Özil und Freunde haben es nicht begriffen

Von | 24. Juli 2018

“…..Seine Apologie und sein Rücktritt aus der Nationalmannschaft begründet Mezut Özil nicht etwa mit dem unbefriedigenden Verlauf der Fussballweltmeisterschaft, sondern anders: Er sei das Opfer von Rassismus in DFB, Medien und deutscher Gesellschaft. Warum nur, fragt man sich, sind dann andere Spieler nicht-deutscher Abstammung wie etwa Podolski, Can, Khedira nicht von diesem Rassismus betroffen? / mehr

16 Gedanken zu „Özil und Freunde haben es nicht begriffen

  1. Rado

    Wenn jemand keine Selbstachtung hat, warum sollen dann Andere Achtung vor einem haben. Vor allem ein stolzer Fussballtürke. So geht es jetzt dem DFB.
    Bin gespannt, ob die Parade-Multikulti-Fussballbonzen wenigstens noch soviel Selbstachtung aufbringen, um gegen Özils Rassismusvorwurf vorzugehen.

  2. Der Realist

    Und sie werden es auch nie begreifen. Herr Özil war Leistungsträger im deutschen Team, zumindest vor der vergangenen WM, seine Herkunft spielte wohl nur bei einer verschwindenden Minderheit eine Rolle. Wenn einer das Nationaltrikot trägt, dann wird auf der ganzen Welt von diesem Fußballer erwartet, dass er auch mit dem Herzen für dieses Land spielt.
    Das ganze Geschwafel von Rassismus und so weiter, will eh niemand mehr hören, außer jenen Politikerinnen und Journalisten, die stets über das Demokratiedefizit in der Türkei jammern.
    Mir ist ohnehin wurscht mit wem sich Herr Özil fotografieren lässt, nur hätte er schon wissen müssen, dass ihn so ein Foto in Deutschland nicht beliebter macht, zumal Erdogan und einige seines Teams regelmäßig in unqualifizierter Art über Deutschland herziehen.
    Auch im österreichischen Team gibt es einen Spieler mit Migrationshintergrund, der wurde auch vor einiger Zeit noch heftig kritisiert, aber nicht wegen seiner Herkunft, sondern weil er sehr grenzwertige Auftritte abseits des Fußballfeldes geliefert hatte.

  3. Gerald Steinbach

    Der ORF hat diesen “Rassismus” natürlich gleich zum Anlass genommen im eigenen Land Sportler mit Migrationshintergrund zu suchen, die ebenfalls mit Rassismus konfrontiert wurden und diese auch finden werden, da wird dann eine neue Sauna durch das Dorf getrieben, a`la me too im ÖSV, wo es sehr still geworden ist
    Überall Rassismus in W- Europa und trotzdem kommen alle…

  4. Marcel Elsener

    Herr Özil posiert mit einem Diktatoren, der Zehntausende unbescholtener Bürger ohne Prozess in den Knast geworfen hat. Ja, was erwartet er denn? Dass man vor Dankbarkeit und Bewunderung auf die Knie fällt, weil er das getan hat?

    Es ist seine Sache, mit wem Herr Özil wann und wo posiert. Aber er muss dann halt auch die Folgen aus seinem Tun tragen, denn er ist nun mal eine in der Öffentlichkeit stehende Person. Dass er nun wie ein kleines Kind trötzelt, anstatt wie ein erwachsener, gestandener Mann die Kritik zu ertragen, macht ihn auch nicht sympathischer.

  5. Falke

    Özil fühlt sich offenbar nicht als Deutscher, sondern als Türke, Erdogan ist wohl auch “sein” Präsident. Dann hat er aber im deutschen Nationalteam nichts zu suchen: Löw und Bierhof hätten ihn (und Gündogan) sofort aus der Mannschaft werfen müssen. A propos: Sind Türken eigentlich eine eigene “Rasse”? Wenn nicht, woher kommt dann der Vorwurf des “Rassismus”?
    O.T.: Inzwischen kennt man den Namen des Attentäters von Toronto: Faisal Hussain. Hätte hier jemand einen wesentlich anders klingenden Namen erwartet? Weiters: Offiziell ein “Einzelfall” mit psychischen Problemen. Welch eine Überraschung!

  6. Fugg Censors

    Na, na, na, bitte nicht mit der Rassismuskeule zurück schlagen! Historisch noch nicht lange her, wäre doch jeder stolz gewesen mit einem Gröfaz abgelichtet zu werden. Nur weil einer Gut Fußball spielt, heißt es noch lange nicht, dass er alle Semmerln im Korb hat. Nicht Flasche leer, sondern Birne leer! Jedes Volk hat einen intelektuellen Bodensatz. Auch schon in der ersten Generation der Zuwanderer waren es nicht die Raketen Ingenieure die zu uns kamen. Vererbt sich Intelligenz? Sogar Ministerinnen sind stolz darauf, dass ihre Ahnen auch nach 40 Jahren unfähig sind sich in der Sprache der Einheimischen zu verständigen.

  7. Sokrates 9

    Ozil gibt seine Interviews in englischer Sprache und beschimpft die eigenen deutschen Staatsbürger Rassisten zu sein!

  8. Mourawetz

    Wenn einer wie Herr Ö. die Rassismuskeule auspackt, wie viele andere schon vor ihm auch, dann enttäuscht das, weil es dunkle Vorahnungen – nicht bestätigt! – bei weitem übertrifft. Dagegen war das Treffen mit Erdolf ein seichtes Vorgeplänkel. Man hatte gehofft, dass er nicht so ist. Das heißt, eigentlich nicht einmal das, da einem ein Desaster in diesem Ausmaß nicht in den Sinn kam, nicht in den dümmsten Träumen. Jetzt im Nachhinein dagegen, erscheint einiges in anderem Licht. Herr Ö. und sein Präsident bestätigen alle Vorurteile. Das kontinuierliche Nichtmitsingen der deutschen Nationalhymne, die Opferhaltung, die Aggressivität mit der ausgeteilt wird, die beiden treten offenbar oft gerne gemeinsam auf.
    Ö. hat ganze Arbeit geleistet. So schaut er also aus, wenn ein – ja was nun? Ein Türke? – aus der Deutschen Nationalmannschaft abtritt, ein Abgang auf türkisch, ein Abgang mit Rums. Fehlt nur mehr, dass er seine Deutsche Staatsbürgerschaft zurückgibt. Die totale Vereinnahmung Ö.s durch Erdolf und seine Schergen läuft gerade munter man.
    Einen Vorteil hat die Sache: Absofort darf man wieder Nationalmannschaft sagen und nicht bloß „Die Mannschaft“. Aber welch ein Rückschlag für die integrierten Deutsch-Türken, die eine Identifikationsfigur abschreiben können.

  9. Herbert Manninger

    Es war wohl nicht die schwierigste Aufgabe des Özil-Managements, er selber hat diese Aussendung vielleicht nicht einmal gelesen, die Deutschen mit der Rassimuskeule aus der Fassung zu bringen. Jeder Schatzsuchende aus fernsten Ländern kennt den PIN-Code des Germoney-Bankomaten.

  10. Gerald Steinbach

    24. Juli 2018 – 10:00
    Falke

    Ah, deswegen berichtet der ORF nicht mehr über Toronto. am Anfang wurde ja von einem weißen Mann geschrieben

  11. Erich

    Nur zur Erinnerung: Frau Foroutan hat vor Jahren zusammen mit anderen linken Ideologen auf vielen Seiten versucht, Sarrazin zu widerlegen, ihm die üblichen Vorwürfe an den Kopf geworfen und ein typisches scheinbar wissenschaftliches Gutmenschgeschwafel fabriziert. Sie hat dabei gezeigt, dass sie Statistiken weder lesen noch interpretieren kann – dass sie es nicht wollte ist sowieso klar.

  12. astuga

    Ach, Özil hat es irgendwie schon begriffen.
    Im Ggt. es sind die deutschen und westeuropäischen Blöd-Bürger die es noch nicht begriffen haben.
    Ein Kommentar von Augstein aktuell im Spiegel: “Deutschland: Ein neuer Schmelztiegel, in dem Menschen aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika gemeinsam eine neue Nation erschaffen…”
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/einwanderung-ein-deutscher-traum-kolumne-a-1217379.html

    Dazu passt.
    ● EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos: “Europa braucht mehr als 70 Millionen Zuwanderer…”
    ● UN’s special representative for migration Peter Sutherland: “The EU should do its best to undermine the homogeneity of its member states…” (wörtlich: die EU solle ihr Bestes geben, um die Homogenität ihrer Mitgliedsländer zu untergraben)
    ● Wikipedia: Union_für_den_Mittelmeerraum

    Man kann es aber auch so sehen:
    “Jegliche Praxis oder Politik, die das Ziel oder den Effekt hat, die demographische Zusammensetzung einer Region in der eine nationale, ethnische, sprachliche oder andere Minderheit oder eine autochthone Bevölkerung ansässig ist, zu ändern, sei es durch Vertreibung, Umsiedlung oder durch die Seßhaftmachung von Siedlern oder eine Kombination davon, ist rechtswidrig.”
    Artikel 6 der Entschließung der UNO-Menschenrechtskommission vom 17.4.1998

  13. Johannes

    Was haben Erdogan und Özil gemeinsam?
    Beide benutzen den Begriff – Rassismus – als Werkzeug für ihre Spielchen.
    Wenn man jetzt die Reaktionen Deutschlands betrachtet dann scheint dieses Spielchen aufzugehen.
    Die Grünen fordern schon den Sturz des DFB Präsidenten, selbst der sonst noch als intelligenter unter den Grünen geltende Özdemir hat gestern eine seltsame Verqiuckungswurst von allen Beteiligten konstruiert bei der Özil noch am besten weggekommen ist. Jetzt würde der deutsche Fussballnachwuchs nicht mehr nachwachsen alle seien verunsichert. Die Hauptschuld hat plötzlich der DFB ist der allgemeine Tenor.

    Einfach nur sehr, sehr schwach was da in Deutschland abgeht, ein Fußballer hat seine Karriere beendet, er hat bei der letzten WM so wie die ganze Mannschaft nichts erreicht, davor hat er Erdogan unterstützt und wurde dafür kritisiert. Und jetzt hat Deutschland eine mittelgroße Staatskrise und man fordert ein Köpferollen von Menschen die gar nichts dafür können. Sehr armselig seid ihr geworden liebe Deutsche, beim kleinsten Wind fallt ihr um.
    Erdogans Arm kann über den Deutschen DFB Präsidenten, der sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, den Stab brechen und ihr seid nicht fähig diesen Schwachsinn zu verhindern.

    In Griechenland sterben so viele Menschen in den Flammen, hört auf mit diesem Theater um Özil es ist einfach nur lächerlich.

  14. Sokrates 9

    Wieso wirft einer der nicht deutsch kann in ,England sein Geld verdient,im Nationalteam voll versagt hat,den Deutschen Rassismus vor?

  15. Falke

    @sokrates9
    Özil kann Deutsch, er ist schließlich in Deutschland geboren. Er ist allerdings intellektuell nicht in der Lage, verständliche Sätze zu bilden.

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