechen wie Asyl auf Zeit (nicht nur auf Papier wie im Moment, sondern auch in Wirklichkeit) von ÖVP – FPÖ nicht umgesetzt werden, dann handelt es sich um den größten Wahlbetrug der österreichischen Nachkriegsgeschichte.

  6. Christian Peter

    Wählerbetrug hätte es natürlich heißen sollen, Wahlbetrug haben die politische Bauernfänger – Parteien in Österreich nicht nötig.

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