“Ohne Arbeit läuft gar nichts”

“…..Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens von monatlich 2500 Franken ist verwegen. Die Finanzierung ist unklar, aber noch schlimmer ist die damit in Kauf genommene Sinnentleerung von Arbeit….” (NZZ; hier)

4 comments

  1. Falke

    Es kann ja wohl keinerlei Zweifel daran geben, dass die realistisch und pragmatisch denkenden Schweizer diese absurde Idee mit großer Mehrheit ablehnen werden.

  2. gms

    Es wäre keine linke Schnapsidee, müßte man sich zu deren Ventilierung keiner falschen Begrifflichkeit bedienen. Im Anlaßfall kann nämlich definitiv nicht von Bedingungslosigkeit ausgegangen werden, besteht doch die unabdingbare Voraussetzung darin, wonach Steuerzahler für diese Alimentierung aufkommen, ohne daß zugleich durch Ausweich- und Anpassungseffekte das gesamte Steuerwesen implodiert.

    Ehrlicher waren und sind diesbezüglich schon notorischische Liberalalas, die dasselbe Produkt auf dem schrillen Jahrmarkt der Wählerbestechung unter dem Titel ‘Bügergeld’ anpreisen.

    Bedingungsloser Sonnenschein für die gesamte Fläche der Schweiz an 365 Tagen im Jahr? Unkonditionierter Wohlstand für alle Menschen auf dem Globus? Bedingungslos ist der Einfluß von Materie auf den Raum, doch selbst das setzt Materie voraus. Würden Linke die Rechnung mit dem Wirt machen, wären sie nicht links, was ebenfalls Einsteins These stützt, die Ausdehnung des Weltraums könne von menschlicher Dummheit noch übertroffen werden.

  3. Lisa

    Das Geld würde ja bereits zur Hälfte oder mehr für Miete und Krankenkasse draufgehen. Wenn gleichzeitig Einkommenssteuern abgeschafft würden – es gäbe da schon Alternativen! – wäre jedoch jeder motiviert, etwas dazuzuverdienen. Natürlich gäbe es ein paar selbstzufriedene Eigenbrötler, die damit auskommen würden, weil sie nun mal lieber “Kunst” machen oder lesen oder musikzieren statt irgendwo eingespannt zu sein. Und Bettler gäbe es trotzdem, die ihre 2’500 schon vor Mitte Monat versaufen. Aber die ganzen Verwaltungen mit ihrem Papierkram und den zahllosen teuren Angestelten/Beamten würden wegfallen. Und all die leeren Büroräume ergäben einige preisgünstige Wohnungen…

  4. gms

    Lisa,

    “Wenn gleichzeitig Einkommenssteuern abgeschafft würden – es gäbe da schon Alternativen! – wäre jedoch jeder motiviert, etwas dazuzuverdienen.”

    Genialer Plan, machten in der Schweiz doch 2015 Einkommenssteuern in Höhe von 19,4 Mrd Franken nur schlappe 29% des Bundesbudgets aus. Offensichtlich reicht es linken Spinnern nicht, basale Prinzipien zu verkennen, sie müssen darüber hinaus noch betreffend Tatsachen völlig blank sein.

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