Orwells Warnung als Gebrauchsanweisung

Von | 24. April 2017

(ANDREAS TÖGEL)  “Das Prinzip der Meinungsfreiheit beschäftigt sich nicht mit dem Inhalt der Rede eines Menschen und schützt nicht nur die Äußerung guter Ideen, sondern aller Ideen. Wenn es anders wäre, wer würde dann bestimmen, welche Ideen gut wären und welche verboten sind? Die Regierung?” (Ayn Rand)   Die den Menschen zur Freiheit führenden Gedanken sind allesamt nicht neu. Viele davon sind schon in den Arbeiten klassisch-antiker Philosophen wie Sokrates, Aristoteles und Epikur grundgelegt. Wo viel Licht ist, da gibt es allerdings auch viel Schatten: So haben auch jene Ideen ebenso viele Jahre auf dem Buckel, die – wie die des Sokrates-Schülers Platon – über einige Mittler (z. B. Rousseau, Kant, Hegel, Fichte und Marx) in die totalitären Menschheitskatastrophen des 20. Jahrhunderts geführt haben.

Das am Beginn dieses Beitrags stehende Zitat der russisch-amerikanischen Wortführerin der Freiheit und eines ungezügelten Kapitalismus, der Philosophin und Erfolgsautorin Ayn Rand („Atlas Shrugged“, „Fountainhead“), stammt aus dem Jahr 1978. Immerhin bald 40 Jahre sind seither vergangen. Noch 30 Jahre älter ist der mehrfach verfilmte Roman „1984“ aus der Feder des Briten George Orwell. Damit und mit seiner nicht minder berühmten „Animal Farm“ wollte der Essayist vor der Entwicklung und Ausbreitung totalitärer Ideologien warnen, indem er deren Funktionsweisen und Durchsetzungstechniken in eindrucksvoller Weise beschrieb. Noch ein paar Jahre vorher, nämlich 1944, publizierte „Readers Digest“ F. A. Hayeks „The Road to Serfdom“ – eine noch vor dem Untergang des Nationalsozialismus verfasste Abrechnung mit jeder Form eines alle Lebensbereiche durchdringenden, totalen Staates. Ein Jahr später folgte die deutschsprachige Übersetzung „Der Weg zur Knechtschaft“. Dieses mit Abstand populärste Buch des österreichischen Ökonomen und Sozialphilosophen, wurde für viele Menschen beiderseits des Atlantiks (so auch für den Verfasser dieser Zeilen) zur geistigen „Einstiegsdroge“ in eine freisinnige Weltsicht.

Die genannten Autoren (und deren Vorläufer, wie zum Beispiel Lysander Spooner, Henry Thoreau, Albert J. Nock oder Max Stirner) lehnten jede Form des Kollektivismus ab. Für sie war klar, dass das Recht am Individuum Maß zu nehmen hat und nicht an einem wie auch immer zusammengesetztem Kollektiv – sei es rassischer, kulturell-religiöser oder sozialer Natur. Jeder einzelne Mensch ist daher als solcher zu respektieren und darf keinesfalls als Mittel zum Zweck missbraucht werden. Auch kann kein Mensch ein Recht „nach oben“ delegieren, über das er selbst nicht verfügt. Damit kann also die Ausübung initiierter Gewalt gegen Dritte durch den Staat (z. B. die ohne Zustimmung des Betroffenen erfolgende Einhebung von Tributen) niemals „legitimiert“ werden. Gewaltanwendung oder -Drohung gegen Menschen, die zuvor selbst niemandem etwas angetan haben, ist Unrecht.

Was ist inzwischen aus den Ideen der Freiheitsdenker und Mahner von gestern und vorgestern geworden? Wieviel Freiheit existiert noch? Oder, anders gefragt: Wieviel Strecke des Weges in die Knechtschaft haben wir bereits zurückgelegt – vielleicht ohne es überhaupt zu bemerken?

Sich in die Zeitmaschine zu setzen, aber nicht wie weiland H.G. Wells, in eine ferne Zukunft, sondern ein paar Jahrzehnte weit in die Vergangenheit zu reisen, wirkt augenöffnend. All die großartigen „sozialen Errungenschaften“ unserer Tage (wie z. B. auf „Nichtdiskriminierung“ gerichtete Sprachdiktate, Arbeitszeitregelungen, Rauchverbote in privaten Etablissements, Geschlechterquotenregelungen und andere auf die Relativierung privater Eigentumsrechte hinauslaufende Vorschriften) waren vor 30 bis 50 Jahren – also genau in jener Zeit, in der die genannten Werke Hayeks, Orwells und Rands erschienen, völlig undenkbar.

Besonders übel unter die Räder gekommen ist die Meinungsfreiheit – ein angeblich verfassungsrechtlich gedecktes Gut, von dem in unseren Tagen – beiderseits des Atlantiks – kaum noch etwas übriggeblieben ist (sofern man sich untersteht, nicht die „richtige“, politisch korrekte Meinung zu äußern). “Sticks and stones may break my bones, but words will never harm me.” Dieser von purer Logik bestimmte Grundsatz ist längst vergessen. Heutzutage werden als “hate crime” verdammte Delikte, wie auch zahlreiche andere „opferlose Verbrechen“ (etwa Rauschgiftkonsum, Schnellfahren auf menschenleeren Autobahnen oder die Veröffentlichung regierungsseitig unerwünschter Botschaften) unerbittlich verfolgt und schwer bestraft. Der Staat dringt damit – auf Zuruf von sich dadurch Vorteile versprechender kleiner lautstarker Klüngel, immer tiefer in das private Leben seiner Bürger ein. Damit nähert sich die radikal linke Parole „Das Private ist politisch“, in der Spätzeit des sozialistischen Wohlfahrtsstaates ihrer hundertprozentigen Durchsetzung. Der gute alte Blockwart feiert dort fröhliche Urständ´, wo bezahlte Staatsschergen jede Äußerung in den sozialen Medien ausspähen und sich dabei ganzer Regimenter freischaffender Denunzianten sicher sein können. Ähnlich niederträchtige Kreaturen, die einst ihre Nachbarn wegen des Abhörens von „Feindsendern“ ans Messer geliefert haben, besorgen heute die Geschäfte des demokratischen Leviathans. Es geht längst nicht mehr um einen offenen Diskurs, sondern um die Ausschaltung oder Vorführung öffentlich auftretender Dissidenten. Wer sich einschlägige Diskussionssendungen der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu Gemüte führt, weiß, wie das funktioniert.

„Bestrafe einen und erziehe hundert“. So lautet das überlieferte Kalkül, das unsere sich wie weiland Platons „Philosophenkönig“ fühlenden Obertanen tief verinnerlicht haben. Sie begreifen sich keineswegs als Dienstleister im Auftrag ihres angeblichen Souveräns, sondern – ganz im Gegenteil – als dessen unerbittliche Erzieher und Vormünder.

Volksverhetzung“ heißt das ihren Zweck dienliche Werkzeug im deutschen Strafrecht, „Verhetzung“ im österreichischen. So reicht im Land am Strome ein vergleichsweise harmlose, im Internet geäußerte Kritik an jener Friedensreligion, der 100 Prozent aller rezenten Gotteskrieger anhängen, dafür aus, einen honorigen, rechtskundigen, unbescholtenen Mann zu einer fünfmonatigen Freiheitsstrafe (bedingt auf zwei Jahre – Urteil bis dato nicht rechtskräftig) zu verurteilen. Dass die in der Urteilsverkündung zitierten Behauptungen des Angeklagten beweisbar wahr sind, ist völlig belanglos. Es reicht der Verstoß gegen einen – wie anzunehmen ist – absichtsvoll gummiartig formulierten Paragraphen (was ist schon „Verhetzung“ und wo liegt die Grenze zu einer noch erlaubten Kritik?), um einen rechtschaffenen Menschen hinter Gitter zu bringen.

In Deutschland wiederum wurde der bekannte Autor und Regimekritiker Akif Pirincci zu der saftigen Geldbuße von11.700 Euro verurteilt, weil er anlässlich einer Angela Merkel & Genossen unangenehmen Pegida-Kundgebung teilgenommen und einige politisch unkorrekte Aussagen getätigt hatte. Prompt wird ihm – so wie dem pensionierten österreichischen Notar – attestiert, damit „Hass zu schüren“ – als ob der nicht in wesentlich gefährlicherem Maße von der Seite der Kritisierten ausginge.

Wohlgemerkt: Beide Herren haben weder persönlich adressierte Beleidigungen ausgesprochen, noch zur Gewalt gegen einzelne Personen oder Gruppen aufgerufen. Die bloße – willkürlich aufgestellte – Behauptung, ihre Aussagen könnten andere zur Gewalt „aufstacheln“ (verhetzen) genügt im mitteleuropäischen Absurdistan am Beginn des 21. Jahrhunderts für eine strafrechtliche Verurteilung.

Die Botschaft der den Staat fest im Griff haltenden Dressureliten ist unmissverständlich: Zahl deinen Tribut und halt´s Maul. Und: Die Botschaft wird von denjenigen formuliert und übermittelt, die selbst niemals Steuern zahlen und ihr Maul pausenlos aufreißen – wobei nur indes ganz selten etwas Sinnvolles herauskommt.

Die drei eingangs zitierten Autoren würden im Grabe rotieren, könnten sie sehen, wie weit wir es bereits gebracht haben. Ein Blick zurück auf die (vergleichsweise) goldenen Sechzigerjahre macht sicher: 1984 ist längst zur Wirklichkeit geworden. Allerdings mit Überwachungstechniken, von denen George Orwell naturgemäß keine Ahnung haben konnte.

(Der Artikel ist soeben in der Nr. 1 des Magazins „Frank & Frei“ erschienen)

74 Gedanken zu „Orwells Warnung als Gebrauchsanweisung

  1. Thomas Holzer

    @raindancer
    Ich bin -wird sich ja mittlerweile wohl herumgesprochen haben- konservativ, ergo tangieren mich “Ihre” Mannheimer nicht mal peripher 😉
    Für mich zählt das, was im Duden steht, wenn möglich in der Fassung von 1914 😀

    @Selbstdenker
    CP ist der typische Protagonist eines nationalistischen, sozialistischen, fundamentalistischen Kleinbürgers (eben weil er den Kleinbürger nahezu perfekt verkörpert, ist er auf seine Beschränktheit (welche er natürlich als Weitsicht, Generosität etc. missinterpretiert) auch noch stolz) und beschimpft alle, welche nicht seine Weltsicht teilen.
    Wehe, Typen wie er/sie/es werden an die Macht gelassen; die Geschichte ist mehr als nur voll von derlei zu kurz Gekommenen 🙁

  2. raindancer

    @Selbstdenker
    ich kenne das Video …nicht gerade eine Sternstunde der Frauen.
    Prinzipiell aber stellen sich hier Frauen an die Seite der unterdrückten islamischen Frauen und versuchen sie auf eine völlig abstruse und kontraproduktive Weise stärker zu machen (verständlich aber taktisch *sau*blöd)
    Jedoch ..auch Männer haben so einige beschämende Momente in der Geschichte geliefert!

  3. raindancer

    @Thomas Holzer
    is ok ..aber wegen des werden wir uns nicht zanken :)))))))))))))

  4. Thomas Holzer

    @raindancer
    Da haben Sie schon recht!
    Deutsche Sprache, schwierige Sprache.
    Es gibt sicherlich schwerwiegendere Probleme; auch wenn man Kleinigkeiten nicht vernachlässigen sollte

  5. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    “CP ist der typische Protagonist eines nationalistischen, sozialistischen, fundamentalistischen Kleinbürgers (eben weil er den Kleinbürger nahezu perfekt verkörpert, ist er auf seine Beschränktheit (welche er natürlich als Weitsicht, Generosität etc. missinterpretiert) auch noch stolz”

    Perfekt beschrieben! 😀

    Manchmal beschleicht mich der Eindruck, dass es sich bei den Postings von CP um eine “False Flag” Aktion handelt. Wenn man einen Gegner schlecht dastellen lassen möchte, jubelt man ihm solche Leute unter.

    In Zeiten vom “Ö3 Freizeichen” waren das immer die unsymphatischen alten Männer, die zufälligerweise immer jene Meinung vertreten haben, die Nora Frey (besser: der ORF-Redaktion, eigentlich: der SPÖ) nicht gepasst haben.

  6. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Ich tippe auf typischen FPÖ-Troll, sich als Liberallala gerierend

  7. raindancer

    ein outing!
    ich bin im Grunde meines Herzens eine Sozialistin, wenn es um Menschen geht ,wenn es jedoch um meinen persönlichen Bedarf geht eine Kapitalistin, wenn es um Meinungen geht eine Liberale und wenn es um Politik geht eine Zynikerin, wenn es um Gesellschaft geht eine sozial liberale Kapitalistin…KREUZIGT MICH ANSTATT CP
    noch was vergessen: ich bin Agnostikern und die Kirchen sind mir weitestgehend ein Greuel
    Rauchen aufhören hab ich bisher nicht geschafft, daher bitte keinen Knast für Raucher!

  8. Selbstdenker

    @raindancer:
    Ich würde liebend gerne mit Ihnen noch weiterdiskutieren, allerdings hat mir meine Ehefrau gerade das Abendessen gekocht. Danach werde ich es mir im Ledersessel gemütlich machen, ein Glas Scotch trinken und mir eine – vielleicht à la Clinton befeuchtete – Zigarre anzünden. Sie können das sicher verstehen 😉

  9. raindancer

    logo ..Aliens sind immer online ….so ist das eben 🙂

  10. Thomas Holzer

    @raindancer 19:04
    Wenn ein HC Strache von “Geisteshaltung” und “Kultur” schwadroniert, wird mir mehr als nur übel.
    Was dieser HC Strache wohl mir empfehlen würde, würde ich gegen eine Mehrheit für seine Linksnationalisten genauso öffentlich anschreiben wie gegen eine Mehrheit für die Internationalsozialisten; noch dazu, wo ich ein bekennender Kärntner bin?! 😉

  11. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Sie Egoist Sie! Einen Scotch, und den ohne mich!
    Sie werden in der Hölle schmoren müssen für diesen Frevel 😀

    Schönen Abend! Gehaben Sie sich wohl, Empfehlung an Ihre werte Frau Gemahlin!

  12. raindancer

    @Thomas Holzer
    man muss HC nicht mögen und schon gar nicht ihn wählen, aber eines tut er in dem Posting ganz gewiss…
    “klare Kante zeigen” wie die Merkellemmige sagen würden …und wie man es sich von anderen Politikern leider oft vergebens wünscht
    Vielleicht sollte Politik nicht darin bestehen einer Person oder einer Partei immer recht zu geben, sondern eben nur in Teilaspekten und was das Posting betrifft, hat er 100% Recht.

  13. raindancer

    ich bin auch eine Kärnterin ist das nicht toll 🙂 man findet seinen Deutschlehrer im Internet .]]]

  14. Thomas Holzer

    @raindancer
    Es geht nicht um “mögen” und/oder dergleichen: Ich schwadroniere auch nicht über Physik, weil ich davon zu wenig verstehe, und so sollte es dieser Politikerdarsteller auch halten!
    Schuster, bleib bei deinen leisten! Nicht umsonst ein wahres Wort, ein wahrer Satz.

    Zu Ihrem Bekenntnis:
    So Sie dieses Ernst meinen, hoffe ich, daß Sie keine Sozialistin, sondern eine Christin (auch wenn es Ihnen zuwider ist) sind.
    Weil: Sozialisten sind -noch immer- Fundamentalisten, Christen sind -mittlerweile, erfreulicher Weise- weit davon entfernt, andere per Zwang zu bekehren

  15. raindancer

    @Thomas Holzer
    zum Christen/Sozialisten Vergleich …hoffen wir mal, dass beide Varianten sich vom Fundamentalismus weit entfernen…

  16. Thomas Holzer

    @raindancer
    Warum wohl gibt es eine so große Affinität zwischen Sozialisten und Muslime!?
    Da treffen sich zwei Fundamentalisten; die Sozialisten beim “Sturm auf die Bastille” geistig stehen geblieben, die Muslime “noch a wengerl früher” 😉
    Wahre Rechte, Konservative, Liberale schreiten immer! voran, verharren nie im “status quo”, geschweige denn gehen zurück in der Geschichte.
    Und nein, nichts verläuft linear, nichts ist determiniert, und nichts und niemand nimmt uns das Denken, das Nachdenken ab.
    Frei nach Novalis: “Die Antwort ist das Unglück der Frage” 😉

  17. raindancer

    @Thomas Holzer
    übrigens das noch als kleine Korrektur zu ihrer Unterstellung. Es liegt mir fern irgendjemand zu bekehren, aber ab einem gewissen Alter macht sich jeder so seinen Reim auf alles was er so sieht.
    Ich sehe im Kapitalismus und im Liberalismus keine Antwort auf verhungernde Kinder in Afrika , auf Waffenlieferungen aus westlichen Ländern und auf Bettler, die auf der Strasse sind, weil sie vielleicht mal Krebs hatten und nicht lang genug studiert.
    Genausowenig seh ich eine Antwort im Sozialismus auf Sozialabgabenraub durch Migration.
    Noch weniger seh ich eine Antwort des Sozialismus in den Beamtenstaaten der westlichen Länder.
    Kapitalismus allein ist für mich auch nicht die Antwort –ein paar Superreiche, die wir bejubeln sollen und stillhalten wenn man für 1500 Euro arbeiten geht sein Leben lang.
    Vielleicht ist für sie das alles klarer, für mich nicht ..ich denke es gibt kein Schwarz und Weiss.
    Ich sehe die Antwort in einer wohlausgewogenen Balance zwischen Sozialismus, Kapitalismus und Liberalismus ..das auszufechten obliegt der jeweiligen Gesellschaft.

  18. Thomas Holzer

    @raindancer
    “……..ich denke es gibt kein Schwarz und Weiss.”
    Der ist mehr als nur gut, bedenkend, daß dieser aus Ihrer! “Feder” stammt 😉

    Ich darf leider konstatieren, daß Sie den Losungen, slogans, Kampfansagen gewisser NGOs und Politikerdarsteller anscheinend bedenkenlos folgen. Phrasen, nichts als Phrasen

    Und, mit Verlaub: Ich sehe nirgendwo Kapitalismus, geschweige denn Liberalismus

  19. raindancer

    @Thomas Holzer
    lassen sie sich Zeit ..antworten sie irgendwann …ich möchte folgendes gern beantwortet haben:
    Was wäre die kapitalistische Lösung für die Migrationskrise? Gäbe eine Obergrenze, null Migration ..was genau?
    Was wäre die kapitalistische Lösung für jemand der arbeitslos ist? zb Bekommt der da noch Arbeitslosengeld?
    Was wäre die kapitalistische Lösung für Griechenland? Fallen lassen, Schulden übernehmen? was
    Dasselbe bitte für Liberalismus.

  20. Christian Peter

    Jedenfalls dienen Tabakverbote der Freiheit, daher gibt es in Ländern, in denen bürgerliche Freiheit und Bürgerrechte noch einen hohen Stellenwert genießen, wie z.B. die USA oder Australien, die restriktivsten Tabakgesetze der Erde. In einigen US – Bundesstaaten ist das Rauchen selbst im Außenbereich von Restaurants und Cafes verboten, in manchen US – Gemeinden sogar in Wohnungen. Rauchen am Arbeitsplatz ist in den meisten US – Staaten ohnehin tabu, genauso wie das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, in Parks und Stränden.

  21. Christian Peter

    In den USA hat sich die Regierung außerdem mit der Tabakindustrie auf Ausgleichszahlungen für die Folgekosten des Tabakkonsums geeinigt, in der hochkorrupten EU hingegen haben nach wie die Steuerzahler diese Kosten zu übernehmen.

  22. Christian Peter

    Auch wenn die Beträge lächerlich gering sind, immerhin haben sich die US – Bundesstaaten bereits 1998 auf einen Vergleich mit der Tabakindustrie geeinigt, diese mussten 250 Milliarden Dollar Ausgleichszahlungen für die Folgekosten des Tabakkonsums leisten. Ein Skandal : In der EU können sich Tabakkonzerne im Jahre 2017 nach wie vor auf Kosten der Steuerzahler bereichern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.