Orwell, Tsipras und die Welt der Fakten

Von | 26. Februar 2015

George Orwell hat einmal bemerkt, dass politisches Denken, vor allem auf Seiten der Linken, eine Art Selbstbefriedigungsphantasie ist, für die die Welt der Fakten kaum Bedeutung hat. Leider ist diese Charakterisierung in weiten Teilen zutreffend.” – Schrieb der Linke Sozialforscher Naom Chomsky im Jahr 1971. Also 44 Jahre, bevor in Griechenland eine Regierung gewählt wurde, für die die Welt der Fakten kaum Bedeutung  hat. Chapeau!

6 Gedanken zu „Orwell, Tsipras und die Welt der Fakten

  1. Thomas Holzer

    Ist aber in Österreich auch nicht viel anders!

  2. FDominicus

    @Thomas Holzer. Das ist insgesamt das zentrale Merkmal von Sozialismus. Irgendwelche Ländergrenzen spiele da keine Rolle, es sei denn man sucht – und findet – den bösen Feind.

  3. DNJ

    Gilt bei weitem nicht nur für die Linken, in Österreich zumindest.

  4. Thomas Holzer

    @DNJ
    Ich sehe keine Rechten in Österreich 😉

  5. Marianne

    @Thomas Holzer
    Wie wahr! “Rechts” als Antithese zu (politisch) links scheint überhaupt nur mehr als historischer Begriff zu existieren.

  6. G.K.

    Also das Wort “Chapeau” in Zusammenhang mit Chomsky würde ich nie gebrauchen. Hier hat er Recht, aber wenn es um Israel geht, hat die Welt der Fakten auch für ihn keine Bedeutung mehr. Und als jüdischer Kronzeuge wird er vor allem in “israelkritischen” Kreisen sehr geschätzt. Er hat schon sogar ausgewiesene Holocaust-Leugner unterstützt.

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