“Oma, die alte Umweltsau”

(ANDREAS TÖGEL) Wo gehobelt wird, fallen Späne.Der Zweck heiligt die Mittel.Man kann kein Omelett backen, ohne Eier zu zerbrechen.
Zweifellos wird, wer sich dieser Mühe unterziehen will, noch viele andere Weisheiten ähnlicher Art finden. Gemeinsam ist ihnen die Botschaft, dass, wenn es um eine gute Sache geht, auf jede Zurückhaltung verzichtet werden kann, ja verzichtet werden muss. Um ein höheres Ziel zu erreichen, sind alle Mittel nicht nur erlaubt, sondern ist deren Einsatz sogar geboten. Dass diese Ansicht einer zutiefst antichristlichen Haltung entspringt, dürfte sich den wenigsten Zeitgenossen erschließen; wie viel Christen, die sich mit Recht auch welche nennen können, gibt es schließlich noch? Nach Kirchenvater Thomas von Aquin muss, um ein gutes Werk zu setzen, nicht nur die Intention gerecht sein, sondern müssen auch die eingesetzten Mittel angemessen und vor allem das am Ende erreichte Ziel positiv sein.

Dieser Tage scheint es im einst freien Westen – zumindest in dessen europäischem Teil – nur noch ein einziges Ziel zu geben, für das es sich zu kämpfen lohnt, und das nachgerade religiösen Charakter angenommen hat: Die „Klimarettung“. Kinderlosigkeit, die – nicht zuletzt dank Massenimmigration – vor dem Kollaps stehenden Sozialsysteme, die militärische Impotenz der Alten Welt, die Korruption und Dekadenz der politischen Eliten – wen kümmert das schon? Die sogenannte „Klimakrise“ aber ist omnipräsent. Wenn es um die in beispielloser Hybris angemaßten Möglichkeiten zum Kampf gegen den fraglos existierenden Klimawandel geht (nicht etwa darum, mit dessen Folgen bestmöglich umzugehen, was zweifellos sinnvoll wäre), setzt jegliches Denken aus, wird mittlerweile jede rationale Überlegung über Bord geworfen.

Der WDR hat soeben mit einem Video Aufsehen erregt, in dem ein Kinderchor über „Oma, die alte Umweltsau“ (sic!) singt. Am Ende wendet sich die Kinderschar, mit unverhüllt drohendem Unterton, ans Publikum und verkündet: „wir werden Euch damit nicht davonkommen lassen“. Das sollte, so werden die Programmverantwortlichen zumindest behaupten, nur als Satire verstanden werden.

Doch Menschen als Säue zu bezeichnen, das ist mehr als ein schlechter Witz – genau wie der Umstand dass ahnungslose, unschuldige Kinder als Werkzeuge für eine derart üble Hetze eingesetzt werden. Omas, die weiland mit der geflochtenen Einkaufstasche ihre Besorgungen erledigten, ihre Milch in der Aluminiumkanne holten, niemals ein Auto oder ein Handy besaßen und niemals ein Flugzeug von innen gesehen haben, als „Umweltsäue“ zu apostrophieren, ist ein Skandal der Extraklasse, der nicht als Witz kleingeredet werden kann.

Man stelle sich vor, ein Funktionär der AfD, oder der FPÖ hätte sich derart „satirisch“ mit illegalen Immigranten auseinandergesetzt. Ein veritables Verhetzungsverfahren gegen die Urheber wäre wohl noch vor dem Ende der Durchsage in Gang gesetzt worden.
Menschen zu entmenschlichen hat allerdings eine lange Tradition. Diverse „Wilde“, Kulaken, Armenier und Juden mussten in der Vergangenheit schon erleben, was es bedeutet, als Untermenschen gebrandmarkt zu werden. Sind „alte weiße Männer“ und neuerdings auch Omas die Kulaken unserer Tage?

Wer übrigens mit dem Begriff „Kulak“ nichts anfangen kann, dem sei das großartige Buch „Die Ernte des Todes“ aus der Feder des britischen Historikers Robert Conquest wärmstens empfohlen. Es geht darin um Stalins Politik gegen die Kulaken = „reichen Bauern“ in der Ukraine: nach dem systematischen Aufbau eines Sündenbocks wird dieser zum Feindbild erklärt und um am Ende seiner „gerechten“ Strafe zugeführt – d.h. mittels des Einsatzes direkter oder indirekter Mittel füsiliert.

Sind wir schon wieder soweit? Ist die Zeit jetzt oder spätestens in ein paar Jahren reif für eine neuerliche Entkulakisierung, die sich diesmal halt gegen „Umweltsäue“ richten wird? Einst hat es von der glorreichen Oktoberrevolution anno 1917 bis 1929 – also ganze zwölf Jahre – gedauert, bis alle Dämme brachen und zur „Endlösung“ der Kulakenfrage geschritten werden konnte. Wer glaubt, dass sich so etwas in der geheiligten Demokratie nie wiederholen könnte, hat das Wesen des Sozialismus als unausrottbaren Todestrieb in der Geschichte und als anthropologische Konstante (© Igor Schafarewitsch) noch immer nicht begriffen.

Übertrieben? Paranoide Phantasie eines reaktionären alten weißen Mannes? Lernen Sie Geschichte, verehrte Herrschaften! Die wiederholt sich zwar nicht – aber sie reimt sich, wie weiland Mark Twain scharfsinnig erkannte.
Um das Schlimmste zu verhüten würde es fürs Erste reichen, die für diese widerliche Hetze Verantwortlichen des öffentlich-rechtlichen WDR auf der Stelle ihrer Posten zu entheben und dafür zu sorgen, dass sie solcherlei Unflat niemals wieder verbreiten können – jedenfalls nicht auf Kosten der Steuer- und Gebührenzahler.

23 comments

  1. Selbstdenker

    Besonders “originell” ist, dass Dirk Pohlmann China mehrfach ausdrücklich als Vorbild beschreibt. Klar, dass für einen Ökofaschisten die Menschenrechtssituation nur eine Marginalie ist. Man beachte aber auch die zeitliche Entwicklung vom CO2-Ausstoss durch China:

    http://www.globalcarbonatlas.org/en/CO2-emissions
    (Auf der rechten Seite bei Tools auf Chart View klicken und unten links bei Timeline auf den Player Button (>) drücken.

    So sieht also das “ökologische Musterland” in Sachen CO2-Ausstoß aus.

    Rhetorische Frage: kann es sein, dass es den Ökofaschisten mehr um den sozialistischen Faschismus und weniger um die Ökologie geht?

  2. Selbstdenker

    Der Querverweis von Andreas Tögel auf den Holodomor ist sehr zutreffend:
    Die politisch vom Ende her gedachte “Klimawissenschaft” ist der Lyssenkoismus unserer Tage.

    Und die Weltrettung als politische Utopie kann nur gelingen, wenn die Kulakenfrage alternativlos gelöst wird; wobei im Jahr 2019 alte, weiße Männer die Kulaken sind.

    Wie damals schon, wird der Kreis der “Kulaken” laufend ausgeweitet; jetzt sind auch die Omas dran.

    Dass Dirk Pohlmann China als Vorbild nennt, wird logisch, wenn man die Umweltfrage komplett ausklammert und sich mit den Zielen und Methoden von Maos Kulturrevolution beschäftigt.

    Genau das schwebt diesen Gestalten vor: eine Kombination aus chinesischer Kulturrevolution und Holodomor.

    “Wer glaubt, dass sich so etwas in der geheiligten Demokratie nie wiederholen könnte, hat das Wesen des Sozialismus als unausrottbaren Todestrieb in der Geschichte und als anthropologische Konstante (© Igor Schafarewitsch) noch immer nicht begriffen.”

    Exakt das ist der Sozialismus: ein unausrottbarer Todestrieb als düsterer Teil der menschlichen Natur.

  3. CE___

    Die grüne HJ halt wie sie leibt und lebt und hetzt.

    Herr Tögel hat sonst schon alles dazu gesagt.

    Und ja, man sollte sich in der Tat fürchten wenn man der Geschichte kundig ist…in meinen Augen ist dass alles noch ein Aufwärmen für das was noch kommt…totaler und radikaler als wir uns das alles vorstellen können. Bis zum letzten Mann, Maus, Patrone und Euro…

    Noch ist es “vor dem März 1933”, und Zeit zum gehen, und glücklich wer kann, und weise noch dazu wer es auch tut.

    Ausser man möchte das was da zumindest im kleinen in D und im Großen in der EU ranträut erleben und auskosten wie die Vorfahren die Zeit von 1933 bis 1945 “erleben und auskosten durften”.

    @ Selbstdenker

    Verblüffend, wie wenig Staub in diesem Jahr die Nachricht aufgewirbelt hat was die VR China so für Kohlekraftswerks-Pläne umsetzen wird.

    Man könnt’ sich ja die Frage stellen warum ausserhalb der EU, aber vor allen der VR China, keiner den Klimawandel- und CO2-Popanz ernst nimmt.

    Ich mein, die Chinesen sind ja nicht blöd um ein vielleicht wirklich bestehendes Problem nicht begreifen zu können:

    Viele Topleute und Forscher auf westlichen Uni’s ausgebildet und von der Partei wieder nachhause abgeworben, Raketen zum Mond bauen sie, bei der Gentechnik vorne mit dabei (ich lasse einmal die Ethik beseite) etc etc

    Bliebe nür übrig, wenn nicht blöd, dass die Chinesen Selbstmörder wären:

    Aber so einen Eindruck habe ich auch nicht, sowohl aus den Nachrichten über deren Bonzen als auch persönlichen Erfahrungen mit den einfachen Leuten.

    Aber um diese Fragen zu stellen, dazu sind “unsere” linksgrünen Klimafanatiker zu sehr in ihrer Arroganz und Rassismus gefangen, die Welttemperatur auf 0,5 Grad Celsius genau einstellen zu können.

  4. Gscheithaufen

    Dem ist leider kaum mehr etwas hinzuzufügen außer der Randbemerkung (?), dass es in jeder prä-totalitären Phase den Aufbau von Sündenböcken braucht – so absurd sie auch scheinen mögen – um die nachfolgenden “Korrekturen” zu rechtfertigen. Leseempfehlung u.a. “Masse und Macht” von Elias Canetti, “Der grüne Stern” von Hans Weigel uam. Oder wie schon Tucholsky reimte: Hochverehrtes Publikum, bist du wirklich so dumm?

  5. aneagle

    keine Kinder, kein Hirn, keine Demokratie,
    kein Geld, keine Kultur. keine Solidargemeinschaft,
    keine Arbeit, keine Bildung, keine Zukunft,
    kein CO2, keine Zivilisation, keine Existenz
    Unser Nachbar demonstriert beispielhaft die omnipotente Impotenz. Die Welt- bis 2050 “Deutschlandneutral”.

  6. aneagle

    keine Kinder, kein Hirn, keine Demokratie,
    kein Geld, keine Kultur. keine Solidargemeinschaft,
    keine Arbeit, keine Bildung, keine Zukunft,
    kein CO2, keine Zivilisation, keine Existenz
    Unser Nachbar demonstriert beispielhaft die omnipotente Impotenz. Die Welt- bis 2050 “Deutschlandneutral”.

  7. sokrates9

    aneagle@ Geduld! Unsere Grünen basteln schon am selben Konzept wie in Deutschland! Bin neugierig wie schnell der Benzinpreis erhöht wird!

  8. Gerald Steinbach

    So etwas nennt man ein bewusstes Spalten/Hetzen der Gesellschaft, für das ja angeblich die AfD verantwortlich ist.

  9. Falke

    @sokrartes9
    Ich vermute, dass die Erhöhung des Benzinpreises als Allererstes mit Kurz ausgehandelt wurde und dessen begeisterte Zustimmung gefunden hat: unter dem Titel “CO2-Bepreisung”. Also kommt er sehr bald.

  10. Selbstdenker

    @Gscheithaufen:
    Ich nenne es propagandistische Projektion: anderen etwas Erdachtes vorwerfen um damit eine nicht zu rechtfertigende reale Handlung zu “legitimieren”. Der bei linken “Cineasten” besonders beliebte Propagandafilm Panzerkreuzer Potemkin ist so eine propagandistische Projektion.

    Die der kommunistischen Misswirtschaft geschuldete Lebensmittelknappheit hängte man den Kulaken und insbesondere den traditionsbewussten Bauern in der Ukraine um, in dem man sie bezichtigte Lebensmittel zu “horten” und damit die von ihnen selbst produzierten Lebensmiitel der Allgemeinheit zu “stehlen”. Was folgte, war das politisch erzwungene Aushungern dieser Bauern in der Grössenordnung eines Genozids.

    Das heimische Beispiel schlechthin war der Tiroler Agrarstreit in den 2000er und 2010er Jahren. Das Ziel war die Enteignung von Bauern, die über Jahrhunderte hinweg agrargenossenschaftliches Eigentum bewirtschaftet haben.

    Genauer: eine Teilenteignung, bei der der Eigentumsbegriff so aufgeschnitten wurde, dass jener Teil, der mit viel Aufwand und wenig Ertrag verbunden ist, den Bauern zugesprochen wurde und jener Teil, der mit vergleichsweise weniger Aufwand und mehr Ertrag verbunden ist, bestimmten Gemeinden zugesprochen wurde.

    Man gründete dazu private Vereine mit teilöffentlicher Finanzierung, die in Zusammenarbeit mit sogenannten “Gratis”zeitungen, der AK und der Liste Fritz – eine marxistische(!) Abspaltung der ÖVP – sowie marktbeherrschenden öffentlich-rechtlichen und privaten Medien koordinierte Feindbildpflege betrieben.

    Internetforen und die Kommentarbereiche von Online-Ausgaben bestimmter Zeitungen wurden von verzopften Krakelern geradezu zugemüllt. Diese häufig unter verschiedenen Pseudonymen verfassten textbausteinartigen “Kommentare” erkannte man gut an ihrer schrillen und beleidigenden Tonalität und an ihrer vom Ende her gedachten “Logik”, bei der immer alle Fäden beim erklärten Feind “zusammenliefen”.

    Diese Provinz-SJWs schickten sich sogar selbst Sprengattrappen per Post um sich dann medial als Opfer terroraffiner Almöhis präsentieren zu können.

    Um diese Bauern enteignen (also: bestehlen) zu können, wurden sie in einer über zehn Jahre dauernden Kampagne als Diebe verleumdet, die – gemessen am betriebenen Aufwand – in der Bevölkerung überraschenderweise gar nicht so gut ankam. Für die Erschaffung vom “atypischen Eigentum” durch den VfGH reichte es aber.

    Besonders originell war die Behauptung, dass diese – häufig in höheren, bewaldeten und steileren Flächen beheimateten Agrargemeinschschaften die Schuld an hohen Grundstückspreisen hätten. Dies speziell vor dem Hintergrund, dass das Angebot an bebaubaren Flächen durch Widmungen – ein hoheitlicher Akt der Gemeindepolitik – gesteuert (treffender: verknappt) wird.

    Einige Bauern, die von den Nazis enteignet und in den 1950er und 1960er Jahren dafür entschädigt wurden, verleumdete man als Nazi-Profiteure. Jene Bauern, die man im Zuge vom Bau der Brennerautobahn enteignete, wollte man erneut enteignen, weil sie eine “Kompensations”fläche neben der Autobahn gewinnbringend an McDonalds verpachteten.

    Wer sich die verwendeten Methoden ansieht, wird viele Parallelen zu den aktuell staffindenden Ereignissen erkennen können.

  11. Tom Jericho

    Wir merken uns: Es gibt keine linke Hetze – diese ist stets Satire, der bekanntlich “alles” erlaubt ist. Und wer zu dumm oder zu borniert ist, um das zu erkennen, ist selbstredend ein alter (oder junger) Nazi. So wahr mir die hl. Greta helfe!

  12. Selbstdenker

    Das WDR Oma-Gate veranschaulicht, wie linke “Medienschaffende” vorgehen:
    1) lügen
    2) projizieren
    3) Einsatz verdoppeln

    Siehe hier:
    Schließlich legte ein WDR-Redakteur noch einmal nach und schrieb auf Twitter: “Lass mal über die Großeltern reden, von denen, die jetzt sich über #Umweltsau aufregen. Eure Oma war keine #Umweltsau. Stimmt. Sondern eine #Nazisau.”
    https://www.oe24.at/welt/Wirbel-um-Umweltsau-Song-Seher-wollen-rechtliche-Folgen-fuer-Gebuehrensender/411131794

    Den WDR wird es in dieser Form in einem Jahr nicht mehr geben.

  13. Gerald Steinbach

    Nachtrag
    Gerade im deutschen TV, ein (korrekter)Passant wurde gefragt, was er von den Oma Video hält, darauf:
    “Ich habe besseres zu tun, als mich über Kinder aufzuregen”
    Tja…

  14. Mourawetz

    Chorleiter Zeljo Davutovic: «Mit Überspitzung und Humor den Konflikt zwischen den Generationen aufs Korn nehmen.»

    Kritische Stimmen, die man in der älteren Generation vermutet, sollen ausgeschaltet werden.


    Weniger künstlerisch, sondern eher prosaisch hatten erst vor kurzem die Anführer von „Fridays for Future“ den Alten ein Mitsprache-Recht in Sachen Umweltschutz versagt, mit der biologisch korrekten, aber unhöflichen Bemerkung: „Die sind doch eh bald nicht mehr da.“

    Rainer Bonhorst, die Revolution frisst ihre Omas.
    https://www.achgut.com/artikel/die_revolution_frisst_ihre_omas

  15. Sven Lagler

    Das erstaunliche an diesem “Kinderchor” ist, dass dieser ausschließlich aus Mädchen besteht.
    Warum wird nicht von einem Mädchenchor berichtet ?

  16. Johannes

    Der WDR hat es also getan, nie hätte ich so etwas für möglich gehalten, nicht vom WDR, nun wurde es getan und es schreit nach Rücktritt und nach einer Neuorientierung.

    Man ließ also Kinder aufmarschieren, in ein Studio und dort ließ man ihnen einen Text lernen den sie rhythmisch vortrugen und sie sangen davon das ihre Großmütter alte Umweltsäue seien. Sie sangen es mit einer kindlichen Unbekümmertheit, nicht wissend wie sehr sie missbraucht wurden.

    Diese Kinder wurden nach meiner Meinung missbraucht, aber nicht nur dass, es wurden gleichzeitig alte Menschen – Frauen – als Säue bezeichnet. Es wurde eine ganze Gruppe von Menschen geschmäht, sie wurden all ihrer Würde beraubt, behandelt wie Tiere im wahrsten Sinn des Wortes.

    Wie tief kann man sinken WDR?
    Wie charakterlos kann man sein wenn man dann noch nachtritt und trotzig die Frauen nicht nur als Umweltsäue sondern als Nazisäue schmäht.

    Es geht nicht mehr tiefer ihr lieben Verantwortlichen des WDR, ihr habt einen absoluten Tiefpunkt erreicht und nach diesem Eklat kann man sich nicht einfach davonstehlen.

    Wenn sie einen Funken Anstand haben Herr Buhrow dann werden sie jetzt ihre Funktion nicht nur beim WDR sondern auch ihren geplanten Wechsel zum ARD zurücklegen.
    Und davor werden sie den unseligen Redakteur vom schwarzen Block kommend wieder dorthin zurückschicken, denn dieser Chaot hat ihnen den Rest gegeben Herr Buhrow. Wer sich mit solchen Leuten, wie diesem Redakteur der alte Frauen als Nazisäue bezeichnet – einläßt, der darf sich nicht wundern wenn er mit beißenden eitrige Wunden schaffenden Flöhen aufwacht.

    Zeigen Sie in dieser traurigen Stunde das sie Courage und Charakter haben und treten Sie zurück !
    Es gibt keine andere saubere Lösung aus diesem Skandal !

  17. Sven Lagler

    Meine Oma hat definitiv nachhaltig gelebt.
    Unterwegs war sie zu Fuß oder per Fahrrad.
    Den einzigen Urlaub den sie hatte, ihre Hochzeitsreise, war ca. 40 km entfernt und der Ort wurde mit dem Zug erreicht.
    Sie hatte einen Herd, der zum Kochen und Heizen verwendet wurde.
    Kleidung nähte sie nicht nur für sich, sondern auch für ihre Kinder für eine lange Zeit.
    Kaputtes wurde nicht neu gekauft, sondern geflickt oder repariert.
    Der Medienkonsum bestand ausschließlich aus einer Zeitung, Radio und Fernsehen und betrug insgesamt maximal 2 Stunden am Tag.
    Keines ihrer Kinder hatte ein Einzelzimmer.
    Es wurde immer frisch gekocht, wobei es keine Fertignahrung gab und das Essen war überwiegend regional.
    Sie hat sich nie über irgendwas beschwert.

    Die FfF Kids sollte sich gründlich überlegen, ob sie tatsächlich so ein Leben führen wollen. Wenn die neoliberale Wirtschaft „erfolgreich bekämpft“ wird kommt die „gute alte Zeit“ vielleicht wieder. Außer man gehört zur Nomenklatura die privilegiert ist und deren Maßstäbe und Lebensführung von der genormten, gelenkten Masse stark abweicht.

  18. Rupert Wenger

    In der heutigen Presse stehen die beiden Sätze: “Die Jungen sehen sich im demokratischen Prozess nämlich ausgebootet: Es gibt einfach zu viele wahlberechtigte Alte” (https://www.diepresse.com/5744326/die-jugend-verliert-die-geduld). Während beim ersten Satz “sehen” sowohl im Indikativ als auch im Konjunktiv, also als indirekte Rede, verstanden werden könnte, steht das “gibt” in zweiten eindeutig im Indikativ, was per Definition Wirklichkeit aus Sicht der Zeitung darstellt. Der Artikel wird nicht als Meinung gekennzeichnet. “Zu viele” im zweiten Satz drückt ebenso eindeutig einen nicht wünschenswerten Zustand aus, der entweder durch offensive Verringerung der Anzahl der Alten oder durch Entzug des Stimmrechts zu “verbessern” wäre. Soll in Deutschland und Österreich die ihren Zenit bereits überschreitende Klimahysterie durch die neue Sau Generationenkonflikt auf den Dorfstraßen ersetzt werden?

  19. Selbstdenker

    @Rupert Wenger:
    Diejenigen, die sich selbst “Medienschaffende” nennen, sind die wahren Gesellschaftsspalter. Sie teilen die
    Gesellschaft in statistische Kategorien ein um dann gezielt bestimmte Gruppen verhetzen zu können.

    Die Verantwortlichen des WDR lassen ihren Kinderchor für die “gerechte (Klima-)Sache” bis nach Südkorea fliegen. Sie missbrauchen Kinder für politische Zwecke indem sie diese als Medium einsetzen, um ihren Eltern und Großeltern in Gesangsform auszurichten, dass sie Umweltsäue wären.

    Dieses Propagandalied ist im Kern nicht als Satire gedacht, sondern über den Hinweis auf angebliche “Satire” erhofft man sich aus der (strafrechtlichen) Verantwortung ziehen zu können.

    Der Tropfen, der das Faß nun zum überlaufen gebracht hat, ist das offen zur Schau getragene Ausmaß Kinder für politische Zwecke zu missbrauchen und die Gesellschaft gebührenfinanziert zu spalten.

    @Johannes:
    Ich schließe mich Ihren treffenden Ausführungen vollinhaltlich an.

    Herr Buhrow soll seinen freien Mitarbeiter vom schwarzen Block final freistellen und anschließend selbst alle seine “Funktionen” niederlegen. Der “öffentlich”-“rechtliche” Rundfunk gehört radikal verschlankt und reformiert.

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