Osteuropa gegen die deutsche Bundeskanzlerin

“Vor dem EU-Gipfel formieren sich die vier wichtigsten Staaten Ostmitteleuropas gegen die Flüchtlingspolitik der deutschen Bundeskanzlerin….” (NZZ, hier)

10 comments

  1. aneagle

    Die Visegrad Staaten verhandeln wohl, bevor sie von Merkel der Entrückten, in die Ecke gestellt werden, um eine gemeinsame Aufnahme in Mazedonien. Hat ihnen doch sogar der Österreicher Faymann mit Liebesentzug und weit schlimmer, mit Entzug der EU Gelder gedroht! Faymann kann das, er ist ja der Besitzer der EU-Gelder, oder etwa nicht?

    Aber halt– angeblich soll Faymann (horribile dictu !) an einer Befestigung mit Seitenteilen am Brenner basteln. Er wird doch nicht, wird doch nicht,…ist das noch derselbe Faymann, den ganz Europa bis weit hinter die Türkei als unerschütterlich-erfolgreichen Flüchtlings-Quotenverteiler der EU kennt und demgemäß schätzt, oder schon ein “Abtrünniger” vor denen Luxemburg mit allen zehn erhobenen Zeigefingern warnt?
    Schon mutmaßt man das Unvorstellbare: ein leichter Anflug von ” brain welcome ” ? 🙂

  2. Thomas Holzer

    Mit Verlaub, Herr Ortner, aber die Überschrift sollte wohl lauten:
    “Merkel gegen die übrigen EU-27” 😉

  3. mariuslupus

    Warum heisst es “Osteuropa” ? Die Visegrad Staaten gehören zu Mitteleuropa. Sogar die NZZ akzeptiert diese Tatsache. Nur zu Erinnerung, Prag liegt weiter westlich als Wien. Und warum diese doppellbödige
    Schreibweise ? Entweder heisst es Praha, Bratislava, Warszawa, oder Prag, Pressburg, Warschau ?
    Die NZZ Überschrift lautet “Warnung vor der Spaltung Europas” Die Eidgenossen sind zwar nicht die schnellsten, aber die Spaltung Europas ist bereits Tatsache. Die Ursache für die sogennante Spaltung ist Merkel. Sie hat Deutschland in eine, durch sie verschuldete Isolation, hineinmanövriert. Aber was hat sie gewonnen? Ob die Hoffnung auf eine sie unterstützende Masse von schönen und dynamischen Menschen sich erfüllt, ist und bleibt ein Risiko. Dieses Risiko, besser gesagt Existenzgefährdung, wird nicht Frau Grosskanzlerin ausbaden müssen, sondern die Massen,die ihr noch immer folgen. Nibelungentreue bis in den Untergang.
    Der von Merkel und Faymann beschimpfte Viktor Orban zeigt sich als der eigentliche Visionär. Visionen können auch bodeständig sein, durch Visionen kann man auch Unheil abwenden. Aber es zeigt sich dass immer mehr Realisten in Europa den Visionen von Viktor Orban, folgen.
    Sogar die NZZ ist dabei, eine leichte Kurskorrektur vorzunehmen. Von der Beschimpfung von Orban als Fremdenfeind, zu Versuch einer sachlichen Auseinandersetzung mit seiner Politik, war zwar ein unnötig langer Weg, aber better late, than never.
    Apropos, in der gleichen Ausgabe der NZZ ein seriöser Vorschlag. Angela Merkel for FIFA President

  4. Reini

    … “Erst 155 von 500 syrischen Flüchtlingen in Österreich” … der Standard am 08.01.2014,… also vor ca. 2Jahren hat der Wahnsinn begonnen!!! … wie hieß es damals – Hauptsächlich Frauen, Kinder und Christen,… seit dem ist wohl einiges schief gelaufen!?!?

  5. Thomas Holzer

    @Reini
    Das war ja die Flugzeugaktion, oder?! Wo es einen großen Aufschrei gab, weil manche Politikerdarsteller Flüchtlinge christlichen Glaubens “bevorzugen” wollten.

  6. Lisa

    Der polnische Botschafter hat heut früh sehr kluge Antworten gegeben – entweder swr2 oder DLF – geblieben ist mir ein ganz einfacher Satz auf die Frage, ob Polen denn Angst vor muslimischen Flüchtlingen habe: “Es steht nirgends , dass man kene Angst haben darf” . Genau da liegt der Fehler der Beschwichitger in Regierung und Presse: je mehr beschwichtigt wird, desto grösser wird die Angst. Man könnte auch einfach die Ängste benennen statt sie als von “rechts” provoziert darzustellen: es hilft nichts einander “Fälle” um die Ohren zu schlagen, einen Flüchtling zu präsentieren, der für deutsche Obdachlose kocht oder eine gefundene Geldbörse abgibt – und die andere Seite mit Vergewaltigungen und Diebstählen durch die Eindringlinge kontert. Tatsache bleibt: Frau Merkel hat nicht bedacht, was ihre Willkommens-Worte bei einfachen Gemütern auslösen würden, es sind nicht nur zu viele aufs Mal gekommen, sondern das Ganze ist auch völlig ungeordnet abgelaufen. Jetzt gibts höchstens noch Schadensbegrenzung. Ob dasmit jemand anderem als Angela Merkel schneller und/oder besser geht, wage ich zu bezweifeln, aus der einfachen Tatsache heraus, dass es unklug ist, in einer verworrenen Lage einen neuen Kanzler zu bestimmen, wo die gegenwärtige Kanzlerin wenigstens ein “Fels in der Brandung” ist, zwar angefeindet, hingenommen oder unterstützt – aber immer da. Allerdings hat sie sich mit diesem ungeregelten Zugang von Asylsuchenden, Kriegsflüchtlingen und Arneitsmigranten viele Sympathien verscherzt, auch im EU-Ausland.

  7. astuga

    Da möchte man beinahe Osteuropäer sein. 😉

    Jedenfalls faszinierend, wie es einige immer noch fertigbringen, Realitäten auszublenden.
    Etwa dass Asylwerber nur mit Gewalt in Osteuropa zu halten wären, wenn sie doch ganz woanders hinmöchten.
    Oder dass eben nicht nur die Visegrad-Staaten, sondern auch große Player wie Frankreich und Großbritannien sich einer Aufteilung von Asylwerbern verweigern.
    Dass Italien und Griechenland in Flüchtlingsfragen machen was sie wollen stört ja schon seit Jahren niemanden in der EU.

  8. Christian Peter

    Der Wahnsinn wird ohnehin bald ein Ende finden, weitere 4 – 6 Millionen Flüchtlinge aus Syrien warten auf wärmeres Wetter, um die Reise nach Deutschland anzutreten.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .