Österreichs Antwort auf den globalen Wettbewerb

Von | 26. August 2013

“……Auf die Frage „Wie geht’s dem Wirtschaftsstandort Österreich?“ erzählte ein Manager eines großen heimischen staatsnahen Unternehmens dieser Tage im kleinen Kreis folgende Geschichte: Jedes Jahr lädt sein Konzern 300 Jugendliche ein, eine Lehrlingsausbildung zu absolvieren. Den Burschen und Mädchen werde schriftlich mitgeteilt, wann und wo sie pünktlich zu erscheinen haben. Auch werden sie gebeten, Schreibzeug und ein Lineal mitzubringen. Die Hälfte der Bewerber scheitert bereits an diesen Vorgaben. 150 kommen entweder zu spät zum Vorstellungsgespräch oder vergessen auf Bleistift und Lineal….” (“Presse“)

2 Gedanken zu „Österreichs Antwort auf den globalen Wettbewerb

  1. Merkur

    Vor 20 Jahren hat ein Unternehmer seine Lehrlingskanditaten getestet : Ein Kasten ist 10m lang. Eine Türe benötigt 1 m. Wieviele Türen kann man anbringen? Damals schon hat ein Großteil versagt. Glauben sie, dass es heute bessere Antworten gibt? Wie kann da ein Wirtschaftsstandort reüssieren?

  2. Carl F. Pfaffinger

    Ich habe vor ca. einem Jahr einen Meister aufgenommen (Probedienstverhältnis). Gebäudereinigungsmeister. Also jemanden, der in “Fachrechnen” geprüft wurde. Meisterlich, angeblich. ca. 30 Jahre alt. Wir standen vor einer Fassade und es ging darum, derenFläche zu ermitteln. Schließlich sollte eine Höhe von 3,5 m mit der Länge von 16,0 m multipliziert werden. Er fragte mich um einen Taschenrechner. Hatte ich nicht. (Das auf seinem Smartphone einer d’rauf ist, ist ihm auch nicht eingefallen.) Er fragte mich, ob ich das ernst meine, daß er das im Kopf rechnen soll. Ich bejahte, sagte, er könne auch einen Zettel nehmen. … … … … nach 40 Minuten mit ca. 14 verschiedenen Ergebnissen hab ich aufgegeben. … Das Dienstverhältnis hat – auch aus anderen Gründen – nicht mehr sehr lange gedauert. Verständlich? Klar, was da auf uns zukommt?

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