Opfer sollen nicht mehr Opfer heißen

Von | 25. Februar 2017

Neues aus der Anstalt: “Die Missy-Autorin Mithu Sanyal will aus Opfern „Erlebende“ machen. Dudenfest. Initiativen von Terre des Femmes bis Störenfriedas protestieren scharf! Sie erklären: „Vergewaltigung ist kein Konzertbesuch.“ Kulturwissenschaftlerin Sanyal hingegen möchte einen Begriff mit „höchstmöglicher Wertungsfreiheit“….” (weiter hier)

8 Gedanken zu „Opfer sollen nicht mehr Opfer heißen

  1. Mona Rieboldt

    Muss man eigentlich jede Idiotie von irgendeiner Wichtigtuerin so ernst nehmen, dass gleich hyperventiliert wird? Aber es lenkt natürlich ab von anderen Realitäten, das ist wohl der Sinn solcher Artikel.

  2. waldsee

    Lachen und wundern sie sich nicht,vielleicht denkt ihr kind ,ihr netter Nachbar ….insgeheim auch so krudes zeug.

  3. Dr.Fischer

    Wenn die Medien etwas dermaßen Abartiges zur allgemeinen Diskussionswürdigkeit stilisieren, dann ist Vorsicht angebracht. Zunächst wird jedenfalls mit dieser perfiden Interpretation eine inhaltliche Wortbedeutungsveränderung ins Denken der Leute eingeschleust, und die fortschreitende Gewöhnung an die vereinheitlichte Benennung der unterschiedlichen “Erlebens”weisen wird nicht aufzuhalten sein. Jetzt muß man diese Zumutung nur noch in den neuen “Leicht-Sprech” übersetzen, damit auch das dumme Volk begreift,daß Vergewaltigung nur ein retro-Wort für Erlebnis ist.
    Wir waren zutiefst entsetzt, als die ersten Berichte über Köpfungen von Journalisten in unsere geordnete Welt gelangten und konnten derlei Grausamkeit gar nicht fassen. .Inzwischen sind wir beruhigt, weil derlei ja nicht jeden Freitag passiert.
    Und so weiter.

  4. Fragolin

    Bei den Folkloreausbrüchen unserer verhaltenskreativen Schutzerflehenden müsste es statt “Erlebende” wohl eher “Überlebende” heißen.
    Außerdem: Statt “Mordopfer” hört sich “Morderlebende” doch viel besser an! Ich bin strikt für solche Wortschöpfungen, denn besser kann man die dekadente Idiotie unserer Zeit gar nicht dokumentieren! Zurücklehnen und genießen!

  5. mariuslupus

    Die LinksPolitischKorrekten sind auch Vergewaltiger. Das erste Opfer ist die Sprache. Das Ziel ist die Gehirnwäsche. Beides ist fast erreicht. Die Sprache wird geopfert, das Ergebnis der erfolgten Gehirnwäsche ist der Wähler. SPCUD – Merklschulze, 65% + Grüne + DieLinke + FDP = SED. Einfache Rechnung !

  6. Fragolin

    Bin mal gespannt, wann die ersten geschenkten Vergewaltiger nicht nur lachend und frei aus dem Gerichtssaal spazieren sondern der “Erlebenden” auch noch eine Rechnung für die Erbringung einer Event-Dienstleistung ausstellen. Einklagbar, versteht sich. Die Erlebende braucht nicht denken, sie käme einfach so davon ohne für das besondere Erlebnis zu zahlen!

  7. Rennziege

    Die Vergewaltigung der Sprache ist ein uraltes Instrument aller Diktaturen. Seltsam, dass derlei Rosstäuscherei heutzutage von den üblichen Unverdächtigen, nicht immer islamischer Herkunft, ungefiltert akzeptiert wird. Ich wage heftig zu bezweifeln, dass eine “erlebte” Vergewaltigung deren Trauma mildert.

  8. aneagle

    Es gibt doch immer wieder Menschen die an der Sprache arbeiten. So auch jetzt. Mit den geschilderten Einlassungen über Opfer und ihre künftige pc Bezeichnung soll wohl eine Steigerung des Spruches von “Der/die hat nicht alle Tassen im Schrank” über “Der/die hat kaum noch Tassen im Schrank” zu ” Der/die hat wohl keine einzige Tasse im Schrank” erreicht werden. Das ist aber kein bedauerlicher Einzelfall, die Dame hat viele durchaus ebenbürtige Mitbewerber. So wird derzeit unter anderem für den Wiener Heldenplatz dringendst nach einem DDR-verträglicheren Namen gefahndet. Wiens Sorgen möchte man haben !

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