Österreichs schmutziges Geheimnis

Von | 7. Oktober 2013

“……Nicht unerwähnt bleiben sollte freilich, wie Österreich zu seinem kleinen Wirtschaftswunder gekommen ist. Es ist das Ergebnis einer ziemlich geschickt manipulierten Realität. Seit vielen Jahren wird die Arbeitsmarktstatistik im Namen der “sozialen Gerechtigkeit“ frisiert, indem der Staat Menschen so früh wie möglich aus dem Erwerbsleben lockt. Seit ebenso vielen Jahren erkaufen sich österreichische Regierungen mit dem Geld anderer Leute fiktives Wirtschaftswachstum. Während mit traurigen Augen der “kaputtgesparte Staat“ beklagt wird, wachsen die öffentlichen Ausgaben ohne Unterbrechung, allein in den vergangenen zehn Jahren um 41 Prozent (die Preise sind im selben Zeitraum um 24 Prozent gestiegen). Reduzierte der Staat seine Ausgabenquote auf das Vorkrisenniveau von 48 Prozent des BIP, wäre ein Mini-Crash die unmittelbare Folge…..” (Franz Schellhorn in  “Format“)

7 Gedanken zu „Österreichs schmutziges Geheimnis

  1. Thomas Holzer

    “Eine Steuerhoheit für föderale Einheiten gekoppelt mit einer Schuldenbremse würde auch in Österreich Wunder wirken”

    Dies wage ich zu bezweifeln; weil, so eine “Schuldenbremse” in Österreich zu einem Gesetz erhoben werden würde, dieses Gesetz in “guter” österreichischer Tradition so schwammig formuliert werden würde, daß diese “Schuldenbremse” mit jedem Argument gefahrlos -sprich ohne Gesetzesbruch- unterlaufen werden könnte. Bestes Beispiel die ach so “präzisen” Gesetze zu Transparenz und Parteienfinanzierung.

    Ich denke eher, es wird auf den von Herrn Schellhorn genannten (Mini)Crash hinauslaufen.

    Aber für diesen werden natürlich die bösen Spekulanten und Märkte verantwortlich gemacht werden, und nicht die Politik, weil, wie läßt die AK für sich werben “Gerechtigkeit muß sein” 🙁

  2. Nettozahler

    Regelmäßig kommen in meinem Unternehmen ältere Mitarbeiter, die wir noch sehr gerne weiterbeschäftigen wollten, zu mir und teilen mir mit, dass Sie ein (Aufforderungs-) Schreiben der PVA erhalten haben, nachdem sie eigentlich schon in Pension gehen könnten. Das tun diese dann auch umgehend.
    Also nicht der böse Arbeitgeber wirft seine älteren Mitarbeiter vorsätzlich hinaus, die Pensionsversicherungen treiben diese in den Ruhestand.
    So schauts aus.

  3. Christian Peter

    Immer wieder der (dämliche) Vergleich mit dem Wettbewerbsföderalismus der Schweiz, obwohl Österreich als EU – Mitglied ganz andere rechtliche Voraussetzungen hat : Wettbewerbsföderalismus ist in der zentralistischen EU gar nicht möglich, das sollte sich mittlerweile auch bei Journalisten herumgesprochen haben.

    Sehr viel Geld ließe sich ganz im Gegenteil dadurch sparen, das durch die europäische Integration längst obsolet gewordene bundesstaatliche Prinzip (stammt aus dem Jahr 1920) zu beseitigen.

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  5. Jörg Fahrenhorst

    Schafft dann doch gleich Österreich ab. Wäre doch billiger? Ein europäischer Zentralstaat. Ihr seid Defaitisten.

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